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Comander 26.08.2015 20:09

So mal als Meinung::ka5:
meinen 40iger 2 Takter würde ich selbst alles erdenkliche bewährte gutes antun damit er ein langes Leben hat......http://www.guzzi-forum.de/Forum/Smil...fault/love.gif

meinen 60iger Bodensee-Motor laß ich nur meinen Mechaniker ran! Erst wenn er sagt da muss was gemacht werden dann lasse ich ihn tun (ich erlaube es ihm :biere: ) :chapeau:

Bojen-Mojito 04.09.2015 15:32

Hallo Zusammen,

ich verwende nun seit Jahren Aminosulonsäure. Greift nur Kalk an und macht selbst den Schaft sauber. Verwende ich auch für den Motorblock, Kaffeemaschine Wasserkocher, etc. .
Vorteil: Diese Säure ( 15%ig) reagiert bei Zimmertemperatur optimal. Zitronensäure reagiert optimal bei 60°.

Gruss Hans

titi 18.06.2017 21:54

Hier noch ein Tipp wenn garnichts mehr geht und auch kein Kontrollstrahl mehr da ist, trotz funktionierender Wasserpumpe. "Rückwärtsspülen" mit dem Kärcher!
Um Links zu sehen, bitte registrieren
Unglaublich wie frei das danach war und welche Unmengen an Kalkresten usw danach in der Tonne waren! Ich glaube ich muss dann als nächstes mal eines von den hier erwähnten Mittelchen einsetzen um den Rest zu beseitigen.

Bojen-Mojito 19.06.2017 11:10

Hallo Manuel, ich verwende Amidosulfonsäure in 30%iger Mischung. Dieses Pulver kannst du online bestellen, gibts in 1kg Gebinde und reicht ewig. Ist auch im jeden Entkalker drin, jedoch in homeopatischen Mengen.
Gruß Hans

titi 19.06.2017 16:19

Noch ein paar Fragen:

1. Amidosulfonsäure Mischungsverhältnis:
Du schreibst 30%-tige Lösung, woanders habe ich von 100gramm auf 10 Liter Wasser gelesen. Wieviel sollte man denn nun nehmen? Das sind ja SEHR unterschiedliche Angaben!

2. Wie entsorgt man die Spüllösung ?? ( im Klo ? )

3. Kann man den Motor auch spülen indem man ihn in Amidosulfonsäure Lösung laufen lässt? oder wird das Unterwasserteil dabei unnötig belastet? Vorteil wäre das der Motor warm wird und das Thermostat öffnet und man nichts auseinander bauen muss :) .

4. Wenn man das Spülen mit einer externen Pumpe vornimmt, muss dann das Thermostat ausgebaut werden? ( Das ist bei einem alten 8ps 2takt yamaha nicht so einfach )

Coolpix 19.06.2017 17:55

.
Ich habe meinen Honda BF 75 auch vor ein paar Wochen gespült. Dazu verschraubte und verklebete ich zwei rechteckige Mörtelgefäße. Das UWT passte dort genau hinein. Die Konstruktion fasste ca. 120 ltr. .

Diese 120 ltr. wollten gefüllt werden. So fuhr ich zu Lidl und bestellte/ kaufte 110 ltr. Essig für 39 €. Die Filialleiterin machte :wow:.

Ich füllte gut 90 ltr. ins Gefäß und spülte den Motor damit ca. 2 1/2 - 3 h und war froh, dass dieser nach dem Abstellen auch wieder ansprang.


Ich hatte schon ein wenig Angst, ob das alles so gut geht. Metall / Kunststoff / Essig ???? Nun ja, beim Wasserkocher funktioniert es ja auch; der ist jedoch wesentlich preiswerter als der Motor.


Im Keller hatte ich zwar noch einige Behälter mit Oxalsäure( Pulver ) - dessen Anwendung war mir dann doch zu heikel. Ob der gekaufte Franzbrantweinessig schonender und effektiv war, kann ich nicht sagen. Dazu hätte ich vermutlich den ph-Wert des Essig´s, einer 10% tigen Oxalsäurelösung messen und das Thermostat ausbauen müssen.


Warum habe ich die Aktion durchgeführt?

- da ich im vergangenen Jahr einen teilzerlegten Motor sehen konnte, dessen Kühlkanäle ordentlich verkalkt waren.

Fragen die sich mir stellten/ stellen?

- ist eine Spülung notwendig? ( beim PKW, Motorrad etc. ..... )
- wie oft sollte man den Motor spülen? jährlich ? nach wievielen Bh ?
- kann der Motor Schaden nehmen?
- die Art der Säure ( Salz-, Essig-, Oxalsäure oder Essig ) dürfte `egal`sein? - ist nicht der ph- Wert entscheidend?
- wodurch entstehen die Kalkablagerungen? Temperaturunterschiede/ Kalk im Wasser/ Ausfällung
- spielt der Betrieb im Süß- oder Salzwasser einen Rolle?

