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  #1  
Alt 08.04.2007, 14:58
chief_bcb
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Elektro-AB / Erfahrungen?

Hallo Zusammen,

mal ein Thema, für ich so recht keinen passenden Platz finde. Allgemeine Frage vorweg: Hat jemand Erfahrung mit Elektro-ABn? Hintergrund ist folgender: Hab nen schönen 20 PS Yamaha 2T an meinem Bötchen. Wir fahren überwiegend in Holland und da auf den Kanälen und Kanälchen unter weitestgehender Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Der Yamaha langweilt sich zu Tode und so richtig leise isser auch nicht - zwar ruhig, aber nicht leise. Gut gefallen auf der BOOT hat mir ja ein 4T - sowas ist absolut ruhig. Aber teuer erkaufte Stille und mehr wie Leerlauf dreht der dann auch nicht. Da hab ich im Ebay Angebote über Elektro-AB gesehen und mir Gedanken gemacht. Was bringen diese Dinger denn wirklich? Und wie lange laufen die mit welcher Batterie? Diese Batterien sind ja nun auch nicht leicht und nicht billig. Was nimmt man denn da so? Ich hab ein Grand Ranger 380 mit 3 Personen drin. Schafft man da kleine Gleitfahrt? Und wie lange? Ausrechnen wie lange eine bestimmte Batterie bei welcher Leistung (Watt) Strom liefert ist nich' das Problem. Interessant ist die Frage, wie linear ist der Entladevorgang und wie sieht die Leistungsinanspruchnahme in der Praxis aus?
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Fürn ein paar gute Postings dankbar

mit vielen frohen Ostergrüßen

Bernd
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  #2  
Alt 08.04.2007, 21:41
Erich der Wikinger Erich der Wikinger ist offline
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Boot Infos

Elektro AB

Hallo Bernd,

an meinem Zweitboot (Metzeler Maya (Gewicht mit Ausrüstung 75 kg) habe ich zuweilen nen starken E-Motor drangehängt um auf Seen während der Motorbootsperre Vorwärtsbewgung zu haben.

Dein Boot mit 3 Personen wäre nur was am Baggersee mit Minimalgeschwindigkeit. Bei Fluss oder Kanal ist selbst bei geringer Gegenströmung bzw. Flussaufwärts nix mehr drin.

Die meisten E-Motoren sind ganz schwach, die stärkeren mit mehr Leistung saugen auch ne gute Batterie in 2-3 Stunden leer, wenn man etwas mehr Schub (Leistung) gibt.

Also ich würde sagen, wird eher nix.

Gruß Erich

P. S. Bevor sich einer wundert. Die Maya ist nicht wieder auferstanden, wurde kürzlich bestattet und ist auch Ostern nicht wieder auferstanden.
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  #3  
Alt 08.04.2007, 22:21
chief_bcb
Gast
 
Beiträge: n/a


E-Flaute

Hallo Erich,

jo - vielen Dank. Dann ist das ja man klar und ich brauch kein bischen in die Richtung weiter zu denken. Allein mein Boot mit Hauptmotor und Zubehör kommt ja schon an die 200 kg. Und in NL, wenn man schon keine Strömung hat, ist ja doch immer etwas bis mehr Wind. Was unterwasser das Boot nicht bremst ist dann halt überwasser. Und 2 bis 3 Stunden ist meistens erst die halbe Strecke, also 2 dicke Batterien. Nee - dann wohl eher doch nicht.

Danke sehr und noch n schönes Osterfest

Bernd
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  #4  
Alt 11.04.2007, 08:11
Benutzerbild von Zanussi
Zanussi Zanussi ist offline
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Beiträge: 81

Boot Infos

Hallo Bernd,

wir hatten an unserem 7 Meter Boot einen MINN KOTA "TURBO"
für den Hafenbereich. Wenn das Boot erst einmal in Bewegung war, waren
auch Geschwindigkeiten von bis zu 2 km/h möglich. Als Notmotor würde ich
sagen ist das in Ordnung. Auf dem Mittelandkanal hat er uns schon einmal
gerettet. Aber Deine Frage nach "Gleitfahrt" finde ich gut.
Zum Stromverbrauch: Es wird eine 120 Ah oder besser 200 Ah Batterie empfohlen.


