Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Helgoland - (auch) für die kleinen Schlauchboote. Was meint Ihr?
neandertaler
31.07.2008, 12:42
Hallo!
Ich bin ja ganz frisch hier im Forum und auch erst seit kurzem Besitzer eines Schlauchbootes - ich bin also äußerst motiviert, das Ding auch einzusetzen. :chapeau: Beim Durchforsten des Forums stolperte ich über ältere Threads, in denen eine gemeinsame Fahrt nach Helgoland angedacht wurde. Diese Idee möchte ich nun noch einmal aufgreifen.
Hat jemand ebenfalls Lust auf so einen Trip? als Voraussetzung sehe ich ein Schlauchboot, mit dem Gleitfahrt mit wenigstens 20 Km/h als Dauertempo möglich ist und eine vollständige Sicherheitsausrüstung als erforderlich an. Boot und Motor müssen sich natürlich in einem guten Wartungszustand befinden. Dadurch, dass bei der Reise auch kleinere Boote dabei sein können, soll nur bei angenehmen Bedingungen gestartet werden. Ich würde die Grenze mal bei 3 - 4 Bft. und 0,5, max. 1 m Seegang ziehen.
Starten könnte man an einem Samstag Morgen in Cuxhaven, gondelt dann über Neuwerk und Scharhörn nach Helgoland, wo man sich einen schönen Tag macht und übernachtet. Sonntag geht es dann zurück.
Von Cuxhaven bis Helgoland sind es ca. 70 Km, wovon es ab Scharhörn ca. 45 km über die offene See geht. Wir wären also gute zwei Stunden "Offshore" unterwegs.
Cuxhaven hat als Ausgangspunkt auch den Vorteil, dass man zur Not mit der Fähre zurück fahren kann, falls sich das Wetter am Sonntag überraschend verschlechtert.
Ich denke, dass wir wenigstens 2, besser 3, maximal 5 Boote sein sollten. Größere RIBs könnten natürlich auch mitkommen, allerdings sollten die den Hebel nicht ganz auf den Tisch legen, bzw. bei ausreichender Teilnehmerzahl eine eigene Gruppe bilden.
Was meint Ihr? Gute Idee? Schnapsidee? Wer hat schon entsprechende Erfahrungen?
Viele Grüße,
Oliver
Hi
ich halte mich mal mit der Wertung "Schnappsidee etc." zurück, aber bedenke bitte :
Fast keiner hat hier Erfahrung in Gezeitengewässern
(Grundberührungen haben Tradition :biere::futschlac )
Mindestens bis Scharhörn hast Du deutlichen Strom
Sind mehrere kleinere Boote dabei, brauchst Du eigentlich ein Sicherungsboot, mit jemand der es kann :schlaumei
Zumindest dieses Boot sollte Funk haben
Was ist bei Wetterumschlag mit zurück:confused- Boote auf die Fähre tragen ???:confused-:confused- Ein großes RIB hält auch Bft 7 und mehr aus, aber die kleinen :confused-:confused-
45km sind nicht viel für eine SY garnichts und für ein Heavy Duty RIB ein Spaziergang, aber mit 3,50m und auffrischendem Wind wird es richtig ungemüdlich, das Boot mag ja Helgoland ankommen, aber die Crew:confused-
neandertaler
31.07.2008, 13:54
@rotbart
Vielen Dank für Deine Antwort. :chapeau: Ich weiß auch nicht so recht, ob das nicht eine Schnapsidee ist... :ka5:
Von mir selbst kann ich sagen, dass ich in Navigation ganz fit bin und auch schon einige Seemeilen auf einer Segelyacht auf der Ostsee (u. A. bei 8 Bft.) auf dem Buckel habe. Wegen der Navigation würde ich mir also weniger Sorgen machen, auch wenn die Kombination starke Gezeiten / Schlauchboot für mich neu ist. Ein Seefunkgerät, GPS, Kompass, Seekarten, usw. habe ich sowieso immer an Bord. Vielleicht findet sich ja auch jemand, der bereits einschlägige Erfahrungen hat!?