Mal schauen wie der Motor die ganze Aktion überstanden hat. Vielleicht hat er ja nun mehr Leistung. Ich hoffe nur, dass ich in diesem Sommer das Boot noch fahren kann.
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.

lutz-stefan 20.03.2021 12:49

Servus zusammen!!!

Ich muss diesen Thread noch einmal "ausgraben".

Ich finde dieses Steinex-Zeugs nicht im www. - handelt es sich dabei ggf. um einen gewöhnlichen Zementschleierentferner oder sind da noch irgendwelche anderen Zusatzstoffe enthalten???

Meinen Wasserkocher entkalke ich eigentlich immer mit einem halben "Schnapsgläschen" Ameisensäure - wirkt Wunder - ich weiss allerdings nicht ob die Ameisensäure Dichtungen angreift und außerdem funktioniert das auch nur mit ordentlich Temperatur - von daher zur Entkalkung des Außenborders vielleicht weniger gut geeignet.

Steinex hört sich jetzt erst mal gut an, aber woher beziehen???

Für Eure Hilfe/Antworten bedanke ich mich bereits im Voraus.

LG

Stefan

lutz-stefan 20.03.2021 19:13

So, ich nochmal....habe jetzt folgendes Produkt gefunden: Um Links zu sehen, bitte registrieren unde hoffe, dass das zum Entkalken meines Außenborders geeignet ist?! Was meint ihr??? In welchem Verhältnis würdet Ihr sowetwas anwenden?

Vielen Dank für Eure Hilfe/Tipps!!!

LG

Stefan

Robert29566 21.03.2021 17:05

Servus,

deine Antwort auf die Frage:

Nur bedingt geeignet zum Reinigen von Leicht- und Buntmetallen, wie Aluminium, Kupfer und Messing (Im Konzentrat Einwirkzeiten möglichst kurz halten, max. 5 Minuten; von einem dauerhaften Gebrauch absehen!)

steht in den Anwendungsbedingungen...

Du brauchst etwas:

Böse zum Kalk....

Unbedenklich zu Metallen/ Dichtungen und Aluminium.

lg

Robert

lutz-stefan 21.03.2021 18:08

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von Robert29566 (Beitrag 508256)
Servus,

deine Antwort auf die Frage:

Nur bedingt geeignet zum Reinigen von Leicht- und Buntmetallen, wie Aluminium, Kupfer und Messing (Im Konzentrat Einwirkzeiten möglichst kurz halten, max. 5 Minuten; von einem dauerhaften Gebrauch absehen!)

steht in den Anwendungsbedingungen...

Du brauchst etwas:

Böse zum Kalk....

Unbedenklich zu Metallen/ Dichtungen und Aluminium.

lg

Robert

Servus Robert,

ich wollte das Zeug auch nicht pur anwenden, sondern ca. 750ml mit 10l Wasser gemischt und die "Brühe" dann ca. 3 Stunden durchpumpen.

Laut dem Produktmerkblatt: Anhang 27358 sollte das eigentlich funktionieren, oder???

Stormanimal 21.03.2021 18:54

Eigentlich wollte ich mich raus halten :confused-
Weil, es wissen ja doch alle besser :ka5:

Grundsätzliches:
Im Zementschleierentferner ist Salzsäure enthalten.
Mach Dich schlau was Salzsäure mit Metallen anrichtet.

Zudem neutralisiert sich die Säure Stück für Stück bei der geplanten Anwendung.
Das bisschen Säure was Du bei der geplanten Mischung reinbringst wird nicht wirklich was ausrichten. Und neben dem Kalk auch ungeschützte Metalle angreifen.
Nimm was anderes als Salzsäure zum Entkalken.

lutz-stefan 21.03.2021 19:37

Zitat:

Zitat von Stormanimal (Beitrag 508263)
Eigentlich wollte ich mich raus halten :confused-
Weil, es wissen ja doch alle besser :ka5:

Grundsätzliches:
Im Zementschleierentferner ist Salzsäure enthalten.
Mach Dich schlau was Salzsäure mit Metallen anrichtet.

Zudem neutralisiert sich die Säure Stück für Stück bei der geplanten Anwendung.
Das bisschen Säure was Du bei der geplanten Mischung reinbringst wird nicht wirklich was ausrichten. Und neben dem Kalk auch ungeschützte Metalle angreifen.
Nimm was anderes als Salzsäure zum Entkalken.

Hallo "Stormanimal",

vielen Dank für Deinen Hinweis - genau aus diesem Grund bin ich eigentlich auch auf genau dieses Produkt gestossen - hier heisst es insbesondere im Hinweistext:

"Hinweis zum Zementschleierentferner

Der Zementschleierentferner FURTIL Z findet Anwendung nach Verlegearbeiten (Fliesen, Feinsteinzeug) bzw. nach Neubau- oder Sanierungsarbeiten zur Beseitigung von feinem Baustaub (Bauschlussreinigung).