Gruß
Bernhard
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  #5  
Alt 11.04.2007, 09:51
Benutzerbild von helge
helge helge ist offline
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Beiträge: 767

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Und was man auch bedenken muß: Wird ein (normaler) Akku (gilt auch für Blei) mit hohen Strömen entladen, schrumpft die noch entnehmbare Kapazität schnell auf die Hälfte.
__________________
Gruß Helge

Wer Gutes tut ist immer beides zugleich: Absender und Empfänger
------------------------------------------------------
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  #6  
Alt 11.04.2007, 12:05
Reimar Heger Reimar Heger ist offline
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Beiträge: 441


Hallo Freunde!
Also ich habe für mein LODESTAR 380er u.a. einen Mercury E-Motor mit einer 165 Ah Batterie. Nun, ganz so schlecht ist das mit dem E-Motor nicht. Ich benutze diesen auf Seen wo man eben nicht mit Verbrennungsmotor fahren kann. Mit dieser Kombination erreiche ich so ca. max.4-5 km/h und kann dann so ca. 1-2 Stunden fahren. Oder mit 2-3 km sind auch mehr als 2 Stunden drin. Macht aber auch mal Spaß sich faul ins Boot zu legen und so lautlos vor sich hinschleichen. Man kommt auch ans Ziel und kann sich gut dabei unterhalten. Ist aber nur für Seen und nicht für fliesende Gewässer! Grüße Reimar
__________________
Der ärmste Hund auf dieser Welt ist ein Mensch für den nur eines zählt - und das ist Geld!
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  #7  
Alt 11.04.2007, 13:09
Mr. Gribbo Mr. Gribbo ist offline
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Beiträge: 224


Für Deinen Anwendungsbereich u. Überlegung, ist das leider ein unlösbarerer Fall.

Ein gescheiter E-Motor mit dem Du auch "Fahren" (Gleitfahrt mal gleich ganz zu vergessen) kannst kostet 2000 Euro.
Die Batterien, die Du dann da mitschleppen musst übersteigen die Schwelle zur Vernunft (24V, mind. 200Ah, ca. 100 kg).


Cu Bruno
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  #8  
Alt 07.08.2019, 01:13
zephyr304 zephyr304 ist offline
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Beiträge: 4

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Ich hole das Thema nach mehr als 12 Jahren nochmal hoch. Sind inzwischen E-Motoren eine echte Alternative?
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  #9  
Alt 07.08.2019, 08:39
v-kiel v-kiel ist offline
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Beiträge: 826

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Zitat:
Zitat von zephyr304 Beitrag anzeigen
Ich hole das Thema nach mehr als 12 Jahren nochmal hoch. Sind inzwischen E-Motoren eine echte Alternative?
es gibt aktuell gute Thraets, welche sich laufend aktuell mit dem Thema beschäftigen. Dort kannst du alles nachlesen

wenn du Suchbegriffe wie Torqeedo oder epropulsion bemühst, wirst du fündig. Das sind auch aktuell die einzigen Probanden, die in Frage kommen, wenn es um leistungsstärkere e-Antriebe geht.

zur Beruhigung vorweg: der Taschenreaktor mit 40KW aus 30kg und ca. 1000km Reichweite wurde bis dato noch nicht gefunden.

Schleichfahrt = € 600,—
Verdrängerfahrt = € 2.000,—
Gleitfahrt = € 6 - 8.000,—

Einstiegspreise, natürlich alles abhängig vom Boot
__________________
liebe Grüße Stefan
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  #10  
Alt 07.08.2019, 08:46
ulf_l ulf_l ist offline
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Beiträge: 1.677

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Hallo

Es gibt hier sogar ein eigenes Unterforum nur für E-Antrieb : Um Links zu sehen, bitte registrieren

Gruß Ulf
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