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Idrian 31.07.2008 22:47

Hallo Ingo,

genau! Und dann wird aus erster Hand berichtet.

neandertaler 31.07.2008 23:11

@Idrian:

Ich habe mir das Buch gerade gebraucht über Amazon bestellt. Ich fürchte nur, dass es meine Abenteuerlust nicht gerade dämpfen wird... :ka5:


@Ingo:

Rund Texel ist eine super Idee! Das wäre z. B. ab Den Helder eine schöne Tagestour! Und immer das rettende Ufer in greifbarer Nähe...

Alleine nach Helgoland würde ich persönlich nicht machen - dazu habe ich zu wenig Vertrauen in den Quirl. DGzRS über Funk zu rufen muss auch nicht unbedingt sein. Da wäre mir ein zweiter Motor oder ein Mitfahrer schon lieber. :chapeau:

Fährst Du denn allein oder kommt noch ein anderes Boot mit?


Viele Grüße,

Oliver

rookie 31.07.2008 23:27

Eigentlich finde ich die Idee OK ! Wenn das Wetter paßt ist es wirklich ein spaziergang auch im 3,50 m Boot , aber halt nur wenn das Wetter paßt.

Beobachte doch mal den Wetterdienst bzw. die Wettermeldungen von Helgoland. Wie oft die dort Windstärke 2 melden , das ist nicht sehr häufig !

Am letzten Wochenende war ja wirklich tolles Wetter und wir sind von Bremerhafen nach Wangerooge gefahren ( hin und zurück 150 km ). Die Nordsee war sehr glatt keine Schaumkronen auf der Rückfahrt schon so extrem glatt wie ich die Nordsee selten gesehen habe , nun fahren wir ja immer noch unter Landschutz , auch wenn wir kein Land mehr sehen so schützt es immer noch.

Und auch an diesem Tag hat Helgoland Windstärke 3-4 gemeldet !

Und noch ein Argument warum dieser Törn mit einem größeren Rib ungefährlicher ist:

Nehmen wir an wir fahren von Bremenhafen nach Helgoland , das sind ziemlich genau 100 Km.
Bei guten Bedingungen benötige ich für die Strecke gut 2 Stunden und du etwa 5 Stunden.
Wenn wir jetzt auf Helgoland sind und wir die Meldung bekommen das sich da was zusammen braut , dann werde ich mich sputen und das launische Wetter hat nur noch zwei Stunden zeit mich zu erwischen und bei Dir sind es dann 5 !

Gruß

Volker

balou&crew 31.07.2008 23:30

Kenne Dein Boot!!!
 
Hallo, Oliver!

Da Du gerne Tipps haben möchtest, die auf eigenen Erfahrungen basieren, melde ich mich dann auch mal zu Wort:

Wir sind 4 Jahre hintereinander mit unserem 315 Bombard Tropic und verschiedenen Motorisierungen auf der Costa Brava unterwegs gewesen, und haben dort jede Menge Wind und Seegang der unterschiedlichsten Sorte kennengelernt.

Die Erfahrungen reichen diesbezüglich von "morgens im Frühjahr topfebene Wasseroberfläche" bis "Nachmittags im Hochsommer nach 3 Tagen Wind eine unüberwindbare Dünung" direkt vorm Strand, was dann eine "Kiel oben"-Erfahrung mit sich brachte... :ka5:

Wir haben uns dann ein 4,20m Rib gekauft und sind mit einigen Forumlern auf Fehmarn gewesen, bei 3 bft raus nach Heiligenhafen, kurz mal ein Eis gegessen, und bei ca. 6 bft Gegenwind wieder zurück.
Der Hinweg hat ´ne gute halbe Stunde gedauert, der Rückweg fast 2 Stunden, und so ziemlich alle beteiligten Boote (grössere und kleinere) hatten teilweise erhebliche Schäden zu verzeichnen. :cognemur:

Dummerweise war das unsere erste Fahrt mit dem Rib, und ich behaupte mal, dass man heute - 4 erfahrungsreiche Jahre später - die Situation auch besser hätte meistern können.
Bis heute sind wir uns einig, dass das die heftigste Tour unserer Schlauchi-Karriere war, und ich behaupte mal, dass wir schon zu den eher schmerzbefreiten Schlauchis gehören... :gruebel:

Inzwischen waren wir häufiger mal in der Wesermündung und auf der Nordsee unterwegs, und haben festgestellt dass die Bedingungen auf der Nordsee von wahnsinnig vielen Faktoren abhängen, die man SO weder an der Costa Brava noch auf der Ostsee vorfindet.

