Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wellenschlag vermeiden
hallo
ich habe mal eine frage,muß ich eigentlich wenn am ufer boote liegen die gleitfahrt unterbrechen,obwohl kein schild da steht????.:confused-
wir haben heute eine testfahrt nach einer reparatur mit einer sea ray 230 gemacht.
es war ein boot an der kaimauer angelgt,der bootsführer hat sehr stark mit den händen gerudert als wir vorbeigefahren sind,auf der anderen flußseite.
wir hatten allerdings auch 85 km-h drauf.
gruß timo
skymann1
12.08.2007, 02:35
Hallo timo,
eigentlich gehört sich das so, das man dann runtergeht auf eine Geschwindigkeit bei der keine Wellen mehr entstehen.
Ich hab schon ein paarmal Steine hinter anderen hergeworfen aus Frust und wenn ich eine Knarre hätte wäre ich wohl auch schon im Knast, so wie manche vorbeiheizen.......
Denk Dir immer, es ist Dein Boot, was da liegt, am besten noch vor einer Spundwand (Kaimauer ist auch seehr nett), dann gehst Du automatisch vom Gas!
Außer der Abstand ist groß genug, so ab 100 m würde ich mir auch keine Gedanken machen, aber bei weniger, siehe oben!
Gruß Peter :chapeau:
Markus[LB]
12.08.2007, 03:28
Hallo Peter,
also das Problem stellt sich bei uns gar nicht, da sind max. 3 kn erlaubt... wer in Gleitfahrt vorbeiheizt, hat sein Boot schon so gut wie geschrottet... ist eine Sackgasse... :lachen78:
Wobei man sagen muss, ein Schlauchboot wie unseres ist sowieso ein Fender, da passiert sowieso nichts und wenn ich in Gleitfahrt bin, dann macht es weniger Wellen, als bei ca. 5 kn ....
Bei größeren Booten in Gleitfahrt entsteht aber eine ungleichmäßig grössere Welle, da sollte man schon darauf achten, dass diese nicht andere Boote beschädigen kann. Die 100m Abstand die Du angibst sind in meinen Augen völlig ungenügend, die Welle schlägt dann eben erst sehr viel später an Land und Du siehst diese Welle eben gar nicht mehr, obwohl die da ist!
Wellen pflanzen sich nahezu unbegrenzt fort und das leider sehr weit ohne an Kraft zu verlieren. Der Energieerhaltungssatz gilt auch bei der Erzeugung von Wellen und diese gehen sehr weit, ohne nennenswerten Energieabbau. Dummes Beispiel, aber eindrucksvoll sind Tsunamis, die mit 800 km/h über den Ozean rauschen, ohne wirklich an Energie zu verlieren. Ein Boot macht natürlich nur Oberflächenwellen, welche aber auch locker imstande sind mehrere Kilometer weit zu wirken. Man kann das an der Küste meist wunderbar beobachten. Die Wellen die durch Boote erzeugt wurden sind zudem ganz anders als die natürlichen Wellen, im Schlauchboot erkennt man das sofort. Eine von Booten erzeugte Welle ist sehr viel "spitzer" und verursacht sehr viel mehr Bewegung, als eine "normale" Meereswelle, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das hinterherwerfen von Gegenständen oder der Einsatz der Signalpistole ist kein aprobates Mittel, solche Unruhestifter zur Vernunft zu bringen. Viel besser ist ist, mit einem entsprechendem Boot ausserhalb des Hafenbereichs einmal deren Kurs zu kreuzen... besser mit zwei Booten. Die werden dann schon merken, was Wellen heisen.
Wassermotorräder sind übrigens Wellenerzeuger Nummer Eins, jedenfalls bei uns. Die Dinger sind kurz und meistens viel zu schnell, dazu noch schwer. Mittlerweile greift da die WaPo geziehlt durch... wehe die haben dann keinen Führerschein mit ihren 70 oder mehr PS... eine gute Einnahmequelle... :futschlac
Gruß Markus
PS: Ein gut angelegtes Boot kann allerdings auch einiges an Wellen ab, also da dürfte es keine Probleme geben, zu dem Thema fällt mir gerade ein, dass ich die Fender am Steg vergessen habe, die sind wieder mal bewachsen, da fällt einem dann nichts mehr ein, ausser dem Griff zur Salzsäure (die auch das Schlauchi von Muscheln befreien musste)
Stefan_W
12.08.2007, 09:58
Hallo Timo!
Bis auf die "Knarre" :lachen78:, sehe ich das wie Peter.
Es ist eine Art "ungeschriebenes Gesetz". Wenn Boote am Ufer liegen, runter mit der Geschwindigkeit.
Andererseits:
Frage 165 (Bögen: A05,A07,A11):
Nennen Sie Bereiche, in denen die Geschwindigkeit zu vermindern ist, um Sog und Wellenschlag zu vermeiden.
Antwort 165
Vor Hafenmündungen und in Häfen;
an Lade- und Löschplätzen;
an den üblichen Liegestellen;
an Fährstellen;
auf gekennzeichneten Strecken;
am Schleusenbereich;
an Badestellen.
Hallo Timo!
Bis auf die "Knarre" :lachen78:, sehe ich das wie Peter.
Es ist eine Art "ungeschriebenes Gesetz". Wenn Boote am Ufer liegen, runter mit der Geschwindigkeit.