Die Wettervorhersage müsste man natürlich am Morgen des Starttages noch einmal prüfen und den Törn ggf. in letzter Minute absagen. Da liegt die Toleranzschwelle deutlich tiefer, wie bei größeren Booten. Als "Plan B" könnte man dann immer noch darauf umschwenken, z. B. "nur" nach Neuwerk oder ein Stück die Elbmündung hoch zu fahren, wenn man ohnehin schon vor Ort ist. Angeln wäre auch eine Option.
Ich stelle mir das so vor, dass man längerfristig ein Wochende plant, am Donnerstag entscheidet, ob es überhaupt Sinn macht sich zu treffen, Freitag Abend anreist, die Boote aufbaut, sich persönlich etwas kennen lernt :biere: und dann Samstag Morgen gemeinsam entscheidet, ob man wirklich startet, bzw. "Plan B" durchführt.
Die Option, mit der Fähre zurück zu fahren, ist nur für den äußersten Notfall gedacht --> in dem Fall müsste man die Boote wohl auf Helgoland lassen und sie zu einem späteren Zeitpunkt abholen.
Wenn sich einige Mitstreiter finden, wäre ich durchaus bereit mich um Seekarten, die Verfügbarkeit von Slipstellen, Übernachtungsmöglichkeiten, etc. zu kümmern. Wenn niemand Lust dazu hat, kann ich mir das natürlich sparen...
Viele Grüße,
Oliver
Wirklich nicht bös' gemeint Oliver !
Hast Du hier bzw. im "Blauen" schon mal die Suchfunktion - Stichwort "Helgoland" benutzt ?
neandertaler
31.07.2008, 14:08
Hi Michael!
Wirklich nicht bös' gemeint Oliver !
Hast Du hier bzw. im "Blauen" schon mal die Suchfunktion - Stichwort "Helgoland" benutzt ?
Hier ja, im "Blauen" (boote-forum.de??) nicht. Hier war das der aussagekräftigste Thread:
http://www.schlauchboot-oline.com/showthread.php?t=1086
Die Geschichte scheint aber im Sande verlaufen zu sein...
Viele Grüße,
Oliver
Servus Oliver !
"Hier" meine ich speziell http://www.schlauchboot-oline.com/showthread.php?t=12428 ... und noch spezieller http://www.schlauchboot-oline.com/showpost.php?p=138663&postcount=142
Im Blauen war es zB : http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=89
neandertaler
31.07.2008, 15:10
Hi Michael!
Vielen Dank für die Links! :cool:
Servus Oliver !
"Hier" meine ich speziell http://www.schlauchboot-oline.com/showthread.php?t=12428 ... und noch spezieller http://www.schlauchboot-oline.com/showpost.php?p=138663&postcount=142
Im Blauen war es zB : http://www.schlauchboot-forum.com/forum/showthread.php?t=89
Den Thread hatte ich wohl übersehen, weil davor "Umfrage" stand... :ka5: Das Schlauchboot-Forum kannte ich noch überhaupt nicht. Ich habe mich dort gerade angemeldet und warte jetzt auf die Freischaltung, damit ich den von Dir verlinkten Thread lesen kann. :banane:
Der Trip nach Helgoland hat wohl richtig Spaß gemacht - sehr geil! :cool: Bei den Bedingungen wäre das auch leicht mit kleineren Booten möglich gewesen, auch wenn da der Regen noch unangenehmer ist. Allerdings wäre mir wohl die Vorhersage mit für den Nachmittag zu unsicher gewesen, so dass ich da wohl auch zu den Umkehrern gehört hätte...
Blöde mit so ganz kleinen Boote ist natürlich schon, dass die Bedingungen ganz besonders gut sein müssen, wenn man nicht die ganze Strecke durch die Wellen bolzen oder in Verdrängerfahrt vor sich hin tuckern will (was je nach Strömung vielleicht ohnehin nicht geht). :confused-
Wenn man sich dann noch mit anderen verabreden und abstimmen will, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktion in die Hose geht schon ziemlich groß... :gruebel:
Schade, dass an unserer Anhängerkupplung schon der Wohnwagen hängt. Sonst hätte ich auch so ein schönes RIB. :cognemur:
Viele Grüße,
Oliver
hobbycaptain
31.07.2008, 15:30
Oliver,
freigeschaltet bist Du schon, den Beitrag kannst Du u.U. trotzdem noch nicht lesen, weil man "bei uns im Blauen" mind. 5 Beiträge braucht, um gewisse Unterforen (z.B. Reiseberichte) lesen zu können.
neandertaler
31.07.2008, 16:17
Hi ferdi!