Unser Resümee aus den Jahren der Bootfahrerei: jeder Trip ist anders und das Meer auch - es kann bei exakt gleicher Wettervorhersage zu verschiedenen Jahres- oder auch Tageszeiten völlig unterschiedlich aussehen.

Aber wem sag´ ich das, Du scheinst ja auch Deine Erfahrungen gesammelt zu haben, nur halt noch nicht mit´m Schlauchi. Da stellt sich so´ne 2m-Welle irgendwie plötzlich ganz anders dar als vom Segelboot aus...

Und in brenzligen Situationen kann man am besten cool bleiben, wenn man seine Fähigkeiten, das Boot und die Crew in und auswendig kennt, und auf einen möglichst umfangreichen Erfahrungsdschatz zurückgreifen kann.:schlaumei

Wie rookie schon schrieb: uns hat es ja am Wochenende durchaus in den Fingern gejuckt - einfach weiter Richtung Helgoland!!! Aber wir haben uns dann ja doch lieber für Wangerooge entschieden... Und auch da sah es auf dem Rückweg nicht danach aus dass wir trocken heim kommen...hat aber trotz meeeega-donnern doch noch geklappt. (An dem Videomaterial bastele ich noch...)

So, mehr kann ich dazu nicht sagen,
eine Helgoland-Tour als Schlauchi-Premiere halte ich für denkbar ungeeignet (stark untertrieben).
Ich schliesse mich meinen Vorgängern an, fahr´ erstmal ein paar Kilometer bei unterschiedlichen Bedingungen in unterschiedlichen Revieren, dann ist es auch ein gutes Gefühl und macht Spass wenn Du nach Helgoland startest...:chapeau:

Viele Grüsse,
Simone

neandertaler 31.07.2008 23:56

Hi Volker!

Zitat:

Zitat von rookie (Beitrag 176406)
[...] Wie oft die dort Windstärke 2 melden , das ist nicht sehr häufig !

Das sehe ich auch als kritisch an - wenn man schon in der Nähe wohnt und allein fahren will, kann man einfach die Gunst der Stunde nutzen und los fahren. Möchte man dagegen mit Anderen fahren, ist auf ein Wochenende beschränkt und hat auch noch eine längere Anreise, geht die Sache mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit in die Hose, auch wenn die Vorhersage am Donnerstag noch gut aussah.

Das Wetter-Fenster bei dem so eine Fahrt mit einem kleinen Schlauchboot Spaß macht, ist eben ziemlich klein...


Zitat:

Zitat von rookie (Beitrag 176406)
[...] Nehmen wir an wir fahren von Bremenhafen nach Helgoland , das sind ziemlich genau 100 Km.
Bei guten Bedingungen benötige ich für die Strecke gut 2 Stunden und du etwa 5 Stunden.
Wenn wir jetzt auf Helgoland sind und wir die Meldung bekommen das sich da was zusammen braut , dann werde ich mich sputen und das launische Wetter hat nur noch zwei Stunden zeit mich zu erwischen und bei Dir sind es dann 5!

Gut, ich rechne ab Cuxhaven, das sind rund 70 Km, wobei man auch in Scharhörn Schutz suchen könnte. Von dort sind es "nur" 45 Km über die Nordsee. Grundsätzlich stimme ich Deiner Rechnung aber natürlich zu.

Mit einem kräftigeren Boot schafft man die Strecke in vielleicht nicht einmal einer Stunde. Ich wäre 1,5 bis 2 Stunden unterwegs, wobei ich das noch immer für einen durchaus überschaubaren Zeitraum halte.


Mal sehen - ich gehe jetzt ein Wochenende bei Vlissingen angeln, wobei ich vielleicht (hoffentlich) an beiden Tagen jeweils 60 - 80 Km in unmittlebarer Küstennähe auf der Nordsee zurück lege.

Dann mache ich mit meiner Frau einmal "rund Texel" und damit ist diese Saison vermutlich auch schon vorbei.

