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Alt 16.01.2012, 09:25
hobbycaptain
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Zitat von Berny Beitrag anzeigen
hab ja eh am Appfelphone das Navionics ;-)

Also südlich des Wracks (Bei Navionics auch schon eingezeichnet) liegt ein Felsen mit 6,6 Meter Tiefe, der könnte es gewesen sein.
Dieser Felsen liegt aber auch nicht weit weg vom sichtbaren Felsen kurz vor der Insel.

Vergleicht man die Lage des Wracks mit den anderen Daten (zB die vom Schiff selber gelieferten und in den Tracks ersichtlichen), so weicht das Ganze von der tatsächlichen Lage ja enorm ab.

Auf dem von Holger gezeigtem Bild ist der Punkt links neben dem 93 der sichtbare Felsen, gleich oberhalb davon die Lage des Wracks.
Der Kurs selber aber weicht ca 200 m davon ab.
Würde man den eingezeichneten Kurs über das Wrack legen, kommt das mit dem Felsen sogar hin.

Stimmte hier die Technik nicht?
Klingt jetzt blöd, aber hat die durch das Erdbeben in Japan verschobene Erdachse bewirkt, dass diverse Geräte nicht mehr stimmen bzw neu engestellt werden sollten?

Mir ist übrigens heuer im Urlaub schon mal aufgefallen, dass das GPS teilweise enorm abwich, ein anderes mal wieder stimmte.
(Das ist ja auch der Grund, warum man sich nicht 100% auf diese elektronischen Geräte verlassen sollte.)

Hat so eine Abweichung auch hier zugeschlagen?

Hatte übrigens so eine Schifferlfahrt geplant, ist jetzt wieder gestorben.
Nicht weil ich der Technik nicht vertraue, sondern weil ich kein Vertrauen mehr in die ganzen Firmen habe, die diese Kreuzfahrten betreiben.
Die Rettung ging nicht ohne Probleme von statten, das Schiff fährt zu knapp an einer Insel vorbei (Sensationstourismus?), und auch der Umstand, dass man auf die Schnelle 4000 Leute von einem Schiff holen sollte, macht mich dann doch etwas stutzig.

Berny,
ich bin auch lt. GPS in Pakostane über die Insel links von der Hafeneinfahrt gefahren, obwohl ich in Wirklichkeit genau in der Mitte der Hafeneinfahrt war.
Waren auch so ca. 100m Differenz.
Und in Wien auf der Donau bin ich bei der Trackauswertung die meiste Zeit AUF der Donauinsel herumgefahren .
Abweichungen von GPS-Geräten sind also nicht ungewöhnlich. Ob das bei so Riesenpötten und deren GPS auch passiert .
Mitten im Pazifik sind 100m Abweichung wohl kein Problem, knapp an der Küste eher schon.
Aber das Beben in Japan hat wohl die Genauigkeit der GPS-Satelliten nicht beeinflusst. Und, eine Verschiebung der Erdkruste um mehr als 100m hätten wir glaub ich bei uns auch bemerkt .


zu den 4000 Leuten - das ist eigentlich der Grund, warum ich so eine Schiffsreise noch nicht gemacht habe und höchstwahrscheinlich auch nicht machen werde.
Wer schon ein paar Mal erlebt hat, wie die "wilde Meute" bei Schienenersatzverkehr aus dem Zug heraus auf die paar, natürlich viel zu wenig, bereitgestellten Ersatzbusse stürmt und diese mit Ellbogentechnik und Brutalität entert, der kann sich ein vages Bild davon machen, wie sich dieselben Leute bei Lebensgefahr auf dem Wasser und zu wenig Rettungsbooten verhalten werden. Bei den Bussen gehts nämlich nur darum 15 Minuten früher daheim zu sein, da ist keine Gefahr im Spiel.
Und, ich hab den Film Titanic nicht gesehen.

da sag ich nur - nein danke.
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