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frog 13.03.2017 16:26

Schlauchboot auf der Ostsee
 
Moin!

Ich bin Karsten und vermutlich ab dieser Saison Camper an der Ostsee bei Grömitz.
Da das Wasser so Nahe liegt, wollte ich es auch mit dem Boot fahren ausprobieren.
Habe bisher noch nie ein Boot gesteuert, werde aber demnächst eines mieten und ausprobieren.

Im Auge habe ich ein Viamare 380 und einen 8 oder 15PS 2-Takt Motor.
Wollte von Grömitz aus gern auch mal Richtung Fehmarn fahren.
Mitfahren werden machmal meine Frau und zwei Kinder (5+7Jahre)

Meint Ihr, dass ich damit auf der Ostsee noch gut bedient bin?

schwarzwaelder50 13.03.2017 18:02

Hallo Kartsen,
erstmal, herzlich willkommen hier im Schlauchbootforum und ich wünsche Dir viel Freude mit Deinem (neuen) Hobby.:chapeau::cool:

Wahrscheinlich kommen noch welche und kennen die Ostsee besser aber ich würde sagen ja.:ka5:
Also, ich war zwar erst 2 oder 3 mal an der Ostsee, aber das Gebiet (nähe Fehmarn ist sicherlich nicht schlecht und auch für ein 380er mit 15 PS geeignet. Aber, keinesfalls kürzer und auch nicht weniger PS.:ka5:

Visus1.0 13.03.2017 18:23

Hallo und willkommen Karsten.

Viel Spass hier im Forum.:cool::chapeau:

ulf_l 13.03.2017 20:06

Hallo

Man sollte die Ostsee nicht unterschätzen. Von Grömitz die Küste entlang nach Fehmarn sind es , ja nach dem wo man in Fehmarn hin will 30 bis 50 km. Mit deiner ganzen Besatzung kannst Du bei 15 PS von einer Marschfahrt von ca. 20 bis 30 km/h ausgehen, vorausgesetzt das Wasser ist relativ glatt. Also bevor Ihr auf die Tour geht, versuch es erst mal etwas kürzer. Mit Welle kann das in einem solchen Boot schon auch schnell recht unkomfortabel werden ;-).

Ich wünsch euch viel Spaß dabei :-).

Gruß Ulf

MFO 13.03.2017 21:19

Herzlich Willkommen :-)

Ich kenne die Ostsee gar nicht, aber zu viert wäre mir diese Distanz in so einem kleinen Boot mit so wenig PS zu heikel.
Klar bei schönen Wetter kein Thema und schön, aber wenn Wind und Welle kommt wird es sehr schnell sehr gefährlich, da haut dann die Partie ohne Erfahrung gleich mal die Nerven weg.
Wie Ulf schon meinte, starte mal mit kleinen kurzen Ausflügen, sammelt Erfahrung, vor allem auch welche Kraefte Wind und Welle hat.
Dann siehst du wie ihr hammoniert und wie wetterfest ihr seit.
Mein das nicht bös, aber ich kann mich an meine Anfangszeiten erinnern, hatte vieles unterschätz und mühsam lernen müssen ;-)

GordonW 13.03.2017 21:24

Also ich bin in der Gegend schon ein paarmal unterwegs gewesen, kommt nunmal sehr auf
Welle und auch Wetter an (kann draußen zugig werden für empfindliche Familienmitglieder).
Ich war da vor 4 Jahren ebenfalls mit nem 3,8m mit 15PS.

Bei gutem Wetter kein Ding. Wenn es richtig wellig wird und das kommt da durchaus vor (so bis nen Meter max ist da nicht sehr ungewöhnlich bei viel Wind), dann ist das eigentlich zu weit.

Wichtig ist, dass man bereit ist, irgendwo mit dem Boot in den Hafen zu flüchten und mit dem Taxi zurück zu fahren. Habe ich selber schon einmal gemacht, wo das Wetter (auch Ostsee) draußen (ca 3km vom Land) richtig hart war, für mich ziemlich überraschend. Also nicnht fahren um jeden Preis, sondern entspannt die Küste entlang bei schönem Wetter- gute Idee, viel Spaß euch!!!

DieterM 13.03.2017 21:32

Schon bei leichtem Schlechtwetter und Wellengang eine sehr nasse Angelegenheit!!!