Nächstes Jahr kommt dann wieder Helgoland auf die Wunschliste. Bis dahin kann ich auch besser einschätzen, wie es abhängig von der Wettervorhersage auf dem Meer aussieht... :chapeau:


@balou&crew:

Vielen Dank für Deinen Bericht! :cool:
Kannst Du das vielleicht etwas näher erläutern und auch einige Worte zur Rückfahrt von Fehmarn sagen?
Zitat:

Dummerweise war das unsere erste Fahrt mit dem Rib, und ich behaupte mal, dass man heute - 4 erfahrungsreiche Jahre später - die Situation auch besser hätte meistern können.

Viele Grüße,

Oliver

AndreasHH 01.08.2008 11:10

Hallo an Alle,

es ist zu diesem Thema jetzt sehr viel geschrieben worden, daß Meiste davon finde ich richtig. Ich will das Für oder Wider hier auch nicht wiederholen, nur ein wenig ergänzen.

In der deutschen Bucht sind selten unter 3 Bf. Auch die Wellenhöhe ist bei 3 Bf sehr unterschiedlich. Wenn der West in die Bucht drückt, und das tut er meistens, sind die Wellen deutlich höher als bei Ost und erheblich unangenehmer.

Die Wellen sind i.d.R. lang und das ständige Berg- und Talfahren ist sehr nervig und auch spritfressend.

Langweilig finde ich persönlich die Strecke überhaupt nicht, denn es ist jede Menge Betrieb im Fahrwasser, nach der Tonne 2 beginnt gleich die Außenelbe-Reede, wo meistens Schiffe und auch die Lotsen liegen. Wenn man da genau hinsieht, kann man bei guter Sicht Helgoland auch schon sehen und hat das Ziel vor Augen.

Ich war noch nicht mit dem eigenen Boot auf Helgoland, wohl aber schon bei sehr gutem Wetter in der Bucht bis hinter der Außenelbe-Reede, auch nicht mit dem Schlauchboot, sondern mit einem 8m Gfk-Boot und finde das Revier -sagen wir mal- sehr anspruchsvoll. Imho auch überhaupt nicht zu vergleichen mit der kroatischen Adria.

Ich finde den Gedanken reizvoll, mit dem Schauchi in die Bucht zu fahren, persönlich würde ich es aber zum Anfang darauf beschränken, von Cuxhaven aus das Hauptfahrwasser zu fahren und bei Tonne 15/17 ins Nebenfahrwasser nach Neuwerk abzubiegen und da auch zu bleiben. Man bekommt dann schon einen Eindruck von der Elbmündung, hat aber immer das nahe Flachwasser als Sicherheit in der Hinterhand. Selbst diese Strecke würde ich mit dem Schlauchboot nicht allein fahren.

Mag sein, daß ich überängstlich bin, aber ich habe schon gehörigen Respekt.

balou&crew 03.08.2008 00:51

Hallo, Oliver!

Sind in den letzten 4 Jahren viel mit dem Rib unterwegs gewesen, und inzwischen weiss man Wetter und Wellen - wie auch immer sie aussehen - besser einzuschätzen.

Haben z.B. interessante Dinge gelernt: dass ein grosser "Pott" nicht automatisch grosse Wellen schmeisst - so´n kleiner Schlepper in Bremerhaven rührt schon gewaltig was auf, also weiss man ungefähr was da so kommen kann (auch gerne mal 15 min nachdem das Schiff in grösserer Entfernung vorbeigefahren ist).

Die einen Wellen machen halt Spass, die anderen nicht,
oft liegen allerdings auch nur mm in der Gashebel-Stellung zwischen Heidenspass und Bandscheibenvorfall, auch das weiss man jetzt besser einzuschätzen.
Und wie man sie am besten anfährt, wann man besser mal Gas wegnimmt (@alle: jaaaaa auch wir nehmen inzwischen zuweilen mal das Gas weg!!!) und wann man am besten mit Vollgas wegkommt (zu unserer Verwunderung nicht immer die beste Lösung:ka5:)

Zu guterletzt noch die Eigenheiten gewisser Reviere: Auswirkungen von Wind auf Welle, also Wind gegen Welle (z.B. Tidenströme) auf der Nordsee, bzw. Wesermündung, usw.
Das Ijsselmeer z.B. ist ja nun wirklich kein Ozean, aber wir haben kaum besch...eidenere Wellen gesehen als dort. Klitzekleine Kabbelwellen, die in Gleitfahrt mit dem Bombard kaum wegzustecken waren und einem in Verdrängerfahrt das Boot fluteten...