Andererseits:
Frage 165 (Bögen: A05,A07,A11):
Nennen Sie Bereiche, in denen die Geschwindigkeit zu vermindern ist, um Sog und Wellenschlag zu vermeiden.
Antwort 165
Vor Hafenmündungen und in Häfen;
an Lade- und Löschplätzen;
an den üblichen Liegestellen; an Fährstellen;
auf gekennzeichneten Strecken;
am Schleusenbereich;
an Badestellen.
Die "Knarre" von Peter ist zu wenig, 2 cm Schnellfeuer würde solche I....... am Besten bremsen:schlaumei
Und wieso andererseits, da stehts doch deutlich
und drittens, natürlich ist es Sachbeschädigung und Du darfst zahlen, wenn ich Dein Kennzeichen lesen kann
Dass es auf der spanischen Hochsee komplizierter ist, darf einen nicht wundern :-))))
Markus[LB]
12.08.2007, 14:00
Dass es auf der spanischen Hochsee komplizierter ist, darf einen nicht wundern :-))))
Jetzt halt mal die Luft an! Da ist es sehr viel einfacher... max. 3 kn sind erlaubt, überall da wo Boote liegen. Kontrolliert halt nur niemand, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird, aber das wird nicht lange so bleiben. Es wurden schon Radarkontrollen (oder Laserpistole) angekündigt...
Ist eben wie auf den Strassen, vor 5 Jahren konnte man noch durch Spanien heizen, wie man wollte, es gab einfach keine Kontrollen (dafür hohe Strafen, die nichts nützen wenn man nie erwischt wird). Heute gibt es bald mehr stat. Blitzer als in Deutschland und die Polizei hat sich auch hochgerüstet.
Die Franzosen machen es da noch besser, pünktlich zur Urlaubszeit liegt ab und an ein Polizist mit der Laserpistole auf der Brücke... natürlich an sehr einladenden Stellen (meist wenn es deutlich bergab geht und eine Zahlstelle in Reichweite ist). Wenn man dann in die Zahlstelle einfährt und nur ein bisschen zu schnell war (20 km/h), ist man ab so ca. 90 € dabei... :lachen78:
Aber die Strafen für Bootsfahrer werden schon entsprechend schärfer sein, als für Autofahrer... da wirds dann richtig lustig, pro km/h dann 10 € oder so... :futschlac :lachen78: :cool: :biere: :biere:
Gruß Markus
PS: Sicher wenn man ein Boot beschädigt, ist das Sachbeschädigung und man muss bezahlen, egal ob durch den von einem ausgelösten Wellenschlag oder ob man dagegen heizt. Bei Wellenschlag könnte sogar Vorsatz dazu kommen, dann zahlt man aus eigener Tasche da die Versicherung in dem Fall sicher nicht zahlen möchte (will ja sowieso nie zahlen, wer will das schon?!?).
Gummifetischist
12.08.2007, 22:59
Also ich bin als Segler ein gebranntes Kind. Ich versuche so rücksichtsvoll wie irgend wie möglich mit Wellen und Motorlärm (der bei einem größerem 4-Takter ohnhin minimal ist) umzugehen. Und ich verstehe das wenn man so richtig heissgeht... als Segler hätte ich da glaub ich auch schon ab und an zur Knarre gegriffen (natürlich nir für Schreckschüße ;-)), wenn ich so etwas mitführen würde. Aber viel kapieren einfach nicht, dass es WESENTLICH vernünftiger ist mit guter Gleitfahrt vorbeizuziehen als in Verdrängerfahrt. Mein Kahn produziert eine, für seine mickrige Größe, unheimliche Welle in Verdrängerfahrt - wirklich unangenehm in bestimmten Situationen. Trotzdem fahre ich jetzt in jeder Situation die "Rücksicht" erfordert in Verdrängerfahrt. Eigentlich Schwachsinn aber dafür schiesst mir keiner nach...
LG Thilo
Aber viel kapieren einfach nicht, dass es WESENTLICH vernünftiger ist mit guter Gleitfahrt vorbeizuziehen als in Verdrängerfahrt. Mein Kahn produziert eine, für seine mickrige Größe, unheimliche Welle in Verdrängerfahrt - wirklich unangenehm in bestimmten Situationen. Trotzdem fahre ich jetzt in jeder Situation die "Rücksicht" erfordert in Verdrängerfahrt. Eigentlich Schwachsinn aber dafür schiesst mir keiner nach...
Hi,
Sog- und Wellenschlag zu vermeiden heißt nicht in Verdrängerfahrt zu sein, sondern so langsam zu fahren dass keine Wellen entstehen. Bedeutet wenn Du mit 12 km/h einen riesen Wellenberg nach Dir ziehst dann musst Du auf so eine Geschwindigkeit reduzieren, dass keine Welle mehr produziert wird. Die meisten Boote, die ich kenne machen beispielsweise bei 6 km/h keine Wellen. :futschlac
Sorry dass Du mit 40 km/h weniger Wellen machst als mit 12 km/h ist da kein Argument! :biere:
Eine interessante Zusatzfrage ist meiner Meinung noch, ob das Ganze auf Flüssen generell auch stromauf gilt, wo man mit einem kurzen Schlauchboot in echter Verdrängerfahrt kaum gegen die Strömung ankommt.
Wer mal auf der Maas in Roermond (8kmh/Begrenzung und noch direkt neben einer Fährstelle) sein Boot im Uferbereich geankert hat, versteht das Bedürfnis nach Bewaffnung!!!