Mit so einem Schlaucherl fährt man eher Binnengewässer, aber nicht auf See. Ist doch nur ein Tender! Ansonsten ein besseres Badeboot.:biere:

Comander 14.03.2017 08:16

Zitat:

20 bis 30 km/h
das ist schon ne Zahl :ka5: es sollte schon bewusst sein dass das Unterfangen möglich ist aber nicht unriskant ist wobei ich mich auf die Aussage stütze "Bisher habe ich noch nie eine Boot gesteuert" und
Zitat:

Mitfahren werden machmal meine Frau und zwei Kinder (5+7Jahre)
auch bei ruhigem Wetter würde ich vorerst kleinere Brötchen backen :ka5:

Heinz Fischer 14.03.2017 08:34

Zitat:

Zitat von DieterM (Beitrag 424580)

Mit so einem Schlaucherl fährt man eher Binnengewässer, aber nicht auf See. Ist doch nur ein Tender! Ansonsten ein besseres Badeboot.:biere:

Dieter,
das sind Ausagen die einfach nicht richtigt sind.An der Nordsee und Ostsee sind jede Menge der sogenannten Badeboote unterwegs.
Im nahen Küstenbereich ist das auch überhaupt kein Problem und auch nicht für Anfänger.
Es müssen nur die Bedingungen passen!

frog 14.03.2017 08:54

Danke bisher für Eure Antworten.

Und auch für die Einschätzung, zu Anfang nicht ganz bis Fehmarn hoch zu fahren.
Wir wollten auf jeden Fall sehr nahe an der Küste bleiben, da ja alle noch unerfahren auf See sind.
Bei mir in der Nähe gibts außer der Elbe zwischen Hamburg und Cuxhaven auch nicht soo viele Möglichkeiten, um vorher etwas zu üben.

Dann werde wir uns vorerst darauf beschränken und die Küste etwas rauf und runter zu schippern und nahe Häfen wie Neustadt oder direkt Grömitz anzusteuern.

Comander 14.03.2017 09:02

Zitat:

Im nahen Küstenbereich ist das auch überhaupt kein Problem und auch nicht für Anfänger.
ja :ka5: das sind dann die Vorlagen der ZDF neo Reihe "die Küstenwache" :futschlac :biere:

Heinz Fischer 14.03.2017 09:34

Harry,
deine Antwort zeugt davon das du an der Küste zuhause bist:chapeau:

Heinz Fischer 14.03.2017 09:37

Zitat:

Zitat von frog (Beitrag 424614)

Dann werde wir uns vorerst darauf beschränken und die Küste etwas rauf und runter zu schippern und nahe Häfen wie Neustadt oder direkt Grömitz anzusteuern.

:chapeau:chapeau:

DieterM 14.03.2017 10:03

Nein Heinz,

das ist keine gute Empfehlung für einen blutigen Anfänger gleich auf die See raus zu fahren mit einem Tender und das auch noch mit Familie. :cognemur:

Wenn er Erfahrungen hätte , dann wäre das schon eher machbar weil er See und Wetter einschätzen könnte und sein Schlaucherl näher kennt wie es sich auf unruhigem Wasser verhält. Das ist aber erst nach 1-2 Jahren Erfahrungen möglich.

Ich kenne die ganze Ecke bis nach Stockholm und Göteborg/Oslo rauf aus früheren Hochseetörns, diese mit richtigen hochseegehenden 16 - 17 m + Segelyachten, und kleinen Tendern um nach dem Ankern an Land zu kommen.

Ich würde Karsten empfehlen erstmal sich zur Seemannschaft schlau zu machen und sich darüber informieren was auf dem Wasser überlebenswichtig ist. Er hat sicherlich keinen Bootsführerschein und sollte sowas in Betracht ziehen um zu lernen wie er sich auf dem Wasser verhalten muß. Denn Booteln ist nicht nur happy life und Gasgeben, sondern stellt auch Anforderungen an den Bootsführer zur Sicherheit der Bootsbesatzung., und der Verhaltensweise gegenüber anderen auf dem Wasser.

Als Lernrevier gibt es auch in der Nähre von Hamburg viele Möglichkeiten. Z.Bsp. die Eider, die Schlei, und selbst in Hamburg sind viele etliche nette kleine Binnenreviere. So wie in der Wesermündung oder auch drüben in den Niederlanden es auch viele Möglichkeiten gibt.

Aber zum Happy Campen braucht man nicht unbedingt ein Boot, das geht auch ohne um einen glücklichen Familienurlaub zu machen, da kann man sich etliches an Geld gleich einsparen. :smileys5_

Heinz Fischer 14.03.2017 12:33

Dieter,
ich bitte dich,er will nur ein wenig an der küste herum schippern.
Das ist nicht zu vergleichen mit den von dem du ausgeht.
Schaut euch doch einfach mal um,da sind Kajak,stand up Padller usw. unterwegs da sehe ich überhaupt kein Problem.Das die Personen Schwimmwesten tragen da gehe ich einfach von aus .
Auf der offende Seee da ist es etwas anderas,da gehe ich mit was zu dazu schreibst.


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