Inzwischen haben wir noch 80cm Bootslänge draufgelegt und haben ein 5m Rib, und jetzt leuchtet einem auch Rookies Spruch ("Länge läuft") allmählich ein...

Also: nix geht über Schlauchi - Erfahrung, dann klappt´s auch mal mit Helgoland.:chapeau:

Viele Grüsse,
Simone

neandertaler 03.08.2008 01:08

Hi Simone,

vielen Dank für Deinen netten Bericht! :chapeau:

Zitat:

Zitat von balou&crew (Beitrag 176584)
Inzwischen haben wir noch 80cm Bootslänge draufgelegt und haben ein 5m Rib, und jetzt leuchtet einem auch Rookies Spruch ("Länge läuft") allmählich ein... [...]

So ein RIB wäre schon geil. Z. B. ein schwarzes Bombard Explorer oder besser gleich ein Profi-RIB wie ein Avon Searider mit Doppelmotorisierung... :cool: Mir fallen dazu auch gleich einige passende Abenteuerspielplätze ein. Die behalte ich aber lieber mal für mich, sonst gibt es gleich wieder Hiebe... :ka5:

Dummerweise hängt bei uns an der Kupplung schon der Wohnwagen, weshalb ich auf ein zerlegbares Boot angewiesen bin. Ein Bombard Commando wäre unter den Zerlegbaren sicherlich noch mit das seegängigste, an ein ordentliches RIB kommt aber auch das wohl nicht annähernd ran... :confused-


Viele Grüße,

Oliver

brando 03.08.2008 21:33

Zitat:

Zitat von balou&crew (Beitrag 176584)
Das Ijsselmeer z.B. ist ja nun wirklich kein Ozean, aber wir haben kaum besch...eidenere Wellen gesehen als dort.

stimmt Simone,

an diesem Tag sind auch wir nicht raus aber die KNRM-Leute hatten trotzdem ihren Spass :chapeau:

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Boety 02.09.2020 19:32

Der Thread ist ja schon etwas älter. Da ich das Thema spannend finde, greife
ich es einmal auf.
Von der Ostspitze Wangerooge, alter Ostanleger, sind es nach Helgoland laut Google Maps 44km.

OLKA 02.09.2020 19:43

Zitat:

Zitat von Boety (Beitrag 499901)
Der Thread ist ja schon etwas älter. Da ich das Thema spannend finde, greife
ich es einmal auf.
Von der Ostspitze Wangerooge, alter Ostanleger, sind es nach Helgoland laut Google Maps 44km.

Ja, das stimmt. Was willst du uns damit mitteilen?

Von Calais sind es weniger als 40 km über den Ärmelkanal nach England.:ka5:

Wenn das Wetter passt und nicht plötzlich in den 2 Stunden umschlägt ist das alle machbar. Wenn es doch auffrischt oder plötzlich Nebel aufkommt möchte ich nicht mit einem C3 da unterwegs sein.

Auf beiden Strecken musst du durch Verkehrstrennungsgebiete mit reichlich Verkehr. Da sollte das Boot unter „allen Umständen“ zügig in Gleitfahrt kommen

Boety 02.09.2020 20:18

Zitat:

Zitat von OLKA (Beitrag 499902)
Ja, das stimmt. Was willst du uns damit mitteilen?

Von Calais sind es weniger als 40 km über den Ärmelkanal nach England.:ka5:

Wenn das Wetter passt und nicht plötzlich in den 2 Stunden umschlägt ist das alle machbar. Wenn es doch auffrischt oder plötzlich Nebel aufkommt möchte ich nicht mit einem C3 da unterwegs sein.

Auf beiden Strecken musst du durch Verkehrstrennungsgebiete mit reichlich Verkehr. Da sollte das Boot unter „allen Umständen“ zügig in Gleitfahrt kommen

Das wurde ja alles schon ausdiskutiert. Ich bin mit meinem C3 schneller in Gleitfahrt als so manches Segelboot mit 5 Knoten Rumpfgeschwindigkeit. Das Wetter ist heute zu Tage besser berechenbar, als noch 2008, als dieser Thread begonnen wurde.