Ein Bayliner-Fahrer war sogar so dreist, mit geschätzten 30-35 km/h in 3 (in Worten: drei) Metern Abstand an meinem damaligen Zodiac vorbeizubrettern. Es hat mir den Schäkel aus dem V4A-Anker gerissen und Silke konnte Tauchen gehen. Wär die Schäkel-Verschraubung nicht aufgegangen (mein Fehler, mein Glück), hätt's mir wohl die Bugösenverklebung gekillt.
Reinhard
skymann1
13.08.2007, 00:13
Hallo,
genau so wie Tom es beschreibt fahre ich auch, unter 7 km/h ist so gut wie keine Welle mehr vorhanden, dann muß ich halt 6 fahren, hab ich kein Problem mit.
Flußaufwärts, interessante Frage, hab ich noch nicht drüber nachgedacht, kann man dann die Fließgeschwindigkeit dazuzählen zu den, wie bei mir, 6 km/h und dann gibts trotzdem keine Welle...?
Kenne mich mit Physikalischen Regeln nicht aus, aber das weiß sicher irgendjemand anderer hier?
Die 100 m von oben bezogen sich auf mein jetziges Boot und moderate Gleitfahrt, da passiert am Ufer nichts mehr, das habe ich extra mal ausprobiert.
Gruß Peter :chapeau:
Gruß Peter
hobbycaptain
13.08.2007, 01:33
Hallo,
genau so wie Tom es beschreibt fahre ich auch, unter 7 km/h ist so gut wie keine Welle mehr vorhanden, dann muß ich halt 6 fahren, hab ich kein Problem mit.
Flußaufwärts, interessante Frage, hab ich noch nicht drüber nachgedacht, kann man dann die Fließgeschwindigkeit dazuzählen zu den, wie bei mir, 6 km/h und dann gibts trotzdem keine Welle...?
Kenne mich mit Physikalischen Regeln nicht aus, aber das weiß sicher irgendjemand anderer hier?
Die 100 m von oben bezogen sich auf mein jetziges Boot und moderate Gleitfahrt, da passiert am Ufer nichts mehr, das habe ich extra mal ausprobiert.
Gruß Peter :chapeau:
Gruß Peter
Peter,
die Welle entsteht durch die Fahrt durchs Wasser, also vollkommen egal ob stromauf- oder abwärts.
Bei starker Strömung - z.B: bei viel Wasser bei uns in der Wachau, wo's dann Fliessgeschwindiglkeiten von 10 -15 km/h sein können, mach ich beim Lavieren (= das auf der Stelle Halten) schon einen Riesenwelle :lachen78: .
Muss dabei ja praktisch schon 12-15 km/h gegenüber dem Wasser fahren, um überhaupt auf der Stelle stehen zu können.
Also man muß unterscheiden zwischen Bug und Heckwelle
Die Bugwelle ist abhängig vom Rumpf (DG Rümpfe machen praktisch keine Welle) und natürlich der geschwindigkeit DURCH das Wasser.
Die Heckwelle ist natürlich auch abhängig vonArt, Drehzahl und Lage der Schraube, der Düse oder was sonst das Schiff antreibt.
Bei Wikipedia findet sich ein schönes Foto
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9d/Bow_wave_1.jpg/800px-Bow_wave_1.jpg
skymann1
13.08.2007, 02:00
Hallo,
DANKE,
also auf das DURCH das Wasser kommt es an, okay, leuchtet mir ein, fahr nur fast nie auf Flüssen und wenn dann hab ich noch nicht mit der Überlegung nach hinten geschaut, daher keine Erfahrung damit.
Gruß Peter
Habe das auch oft erlebt, besonders beim Slippen an der Mosel im Strom, da versucht du dein Boot auf den Trailer zubekommen und ein netter Bayliner zieht mit Vollgas an dir vorbei, so dass das Boot vom Trailer springt und die nächste Macke im Rumpf zu reparieren ist.
Ein besonderes Problem hatten wir beim Treffen in Dresden, auf der Elbe, mit den Ruderern.
Wir mussten mit einer Gruppe von 16 Booten als Bergfahrer einiege Ruderer in gleicher Richtung überholen was ohne Wellen unmöglich war, die Fließgeschwindigkeit der Elbe betrug 6 - 8 Km/h und beim Überholen war eine Geschwindigkeit von mindestens 12 Km/h im Wasser nötig was große Wellen verursacht hatte.
Wir erhielten als Gruppe eine Anzeige und zum Glück hatte die WSP nach Klärung des Sachverhalts auch die Auffassung das diese Belästigung durch die Wellen unvermeidbar war.
Natürlich sollte man vom Gas, wenn andere Boote irgendwo liegen, oder Paddler entgegenkommen oder überholt werden.
aaaber auch, wenn kleinere Boot in der Nähe fahren :schlaumei
Es ist eine Art "ungeschriebenes Gesetz". Wenn Boote am Ufer liegen, runter mit der Geschwindigkeit.
Andererseits:
Frage 165 (Bögen: A05,A07,A11):
Nennen Sie Bereiche, in denen die Geschwindigkeit zu vermindern ist, um Sog und Wellenschlag zu vermeiden.
Antwort 165
Vor Hafenmündungen und in Häfen;
an Lade- und Löschplätzen;
an den üblichen Liegestellen;
an Fährstellen;
auf gekennzeichneten Strecken;
am Schleusenbereich;
an Badestellen.