Eine häufige Ursache für Schäden ist der Einsatz falscher Reinigungsmittel. Zum Zementschleierentferner FURTIL Z vergleichbare Produkte werden auf Basis von Salz-, Phosphor- und Amidosulfonsäure hergestellt.

Nicht jede Säure ist aber für jede Oberfläche geeignet. Salzsäure sollte beispielsweise, um Rostflecken auf dem Stein zu vermeiden, niemals bei Naturstein angewendet werden. FURTIL Z ist frei von Salzsäure und Phosphorsäure und damit besonders schonend zur Oberfläche. Der Reiniger wird hergestellt auf der Basis von Methansulfonsäure und Amidosulfonsäure.

Gegenüber Kalk hat die Methansulfonsäure ein schnelleres Kalklösevermögen als z.B. Salzsäure, bei gleichzeitig sehr hoher Materialverträglichkeit. FURTIL Z kann zudem auf folgenden Natursteinen problemlos eingesetzt werden: Basalt, Diorit, Schiefer, Granit, Porphyr, Gneis, Glimmerquarzit. In Kombination mit der im Reiniger enthaltenen Amidosulfonsäure ergeben sich zudem synergetische Effekte, sodass der Zementschleierentferner sehr schnell und spontan auf Kalk reagiert und diesen hervorragend in Lösung hält. FURTIL Z ist somit der ideale Helfer, wenn es um die Beseitigung von Grauschleiern geht."

Von daher gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass dementsprechend keine oder nur ein ganz geringer Anteil an Salzsäure enthalten ist.

skymann1 21.03.2021 20:16

Hallo,
eigentlich wollte ich mich auch raushalten, aber, jetzt möchte ich doch wissen, wo ist das Problem beim Motor?
Wenn Du eben einen Kalkschleier hast bewirkt Du damit was, wenn Kühlkanäle richtig verengt sind hilft nur mechanische Reinigung, meine Erfahrung.

Ich hatte so um 2012 darüber mal was geschrieben als ich meinen 40er Yamaha entkalken musste wegen Überhitzungsproblemen. Mir fällt nur die Überschrift nicht mehr ein und ohne findet die Such funktion nichts. :confused-

Ich schau mal ob ichs noch finde, aber wie geschrieben, wo liegt das Motor Problem?

Grüße Peter

lutz-stefan 21.03.2021 20:51

Zitat:

Zitat von skymann1 (Beitrag 508272)
Hallo,
eigentlich wollte ich mich auch raushalten, aber, jetzt möchte ich doch wissen, wo ist das Problem beim Motor?
Wenn Du eben einen Kalkschleier hast bewirkt Du damit was, wenn Kühlkanäle richtig verengt sind hilft nur mechanische Reinigung, meine Erfahrung.

Ich hatte so um 2012 darüber mal was geschrieben als ich meinen 40er Yamaha entkalken musste wegen Überhitzungsproblemen. Mir fällt nur die Überschrift nicht mehr ein und ohne findet die Such funktion nichts. :confused-

Ich schau mal ob ichs noch finde, aber wie geschrieben, wo liegt das Motor Problem?

Grüße Peter

Hallo Peter,

bis dato habe ich - "Gott sei Dank!!!" - noch überhaupt keine Probleme mit dem Motor - ich möchte nur rein vorsorglich ca. alle 100 Betriebsstunden eine Entkalkungsprozedur durchführen, um eben einer größeren Ansammlung von Kalkablagerungen vorzubeugen. In diesem Video sieht man ab ca. 4 Minuten und 50 Sekunden sehr gut, was sich bereits nach 100 Betriebsstunden an Salz bzw. Kalk ansammeln kann. Um Links zu sehen, bitte registrieren

Stormanimal 21.03.2021 21:43

Zitat:

Zitat von lutz-stefan (Beitrag 508275)
Hallo Peter,

bis dato habe ich - "Gott sei Dank!!!" - noch überhaupt keine Probleme mit dem Motor - ich möchte nur rein vorsorglich ca. alle 100 Betriebsstunden eine Entkalkungsprozedur durchführen, um eben einer größeren Ansammlung von Kalkablagerungen vorzubeugen. In diesem Video sieht man ab ca. 4 Minuten und 50 Sekunden sehr gut, was sich bereits nach 100 Betriebsstunden an Salz bzw. Kalk ansammeln kann. Um Links zu sehen, bitte registrieren

Eine Entkalkung sehe ich als sinnvoll an bei Motoren die bekannt dafür sind Thermische Probleme zu haben oder zu bekommen.
Mein 90 Honda BJ.98 mit mehr als 1000 BST. gehörte dazu.
Da hat das Entkalken viel gebracht. Ich kenne allerdings andere 90er die noch nie Entkalkt wurden und noch immer Thermisch unauffällig sind.
Meine aktuellen ETEC sind ebenfalls unauffällig. Da spare ich mir die Prozedur.


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