Wenn mind. 4-5 Boote, wohlgemerkt Boote mit guter Rauhwassertauglichkeit mitfahren, vielleicht ein größeres Motorboot als Begleitboot, dann sollte es kein Problem darstellen.

Hafen-HH 02.09.2020 20:39

Wir sind gerade vor drei Wochen mit 9 RIBs zwischen 4m und 6,5m von HH bzw. Cuxhaven aus nach Helgoland gefahren. Aus der vorhergesagten stabilen Wetterlage mit 0,4m Welle wurde ab Cuxhaven recht schnell und völlig unerwartet eine 1+ Meter Welle mit 2m Spitzen dabei. Da hatten alle unsere RIBs ordentlich zu tun (dabei waren z.B. Zar 53, 57 und 65, NJ, Joker Clubman, Narwhal 545).

Wir hatten auch eine 4m Searider dabei. Die konnte nicht mit Schwung durch die Welle (ob es an Boot oder Fahrer lag weiß ich nicht ;)). Daraus resultierte, dass wir nur mit 6 Knoten voran kamen und ab Hamburg statt 6 Stunden 9,5 Stunden benötigt haben. Das war echt anstrengend zum Schluss. Alle anderen Boote waren mindesten 5,5m lang und hätten Gleitfahrt machen können. Diese 1,5m sind schon ein Unterschied.

Gefährlich war es alleine aufgrund der Bootanzahl zu keiner Zeit Aber das kleine Boot hatte schon echt zu kämpfen.

rg3226 02.09.2020 21:11

Zitat:

Zitat von Boety (Beitrag 499904)
Das wurde ja alles schon ausdiskutiert. Ich bin mit meinem C3 schneller in Gleitfahrt als so manches Segelboot mit 5 Knoten Rumpfgeschwindigkeit. Das Wetter ist heute zu Tage besser berechenbar, als noch 2008, als dieser Thread begonnen wurde.

Wenn mind. 4-5 Boote, wohlgemerkt Boote mit guter Rauhwassertauglichkeit mitfahren, vielleicht ein größeres Motorboot als Begleitboot, dann sollte es kein Problem darstellen.

Ich weiß wirklich nicht auf welche Gedanken manche Bootsbesitzer kommen.
Mit einem C3 nach Helgoland :gruebel::confused-

Sorry....aber ist dir eigentlich klar was du machen möchtest.

Du bringst dich leichtsinnig in Gefahr !!!!

Und wenn was passiert sind ja die anderen da :confused-

Fahr mit deinem C3 an der Küste entlang oder auf einem Fluß wie die anderen auch.
Dafür ist es gemacht :seaman:

Stormanimal 03.09.2020 20:09

Zitat:

Zitat von Hafen-HH (Beitrag 499905)
Wir sind gerade vor drei Wochen mit 9 RIBs zwischen 4m und 6,5m von HH bzw. Cuxhaven aus nach Helgoland gefahren. Aus der vorhergesagten stabilen Wetterlage mit 0,4m Welle wurde ab Cuxhaven recht schnell und völlig unerwartet eine 1+ Meter Welle mit 2m Spitzen dabei. Da hatten alle unsere RIBs ordentlich zu tun (dabei waren z.B. Zar 53, 57 und 65, NJ, Joker Clubman, Narwhal 545).

Wir hatten auch eine 4m Searider dabei. Die konnte nicht mit Schwung durch die Welle (ob es an Boot oder Fahrer lag weiß ich nicht ;)). Daraus resultierte, dass wir nur mit 6 Knoten voran kamen und ab Hamburg statt 6 Stunden 9,5 Stunden benötigt haben. Das war echt anstrengend zum Schluss. Alle anderen Boote waren mindesten 5,5m lang und hätten Gleitfahrt machen können. Diese 1,5m sind schon ein Unterschied.

Gefährlich war es alleine aufgrund der Bootanzahl zu keiner Zeit Aber das kleine Boot hatte schon echt zu kämpfen.

Schön war es trotzdem :banane:
Von der Tour zehre ich noch immer :cool:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:33 Uhr.

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