In Doesburg am Campinplatz Ijsselstrand gibt's eine ca 1 km lange Wasseskistrecke auf einem "toten" Ijsselarm.
Interessanterweise ist es (hauptsächlich in der Nebensaison) fast der Lieblingsplatz von Erholungssuchenden mit Ihren Yachten.
Die können von mir aus soviele Steine werfen, wie sie wollen. (Solange sie mich nicht treffen :lachen78: ) Wenn sie am Strand einer Wasserskistrecke liegen, müssen sie halt mit Wellenschlag rechnen...
Markus[LB]
16.08.2007, 01:07
Natürlich sollte man vom Gas, wenn andere Boote irgendwo liegen, oder Paddler entgegenkommen oder überholt werden.
aaaber auch, wenn kleinere Boot in der Nähe fahren :schlaumei
Hallo Olaf,
also nimm es mir bitte nicht übel, aber Du bist ein Spaßverderber... wie die meisten! Jedesmal wenn ich im Kanu auf dem Neckar unterwegs bin, dann wünsch ich mir 20 Boote, die in Halbgleitfahrt entweder entgegen kommen oder mich überholen... und zwar mit möglichst grossen Wellen!
Aber was machen in der Regel die "Penner"... :lachen78: richtig machen so langsam, dass die Welle (wenn man das so nennen darf) so minimal ist, dass man nicht einmal eine Bewegung im Kanu merkt.
Ich muss dazu bemerken, das Kanu ist aus einem Kevlar GFK Verbund und sehr spurstabil, außerdem ist der Süllrand sehr hoch und Wasser bekommt man eigentlich nie ins Kanu. Wellen machen dem Ding sowieso nicht viel aus, die Länge von etwas über 5m sorgt für Stabilität und die 1,05m Breite. Am liebsten sind mir die Binnenschiffe, die eine wenn auch etwas größere, dafür langgezogene Welle haben... und der Sog hinter neben denen, der mach richtig Spaß! Die bremsen wenigstens auch nicht, da laufen die Maschinen einfach weiter, so wie voher auch...
Auf dem Meer gilt sowieso das Gesetz des stärkeren... ähm meine grösseren... da muss ich mit dem Schlauchboot immer langsam machen, wenn wieder so ein spitzes Ding von einem Gleiter meinen Weg kreuzt... die Wellen haben es in sich.
Nach jetziger Erfahrung ist aber auch mit einem 3m Schlauchboot nahezu bei allen Bedingungen Gleitfahrt möglich, wenn nicht, als Verdränger kommt man immer durch. Man muss nur genug Wahnsinn mit sich bringen... denn was an PS fehlt macht der Wahnsinn wieder wett...
Gelbe oder rote Falggen an der Hafenausfahrt werden mich in Zukunft jedenfalls nicht mehr beeinflussen... :lachen78: :futschlac
Das Volk der "ich hab mein Boot so lieb, dass keine Welle dem was zuleide haben darf" findet man überall. Die meisten von denen schimpfen auf die kleinen Boote, denn die machen ja so HOHE Wellen! Stimmt, wenn man die erlaubte Geschwindigkeit fährt, dann ist die Welle mit einem kleinen Boot höher! Aber die grossen, wenn die zu schnell fahren, dann WOW was für eine Welle.... :lachen78: :biere:
Da Rotbart sich so schön über Bug- und Heckwelle ausgelassen hat... an Weihnachten war im Hafen meine Bugwelle = Heckwelle.... besser gesagt, da war eigentlich keine Welle mehr, da es kaum noch Verdrängung gab, die eine Welle hätte machen können... :ka5:
Über Start und Landung wollen wir aber nicht diskutieren...
Gruß Markus
PS: @Rotbart, so sieht eine Bug+Heckwelle aus:
http://home.arcor.de/mkisch/zeugs/montjoi.JPG
(aber nicht vom 3m Schlauchi)
skymann1
16.08.2007, 01:40
Hallo Markus,
nimms mir auch nicht übel, aber
Zitat:
also nimm es mir bitte nicht übel, aber Du bist ein Spaßverderber... wie die meisten! Jedesmal wenn ich im Kanu auf dem Neckar unterwegs bin, dann wünsch ich mir 20 Boote, die in Halbgleitfahrt entweder entgegen kommen oder mich überholen... und zwar mit möglichst grossen Wellen!
Zitat Ende
Und woher weiß ich, das da nicht eine Familiy drin sitzt, die sich das Boot geliehen hat und das erste Mal unterwegs ist?
Oder ein Einzelfahrer mit den gleichen Voraussetzungen?
Nee, nee, wenn Kanu/Kajak, dann wenn eben möglich und vermeidbar kein Wellenschlag, außer ich werde unmißverständlich dazu aufgefordert Wellen zu machen, okay, gibts auch, aber z.B. nie bei Leuten mit Kindern im Boot, die sind dann für immer für´s Bootfahren, und sei es "nur" Kanu, verloren, wenn sie einmal Angst bekommen haben, von der rechtlichen Seite mal ganz abgesehen, die laß ich jetzt mal weg.
Gruß Peter :chapeau:
Hallo Leute!
kann hier nicht auf "Frage" sondern bloß auf "Antwort" drücken, habe aber trotzdem eine Frage:
In diesem Thread weiter ober steht: ca. 100m Abstand vom Ufer, dann kann ich ohne Probleme schnell fahren ohne unangenehme Welle für längsseits liegende Boote zu verursachen.