Oliver,
freigeschaltet bist Du schon, den Beitrag kannst Du u.U. trotzdem noch nicht lesen, weil man "bei uns im Blauen" mind. 5 Beiträge braucht, um gewisse Unterforen (z.B. Reiseberichte) lesen zu können.
Vielen Dank, ich konnte ihn lesen. Die Aktion ist aber wohl tatsächlich nichts geworden!?
Ich muss ohnehin sagen, dass ich den Eindruck hatte, dass da eher Binsenweisheiten und Hörensagen ausgetauscht wurden... :ka5:
z. B. [...] aber solch eine tour meine ich, ist unter 5m Rib und wenigstens 50 Ps echt zu gefährlich [...]
Bei welchem Seegang? Bei welchen Windverhältnissen?
Solche Pauschalaussagen bringen in meinen Augen überhaupt nichts - Boot, Fähigkeiten und Wetter müssen zusammen passen. Entweder die Boote und die Fähigkeiten sind bekannt, dann kann man sich überlegen, bei welchen Wetterverhältnissen man los kann oder das Wetter ist bekannt, dann kann man sich überlegen, ob der Rest passt. :motz_4:
Wenn ich das richtig gelesen habe, war der Einzige, der schon mal mit dem Schlauchboot auf Helgoland war "taucher-thorsten" - der war dafür gleich 4x dort. Mit einem 3 Meter Schlauchboot und einem 10 PS Außenborder, während seiner Marine-Zeit. :cool:
Wenn eine kleine Truppe zusammen kommt, sollten das natürlich schon Leute sein, die eine gewisse Wassersporterfahrung mitbringen und nicht zum ersten Mal eine Seekarte in den Händen halten.
Viele Grüße,
Oliver
das blöde bei den wetterverhältnissen ist halt, dass sie sich schnell mal ändern. es kommt schon mal vor, dass man mit einem 2,5m schlauchi mitten am atkantik keinerlei probleme hat, weils zufällig absolut windstill ist, aber ein paar stunden später kann die sache schon ganz anders ausschauen.
ich kenn das revier nicht, aber aus dem bauchgefühl heraus sag ich mal: 45km übers offene wasser sind verdammt weit. wir haben heuer am rückweg von den kornaten nach murter ein bissl unruhigeres wasser gehabt, das warn aber nichtmal 10 meilen. wenn man das dann mit einem vollbeladenen kleinboot und mehreren personen an bord ausdümpeln muß, dann gute nach.
lg martin
..................... wenn man das dann mit einem vollbeladenen kleinboot und mehreren personen an bord ausdümpeln muß, dann gute nach.
lg martin
Martin
wie ich schon schrieb, nicht das BOOT, die CREW ist der limitierende Faktor:schlaumei
PS Hannes Lindemann ist nicht nach Helgoland, sondern über den Atlantik gepaddelt.
PPS aber um die Tiden zu meiden, und Neulinge anzulernen wäre ich mehr für die Ostsee z.B. Kiel - Stockholm von Insel zu Insel hüpfen
SORRY gemeint war MALMÖ
natürlich ist die crew der limitierende faktor, aber das boot schafft nun mal die subjektiv empfundenen umstände, die die crew wahrnimmt. eine luftmatratze schafft die 45km problemlos, nur draufliegen will ich nicht:lachen78:, und auch jedes schlauchi schafft die strecke beim schwersten sturm, es darf einen halt nicht stören, dass das boot einmal kieloben und dann wieder normal im wasser liegt:futschlac.
lg martin
neandertaler
31.07.2008, 17:29
Hi Martin!
[...] es darf einen halt nicht stören, dass das boot einmal kieloben und dann wieder normal im wasser liegt:futschlac. [...]
