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Kairos 31.08.2021 15:38

Zustand der Bilge
 
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Da ja grade in einem anderen Thread viel über Lenzventile, eindringendes Wasser, Lenzstopfen, Spielzeugventile mit Tischtennisbällen (das System hat es früher bei Schnorcheln für Fünfjährige gegeben), Bilgenpumpen etc diskutiert wird, ist mir aufgefallen, dass manche Boote unter Deck ziemlich versifft (Sry für den Ausdruck- mir fällt nichts Besseres ein) aussehen.
Mich wundert das, weil die Boote außen ja oft wie geleckt aussehen und ich frage mich, was der Grund dafür ist.
Ich bin erst vorgestern auf der Rückfahrt in ein ziemliches Gewitter gekommen (und kurze 80cm Wellen von vorn) und obwohl sich hinten gut 10cm Wasser angesammelt haben (mit den Spielzeugventilen wären es dann 20cm gewesen, weil da der Durchfluss arg eingeschränkt ist - falls sie nicht eh zugewachsen sind) war die Bilge trocken.

karlp 31.08.2021 15:49

wunderschön,
bei mir ist dort schwarzer Dreck und obwohl ich vor jeder Ausfahrt putze ist es nicht komplett wegzubekommen, ich komme auch in diese Winkel nicht hinein durch die kleine Klappe des Zodiac Pro 650 Open... leider habe ich auch dort wo die Bilgenpumpe sitzt nach einer Woche Stehzeit des Bootes neues Donauwasser drinnen, nicht viel aber doch. Also so sauber und trocken kann es bei mir leider nicht werden, auch wenn ich mir Mühe gebe... Den echten Grund hoffe ich einmal zu finden, derzeit probiere ich noch herum, aber es ist recht schwer zu sehen was passiert während ich WEG bin vom Boot, ich müsste mal ein Wochenende opfern um an Land zu experimentieren mit Wasser-Eindring-Ablauf-Tests...
lgk

karlp 31.08.2021 15:52

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hier anbei einige Fotos, dort wo ich dazukomme putze ich eh, aber die Ecken sind schwierig...

Berny 31.08.2021 16:15

bei mir komme ich gar nicht dazu, weil ein Brett daüber laminiert ist.
Lediglich dort wo die Pumpe ist, ist das Brett ausgeschnitten.

Und wenn das Boot gerade im Wasser liegt, ist der mittlere Teil des Bootes tiefer im Wasser als der hintere.
Ergo kann ich das fanze Wasser entweder nur bei Fahrt oder am Trailer auslaufen lassen.

Und mich würde auch mal interessieren, warum ein Selbstlentzventil sicherheitsrelevant sein soll.

Kairos 31.08.2021 18:14

Zitat:

Zitat von Berny (Beitrag 516341)

Und mich würde auch mal interessieren, warum ein Selbstlentzventil sicherheitsrelevant sein soll.

Bei der Typprüfung müssen Boote überkommendes Wasser in einem bestimmten Ausmaß lenzen können, weil ein vollgelaufenes Boot viel leichter kentern kann, kaum mehr zu manövrieren ist und vermutlich die Elektrik durch einen Kurzschluss lahmgelegt wird.

Die Spielzeugventile lassen dein Boot am Liegeplatz irgendwann einmal volllaufen, weil sie beim unvermeidlichen Bewuchs nicht einmal mehr theoretisch dichten können - außer sie sind so zugewachsen, dass sie wirklich dicht sind … aber dann geht auch kein Wasser mehr nach draußen!

Zusätzlich wird die Durchflussleistung dramatisch verringert (deshalb brauchen sie ja auch 5 Stück davon), weil erstens schon einmal der lichte Durchmesser kleiner ist und strömungstechnisch der Tischtennisball viel mehr behindert als der lose Gummilappen.

Bei Veränderungen der sicherheitsrelevanten Einrichtungen (vor allem bei so einem Pfusch) ist die Versicherung leistungsfrei.

Kairos 31.08.2021 18:41

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Zitat:

Zitat von karlp (Beitrag 516340)
hier anbei einige Fotos, dort wo ich dazukomme putze ich eh, aber die Ecken sind schwierig...

Ich habe auch ein Foto vom Überlauf gemacht - beim 550er ist es eindeutig!
Wenn nur ein bisschen Wasser an Deck steht, habe ich meine manuelle Lenzpumpe - bin sehr zufrieden damit.

Comander 31.08.2021 18:44

Du Klaus :ka5:ist das Boot neu?

Kairos 31.08.2021 18:54

Zitat:

Zitat von Comander (Beitrag 516346)
Du Klaus :ka5:ist das Boot neu?

Nein - 5 Jahre alt

Comander 31.08.2021 18:57

:chapeau:

Kairos 31.08.2021 19:04

Zitat:

Zitat von Comander (Beitrag 516348)
:chapeau:

… aber anscheinend habe ich eines der wenigen dichten Boote erwischt :banane:

preirei 31.08.2021 19:29

Zitat:

Zitat von Comander (Beitrag 516346)
Du Klaus :ka5:ist das Boot neu?

Zitat:

Zitat von Kairos (Beitrag 516347)
Nein - 5 Jahre alt

Das Foto auch? :gruebel:

Kairos 31.08.2021 19:48

Zitat:

Zitat von preirei (Beitrag 516351)
Das Foto auch? :gruebel:

Heute am Nachmittag nach dem Wakeborden… anscheinend liegt das Geheimnis im dichten Lenzstopfen :ka5:

Comander 31.08.2021 20:07

Feuchtigkeit haben wir immer im Boot trotz dichter Stopfen.
Deshalb die Devise: lüften, lüften lüften

Kairos 31.08.2021 20:20

Zitat:

Zitat von Comander (Beitrag 516353)
Feuchtigkeit haben wir immer im Boot trotz dichter Stopfen.
Deshalb die Devise: lüften, lüften lüften

… und fahren, fahren, fahren!

Ich lass es nach dem Abspülen immer an der Sonne trocken, bevor ich wieder die Persenning draufgebe … ich denke, erst wenn ein Boot länger nicht bewegt wird, fangt es zu schimmeln an.
Ich spül auch den Anker ab und lass ihn am Steg trocknen, bevor ich ihn verstaue - außer Kondenswasser wird bei mir nicht viel Feuchtes sein.

Rotti 31.08.2021 21:39

Das mindeste was man gegen Schimmel in den Backskisten und Stauräumen machen kann, ist alle Deckeln einen Spalt wenns nicht besser geht - offen lassen. Auch in der warmen Jahreszeit im Freien unter der Persenning. Wenn möglich, die Deckeln komplett offen lassen. Unser Zar - und alle Rib´s die ich vorher hatte - steht ja in einer Scheune überdacht. Die Persenning ist komplett nach innen geschlagen und das Deck ist offen. Über dem Ganzen habe ich eine alte atmungsaktive offenporige Wohnmobilplane. Damit habe ich genug Durchlüftung im Rumpf und in den Backskisten. Natürlich das Rib vor dem Lagern - so weit möglich - an der Sonne austrocknen lassen. Wichtig auch, dass die Kissen keine Feuchtigkeit gespeichert haben. Sonst schaut es da auch übel aus mit SChimmel und Stockflecken. Bis dato hatte ich mit Schimmel noch keine Probleme.


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