Ich dachte immer, dass sich die Welle fast gleichmäßig fortbewegt!
Könnte mir vorstellen, dass bei einem fliessenden Gewässer die Welle irgendwie durch die Strömung usw. abflacht.
Kann mir jemand sagen, wie dies wirklich aussieht?
Bsp: Boot macht bei Geschwindigkeit "x" Wellenhöhe von (Bsp.) 50cm - wie hoch wird die Welle sein, wenn diese am Ufer (nach Bsp:100m) ankommt?
werde mal googeln, vielleicht findet sich ja unter "Wellenlehre" etwas Brauchbares.
Ausserdem glaube ich auch, dass man am wenigsten Welle nur bei GANZ geringer Geschwindigkeit erzeugt, im Falle von Gegenströmung - also "bergauf" unterwegs könnte dies u.U. schwierig werden!
Vermutlich sieht´s zumindest freundlicher aus, wenn man in langsamer Fahrt an am Ufer liegenden Booten vorbeifährt, selbst wenn man mit einem leichten Boot (Schlauchi) in Gleitfahrt wohl kleinere Wellen erzeugt als wenn man "gerade nicht gleitet".
Alex
Kann mir jemand sagen, wie dies wirklich aussieht?
Bsp: Boot macht bei Geschwindigkeit "x" Wellenhöhe von (Bsp.) 50cm - wie hoch wird die Welle sein, wenn diese am Ufer (nach Bsp:100m) ankommt?
Nö, Alex!
Für diese "Formel" reicht die Rechnerkapazität nicht aus. Ist mathematisch bei den, sagen wir, "schwierigeren" Dingen angesiedelt, den Wellenlauf zu berechnen.
Das Erfahrungsgemässe hast du eh zusammengefasst:
- Gute Gleiter machen weniger Wellen, wenn sie gleiten als wenn sie in Verdrängerfahrt fahren.
- Theoretisch läuft die Welle mehr oder weniger unverfälscht ans Ufer (und wieder zurück), wobei die "Mächtigkeit" von der bewegten Wassermasse abhängt (ein Schubverband setzt etwas mehr Wasser in "Schwingung" als ein 4m zerlegbares Schlauchboot :lachen78: ).
- Gestört wird die Welle durch Wind, Wirbelbildung, Unregelmässigkeiten am Ufer, andere Fahrzeuge etc.
Gruss
Andreas
CresIngo
28.09.2007, 20:12
Hallo Wellenschlaggeprügelte und Wellenschlagauslöser!
Leider haben viele, die sich auf diversen Gewässern tummeln keine Ahnung davon wie es den Anderen geht. Wer nie gesegelt ist, weiß als Motoryachtie nicht was Sache ist auf dem Segler und schon gar nicht im Schlauchi.
Ich bin nur am Meer und als Sportruderer am Wörthersee unterwegs und habe deshalb nur auf diesen Revieren Erfahrungen gemacht.
Unter Sportruderern gefürchtet: Taxiboot in Verdrängerfahrt kreuzt Bugwärts den Kurs. Kentern ist angesagt! Heckwärts etwas weniger gefährlich, da sehen wir die Wellen kommen da wir mit dem Rücken in Fahrtrichtung, im Boot sitzen.
Unter Seglern: 40 ft Gleiter kreuzt Bugwärts in Halbgleitergeschwindigkeit den Kurs. Woher sollten die Wellenradaubrüder wissen, daß man heckseitg den Kurs kreuzt.
Oder sie nehmen gutmeinend die Geschwindigkeit weg, lassen sich so richtig auf Höhe des Anderen in Verdrängerfahrt fallen. Im Segler fliegt alle durcheinander, auch der Großbaum!
Da liegen viele in einem Bojenfeld und sind gerade beim Kochen oder Essen, vor der Bucht zieht ein Halbgleiter vorbei, keiner nimmt Notiz von ihm, Minuten später fliegt alles durcheinander, Schubladen und Kasteltüren, Gläser und Flaschen....und die Flaschen mit der MY wissen nichts davon.
Lg. Ingo
trolldich
29.09.2007, 11:09
Unter Schlauchbootfahrern: Taxiboot bugwärts, Segler längstseits, Bayliner heckseits, Heli von oben und u-Boot von unten...und nix passiert:cool:
Deshalb hab' ich ein Schlauchi:chapeau:
Gruß
Oliver
CresIngo
29.09.2007, 20:33
.....und zwei Liter Crno Vino intus und schon ist es passiert..
Lg. Ingo
rocketman
30.09.2007, 00:57
Jetzt springt mich nicht gleich alle an...aber ich halte einfach nur Abstand so weit wie möglich, das wars...mit Wellen muss man rechnen, wenn man sein Boot festmacht...
Ruderern kann man es nie Recht machen...fährt man langsam, aber noch so schnell, dass man an ihnen vorbeikommt, hat man Verdrängerfahrt. Da wird das Freibord knapp...Fahre ich aber mit Abstand in Gleitfahrt vorbei, passiert im Verhältnis nichts dramatisch...
trolldich
30.09.2007, 01:09
.....und zwei Liter Crno Vino intus und schon ist es passiert..