Kannst Du Deine offensichtlichen Bedenken bitte konkretisieren? Nimm dabei bitte als Szenario Folgendes an:
August, 20°C, stabile Hochdrucklage. Für den ganzen Tag wird leichte Bewölkung, Wind 2 Bft. aus West, Böen 3 Bft. und Seegang <0,5 m vorausgesagt.
Wie könnte das Wetter realistisch im Laufe des Tages von dieser Vorhersage abweichen und welche konkreten Auswirkung hat das?
Viele Grüße,
Oliver
oliver, wiegesagt, ich kenne das revier nicht und bin auch kein meteorologe. ich weiß nur, dass das wasser für so eine tour mindestens 6 stunden annhähernd spiegelatt sein sollte, und das ist doch eine lange zeit. wenn dann wellen aufkommen, werden aus den 2 stunden reiner fahrzeit je richtung schnell mal 3 oder 4 und das problem verstärkt sich.
aber du kannst die tour natürlich fahren, ich red dir das sicher nicht aus. und wenn das wetter passt, dann wirds ein gemütlicher bootsausflug. wenns doch wellig wird, dann.........
lg martin
ps. irgendwie erinnert mich das an: ich nehm keine rettungswesten mit, ich kentere eh nicht.
neandertaler
31.07.2008, 18:03
[...] und wenn das wetter passt, dann wirds ein gemütlicher bootsausflug. wenns doch wellig wird, dann.........
lg martin
ps. irgendwie erinnert mich das an: ich nehm keine rettungswesten mit, ich kentere eh nicht.
Du scheinst Freude an plakativen Darstellungen zu haben... :chapeau:
Ich kann Deine pauschalisierte Darstellung dennoch nicht akzeptieren - klar kann es immer passieren, dass das Wetter etwas von der Vorhersage abweicht. Auch über nur wenige Stunden. Was ich aber noch nie erlebt habe ist, dass 2 Bft. vorausgesagt werden und es es windet dann ohne vorherige Ankündigung mit 8 oder 9.
Im Übrigen betrifft das grundsätzlich jedes Boot. Ich würde z. B. sagen, dass die Grenze der Vorhersage mit meinem Boot bei 0,5 Metern Wellenhöhe und in Böen 3 - 4 Bft. liegt. Werden die Böen etwas kräftiger oder der Seegang höher, wird es zwar ungemütlich, aber ich bin noch voll im grünen Bereich. Schließlich ist mein Boot bis 6 Bft. und 2 Meter Seegang zertifiziert, was ich mir selbst auch zutrauen würde. In Wahrheit steckt das Boot sicherlich noch eine ganze Menge mehr weg...
Siehe:
http://www.schlauchboot-oline.com/showpost.php?p=176310&postcount=54
Hätte ich z. B. ein 5 Meter RIB, würde ich von vorne herein auch bei heftigeren Bedingungen, wie z. B. 5 Bft. und 1 Meter Seegang noch starten.
--> das Maß, in dem sich das Wetter noch weiter verschlechtern darf, dürfte bei beiden Typen in einem ähnlichen Bereich liegen.
Ich sehe den einzigen Unterschied zwischen größeren und kleineren Booten im größeren zulässigen Wetterfenster und der damit dramatisch erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass der Törn dann auch wirklich statt findet.
Passt das Wetter und ist man in seiner Entscheidung eher konservativ, kann ich, vom Komfort einmal abgesehen, keinen wesentlichen Vorteil für das größere Boot erkennen.
Viele Grüße,
Oliver
naja, auf die zertifizierung würd ich nicht allzuviel geben, such mal im forum statements dazu, wie die zustandekommen.
bitte bedenke bei deiner törnplanung: bei den 2m hohen wellen "düst" du nicht mehr mit den angepeilten 20km/h dahin, da werden die 45km ein jahrhundertprojekt. sorry, aber ich finde deine herangehensweise an das problem recht leichtsinnig.
so, mehr schreib ich nicht dazu, soll jeder machen wie er will.
lg martin
neandertaler
31.07.2008, 18:20
naja, auf die zertifizierung würd ich nicht allzuviel geben, such mal im forum statements dazu, wie die zustandekommen.
bitte bedenke bei deiner törnplanung: bei den 2m hohen wellen "düst" du nicht mehr mit den angepeilten 20km/h dahin, da werden die 45km ein jahrhundertprojekt. sorry, aber ich finde deine herangehensweise an das problem recht leichtsinnig.
so, mehr schreib ich nicht dazu, soll jeder machen wie er will.
lg martin
Warum nörgelst Du dann überhaupt in meinem Thread hier herum?