Lg. Ingo
2Liter :futschlac Da find' ich das Boot nicht mehr!:biere:
Gruß
Oliver
trolldich
30.09.2007, 19:53
...und wenn ihr mal einen von den Idioten sehen wollt...:stupid: :stupid: :stupid:
http://media.boatmad.com/gallery/v/multimedia/General-Videos/generalboating/17_8_05.wmv.html
...und wenn ihr mal einen von den Idioten sehen wollt...:stupid: :stupid: :stupid:
http://media.boatmad.com/gallery/v/multimedia/General-Videos/generalboating/17_8_05.wmv.html
Am Anfang des Videos dachte ich noch, na ja, da hat einer Spass am schnell fahren... aber dann... der hat sie nicht mehr alle :stupid: :stupid:
Dem sollte man sofort alle Scheine und das Boot abnehmen :stupid: :stupid:
:motz_4:
Kam das nur mir so vor - aber ich glaube er war kurz davor sich zu übergeben! :lachen78: :lachen78: :lachen78:
Ansonsten falls es kein Fake sein sollte teile ich voll und ganz die Meinung von Jörg, würde aber zusätzlich noch das Boot beschlagnahmen!!! :cognemur: :biere:
bin ganz Eurer Meinung - so jemandem gehört so ziemlich ALLES weggenommen!
Leider war dieses Jahr in der Bucht von ZATON so ein ähnlicher Typ unterwegs!
Zwar nicht ganz so schnell aber ebenfalls SEHR schnell.
Am Abend, wenn der Maestrale sich bereits abgeschwächt hatte, am liebsten mit einem Höllentempo zwischen den Badebooten bzw. zwischen UFER und teilweise SchwimmernTauchern - und das gegen die tiefstehende, untergehende Sonne!
Da hätte ich mir oft gewünscht die Milizia bzw. "Wasserpolizei" wäre in der Nähe!
War ja schön zu sehen, wie der mit seinem V8 und ca. +/- 7m Boot abzog....aber muß das in bis zu 30m (!!!) Abstand zum Ufer sein?
Kein Wunder, wenn durch solche Typen immer strengere Reglementierungen für die Allgemeinheit kommen.
Ein Glück, dass dort nix passiert ist!
Alex
Also in dem Fall bin ich mir sicher: Ich würde seinen Liegeplatz suchen und FINDEN !!!!
Reinhard :cognemur:
Ich weis nicht warum Ihr Euch so aufregt, Geschwindigkeit ist scheint doch (angeblich) für sehr viele das Wichtigste am Bootfahren zu sein,
Hier mal eine 5-Minuten Auswahl an Zitaten :
Ja, sag mal spinnen die.
Habt ihr die "Preisliste" bei mehr als 30 km/h gelesen- 600,- (Anmerkung EUR Strafe)
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Mit dem neuen 225 PS Suzuki für dieses Jahr , werden gut über 100 KM/H drin sein.
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Das beste Erlebnis in Punkto Geschwindigkeit war ein Medline 3 mit 2 x 150PS, wir durften es in Friedrichshafen Probefahren, lt. Gps 95 km/h (Anmerkung am BODENSEE)
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Zum ZapCat - super, über 100km/h mit 64PS,
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.........ich denke, Geschwindigkeit ist sehr gut
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........bei 5000 mach das boot schlappe 56 km/h, finde das ein bischen wenig.
wenn's einer nun macht (und filmt) kommt da jetzt der Neid auf oder was ??
Rotbart :cognemur: , Du weisst doch selbst, worum's geht! Was soll der Beitrag?
Wenn einer mit dem Speed in 5 m Abstand an anderen Booten vorbeifährt gehört er geteert und gefedert!
Reinhard
trolldich
01.10.2007, 12:32
"Mitleid gibt's umsonst...Neid muss man sich hart erabeiten!" hat mein Opa gesagt!:schlaumei
Bezogen auf Beitrag 30.
Und dann sich nochmals ärgern über saudumme Sprüche und Gesten.
Lösung Anzeige dann hat er auch etwas davon.
Rotbart :cognemur: , Du weisst doch selbst, worum's geht! Was soll der Beitrag?
Na et sind doch noch 4 vor ihm :futschlac :futschlac
Na et sind doch noch 4 vor ihm :futschlac :futschlac
Zitat von trolldich
"Mitleid gibt's umsonst...Neid muss man sich hart erabeiten!" hat mein Opa gesagt!
ich erinnere mich :gruebel:
beim Treffen und guten Wetter fahren (fast) alle so!:lachen78:
Markus[LB]
06.10.2007, 14:46
Hallo Leute!
kann hier nicht auf "Frage" sondern bloß auf "Antwort" drücken, habe aber trotzdem eine Frage:
In diesem Thread weiter ober steht: ca. 100m Abstand vom Ufer, dann kann ich ohne Probleme schnell fahren ohne unangenehme Welle für längsseits liegende Boote zu verursachen.
Ich dachte immer, dass sich die Welle fast gleichmäßig fortbewegt!
Könnte mir vorstellen, dass bei einem fliessenden Gewässer die Welle irgendwie durch die Strömung usw. abflacht.
Kann mir jemand sagen, wie dies wirklich aussieht?
Bsp: Boot macht bei Geschwindigkeit "x" Wellenhöhe von (Bsp.) 50cm - wie hoch wird die Welle sein, wenn diese am Ufer (nach Bsp:100m) ankommt?
Hallo Alex,
Du hast natürlich Recht, die Welle planzt sich nahezu ohne Energieverlust fort (jedenfalls wenn es windstill und ruhige See hat). Bei Gegenwind (gegen die Welle) flacht diese sich etwas ab, aber auf 100m Entfernung hat das keinen Efffekt (außer bei Sturm, aber da hat es dann auch sehr viele andere Wellen)!
Schönes Beispiel, das ich mal erlebt hatte, da ist ein ca. 60 Fuß langer Halbgleiter aus dem Hafen ausgelaufen und hatte noch in der Bucht die Hebel auf den Tisch gelegt. Die großen Wellen verursacht von diesem "Raudi" tobten noch 40 Minuten in der Bucht, bis das Wasser dann wieder ruhiger wurde. Wer in die Welle reinfuhr merkte das sofort...
Wenn so ein "Monster" in 2 km Entfernung an der Küste vorbeizieht, dann ist das schon aus dem Blickfeld verschwunden, wenn die Welle ankommt! Wenn Du mit 60 km/h in 100m Enternung "vorbeifliegst", dann kommt die Welle eben erst am Ufer an, wenn Du nicht mehr zu sehen bist.
Wobei ein leichtes Schlauchboot bis ca. 200 kg macht in Gleitfahrt so gut wie gar keine Welle, das Boot wird ja auch nur noch 5-10 cm ins Wasser gedrückt und somit ist die max. Welle 5-10 cm hoch! Ausserdem löschen sich bei sehr kleinen Booten die Bug- und Heckwelle sehr gut aus, wie es bei einem Gleiter immer sein sollte meist aber aufgrund der "Untermotorisierung" nicht möglich ist (Optimalfall: Nur noch Schraube im Wasser, bedeutet dann Welle die ausgelöst wird geht gegen 0 )
Gruß Markus
']Hallo Alex,
Du hast natürlich Recht, die Welle planzt sich nahezu ohne Energieverlust fort (jedenfalls wenn es windstill und ruhige See hat).
Klasse nun haben wir doch das perpetum Mobile erfunden
ich schlage Dich zum NOBELpreis vor
:cognemur: :cognemur: :biere: :biere: :biere: :futschlac :futschlac :futschlac
Die großen Wellen verursacht von diesem "Raudi" tobten noch 40 Minuten in der Bucht, bis das Wasser dann wieder ruhiger wurde. Wer in die Welle reinfuhr merkte das sofort...
DAS war doch ein Tsunami oder ????
Ausserdem löschen sich bei sehr kleinen Booten die Bug- und Heckwelle sehr gut aus,
Gruß Markus
:futschlac :futschlac :futschlac :futschlac :futschlac
Auch hier ist die Anmeldung in Stockholm vorgegeben, ich habe (dem herrn dessen name ich nicht mehr nennen darf) bereits einmal vorgeschlagen sich über DG Hulls zu informieren, aber scheinbar ohne Erfolg (trotz Link), daraus folgere ich NICHT der Lockenwicklerthread ist zum todlachen (Zitat "Poster ohne Namen"), sondern....................
CresIngo
06.10.2007, 16:49
An die Adresse von "Graubart":
Ha, Ha, Ha, sowas von unnötig, es sei denn es sollen systematisch Poster aus dem "Orangen" vertrieben werden. Nur mehr Blauwasser und Prüfungstheoretiker sollten hier ihre Erfahrungen von sich geben, ist scheinbar das Ziel. Ich denke mit Grausen an die "Bora" Diskussion, im Blauwasser ist halt alles anders. Da flieg
en nicht die Teller, dafür vielleicht hier jetzt die Fetzen.
Ingo
Markus[LB]
06.10.2007, 19:17
@ Rotbart,
da Du anscheinend im Physikunterricht nicht aufgepasst hast, solltest Du Dir vielleicht den Paus kaufen (Taschenbuch der Physik mit ca. 1000 Seiten). Da steht auch mitunter etwas von Wellen, Schwingungen etc. drin.
Eine Welle bewegt sich nahezu ohne Energieverlust durch das Wasser, weswegen Tsunamis so gefährlich sind und mehere Tausend Kilometer durch tiefe Gewässer laufen können. Dass ein Boot keine Tsunami auslöst ist mir durchaus bewusst, allerdings verhalten sich auch kleinere Wellen ähnlich wie kleine Tsunamis, eine Welle muss nicht bis zum Meeresgrund reichen um die Eigenschaften einer Welle besitzen zu drüfen... :lachen78:
Falls Du es nicht so mit der Physik hast: Mach einmal folgendes Experiment: Wir an einem schönen sonnigen Windstillen Tag einen ca. 3 kg schweren Stein in einen See, der keine Wellen hat. Dann beobachte die Ausbreitung der Welle und überlege Dir dann einmal, Du wirfst ein ca. 60-100 Tonnen schweres Schiff aus ca. 1m ins Wasser... :lachen78: :futschlac :lachen78:
Gruß Markus
']@ Rotbart,
da Du anscheinend im Physikunterricht nicht aufgepasst hast, solltest Du Dir vielleicht den Paus kaufen (Taschenbuch der Physik mit ca. 1000 Seiten). Da steht auch mitunter etwas von Wellen, Schwingungen etc. drin.
Eine Welle bewegt sich nahezu ohne Energieverlust durch das Wasser, weswegen Tsunamis so gefährlich sind und mehere Tausend Kilometer durch tiefe Gewässer laufen können.
Gruß Markus
@Markus[LB]
darf ich ja wohl nach dem Du angefangen hast:lachen78:
Hier zum Perpetuum Mobile, man sieht deutlich die verlustfreie Ausbreitung:lachen78: :lachen78: :lachen78: :lachen78:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/43/2006-01-14_Surface_waves.jpg/800px-2006-01-14_Surface_waves.jpg
Anfänger (scheinbar gibt es hier mehr) sollten mal unter Fluiddynamik bei Wikipedia nachlesen:futschlac
komplizierte Wellengleichungen d.h. Differenzialgleichungen werden ja kaum hier angebracht sein.
Markus[LB]
07.10.2007, 00:44
Hallo rotbart,
auf dem Bild sieht man eine Momentaufnahme nicht mehr und nicht weniger!
zieh Dir einmal das Video rein: http://www.youtube.com/watch?v=x6EuEHIbIVs
Wellen übertragen Energie nicht mehr und nicht weniger. Sie laufen nahezu verlustfrei durch das Wasser (wenn es tief genug ist) bis sie auf ein Hinderniss (z.B. Land, Wind..) stoßen. Es ist völliger Unsinn eine Momentaufnahme zu zeigen da die Welle von ihrem Entstehungort "weg" läuft und somit nur anhand eines Videos verfolgt werden kann.
Der Vorschlag den Stein in ein Gewässer zu werfen, hat folgenden Hintergrund: Vermeidung von Wellenüberlagerung, denn dann siehst Du nicht mehr wirklich was Du angerichtet hast und kein Wind, da der Wind Wellen abbremsen, aufbauen, erzeugen oder vernichten kann.
Wenn auf dem Meer weit draußen ein Sturm tobt, dann kann man bald darauf auch z.T. heftige Wellen an der Küste erwarten, auch wenn der Sturm schon längts aufgelöst ist. Das kommt eben daher, dass Wellen und Wellensystem sehr große Entfernungen zurücklegen können, ohne nennenswert an Intensivität zu verlieren. Wenn ich hier lese, dass die Welle nach 100m nennenswert an Energie verloren hat, also dann weiss ich auch nicht, mit welchem Gesetz der Physik ich das vereinbaren soll.
Einfach ausgedrück: Energie kann weder vernichtet, noch erzeugt werden. Also so eine Welle kann sich von selbst nicht auslöschen man kann eigentlich einfach ausgedrückt sagen: Welle=Energie. Wodurch soll eine Welle nennenswert kleiner werden, wenn keine oder wenige Einflüsse auf sie wirken? Es braucht erheblich mehr Raum als 100m, damit die Welle nennenswert kleiner wird! Selbst mehrere Kilometer sind für Wellen kein Problem, wenn keine Hinderniss im Weg sind!
Ein Tsunami ist auch nur eine Welle, allerdings mit der Besonderheit, dass diese Welle eben eine sehr hohe Wellenlänge hat, wodurch auch die enorme Geschwindigkeit zustande komm. Dass diese Art von Welle sich erst an der Küste aufbaut hat auch nur etwas mit der Energieerhaltung zu tun... eigentlich ist das eher ein "Überschwappen" des Meeres, leicht simulierbar in der Badewanne, wenn man sich schneller vor und zurück bewegt (den Wasserschaden musst Du dann aber selber beseitigen, ich übernehme keine Haftung für die Konsequenzen) .
Gruß Markus
ChristianK
07.10.2007, 01:25
Natürlich ist es mist so Dicht an anderen Booten vorbei zu fahren...
Allerdings ist das in dem geposteten Video gewollt da es sich bei der Fairline Phantom um das Fotoboot handelt:cool: :futschlac
Ich kenne das Video noch aus anderen perspektiven^^:-))
Grüße
Christian
']Hallo rotbart,
Sie laufen nahezu verlustfrei durch das Wasser (wenn es tief genug ist) bis sie auf ein Hinderniss (z.B. Land, Wind..) stoßen. Es ist völliger Unsinn ..............................
Du hast Recht, nur hast Du dich verschrieben, nicht ES ist völliger Unsinn, sondern DAS ist völliger Unsinn..............
Ich mache mir hier nicht die Mühe die Hydrodynamik oder die Wellengleichungen aufzuschreiben, da es sowieso zu weit führt, aber schau doch wirklich mal bei Wikipedia unter Fluid-dynamik nach, das ist so einfach gehalten (ohne Wellengleichungen), das es auch ohne tiefere Kenntnis der Mathematik (oder weiterführende Schulbildung) zumindest zu verstehen ist.:chapeau:
Dort wird auch die Frage der Ausbreitungsgeschwindigkeit, der Wassertiefe und der Wellenhöhe angesprochen ohne komplizierte Differenzialgleichungen.
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Aber das was Du sagt ist UNSINN, das Bild gibt exakt den Verlauf einer Störung Dein "hinéinwerfen eines Steines" wieder !!!
Aber sei's drum --glaube was Du willst - für mich ist hier Schluß, weil ich habe keine Lust mehr Nachhilfe zu geben.
trolldich
07.10.2007, 10:36
Morgen zusammen,
@Rotbart
also falsch ist "Pepetum mobile, richtig ist vielmehr Perpetuum mobile :schlaumei
@Markus
Richtig ist: Wellen setzen sich in tiefen Gewässern fast ohne Energieverlust fort.
@Alle
Falsch ist: Hier die Welle zu machen :schlaumei :lachen78: :lachen78:
Aber trotzdem interessant euch so zuzuhören. :biere:
Gruß
Oliver
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