Die Bedingungen, bei denen ich starten würde, habe ich doch deutlich formuliert!? :gruebel: Selbst die stehen noch zur Diskussion, wenn sich überhaupt jemand findet, der an so einem Törn Interesse hat. :ka5:
Ich weiß auch nicht, was Du jetzt mit dem 2 Meter Seegang willst? Da fährst Du auch mit einem 5 Meter RIB keine 20 Km/h mehr....
Viele Grüße,
Oliver
neandertaler
31.07.2008, 18:36
Für die, die es noch nicht kennen. Rund Großbritannien in 4 Meter Schlauchbooten:
http://de.youtube.com/watch?v=BEwevfkWNOg
Offensichtlich war denen das Wetter völlig egal...
45 Km bei max. 3 - 4 Bft. und 50 cm Seegang sollen aber Selbstmord sein!?
Hmmm...:gruebel:
Für sachliche Kritik bin ich absolut offen, mit pauschalisierten Aussagen werde ich aber nicht so richtig glücklich... :chapeau:
Viele Grüße,
Oliver
Hi
nun cool mal down alle Beide.
Martin was Du an die Wand malst sind theoretische Möglichkeiten, wenn man alle theoretischen Möglichkeiten ausschließen will, sollte man garnicht auf See gehen !
Ich habe es auch schon erlebt, dass ein Sturm schneller kam als angesagt, aber immerhin er war angesagt !
Ich sehe das Problem vornehmlich darin, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten realistisch abzuschätzen.:schlaumei
Die deutsche Bucht bei Windstärke 5 ist sicher etwas anderes als der Bodensee bei Bft 5, aber beides ist zu handeln - wenn man denn die Erfahrung hat und gut vorbereitet ist.
Also jeder ist seines Glückes Schmid - und Hinweise sollte man nicht rein theoretisch geben - ich möchte nicht noch einmal Bft 11 im englischen Kanal erleben - aber überlebt habe ich es auch und OHNE Schaden an Schiff oder Crew (und nur unter Segeln)
Ich kann Euch folgendes aus eigener Erfahrung berichten. Letztes Jahr Anfang Mai habe ich unser 12m Segelboot von Rügen nach Lemmer überführt. Eine Station war auch Helgoland. Von hier aus ging es nach Norderney. Am nächsten Tag nach Borkum. Morgens Seewetterbericht eingeholt. Vorhersage für den Tag 4 mit Böen 5. Nach ca 4-5 Std Fahrt nahm der Wind immer mehr zu und die Wellen wurden größer und größer. Nach 6 Std. kam über Funk Sturmwarnung 7 mit Böen 8-9 und das der Fährverkehr eingestellt wird. Als die Dunkelheit einsetzte war auf der offenen Nordsee die Hölle los. Wir waren Mittendrin. Nachts um 23.30 Uhr kamen wir dann in Borkum an. Das zur Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen.
Also, mit einem Schlauchi würde ich persönlich nicht nach Helgoland fahren.
Ralph
Hallo Oliver,
Du bist hier neu und anscheinend auch noch nicht richtig von der Nordsee beleckt worden. Dem gegenüber kenne ich das Revier Nordsee zur genüge bis nach GB rüber als Hochseesegler u.a.. und auch noch weiter. Trotzdem habe ich ein Nachsehen mit Deiner Wunschvorstellung mit so einem kleinen Schlauchboot außerhalb von Cuxhaven auf See dort spazieren zu fahren.
Ich sagte damals schon:
Da war mal ein Knabe im BOOTE-Forum, der wollte über Cuxhaven nach Helgoland mit einem Bombard C4. Dem schrieb ich damals:
" ... für eine Wochendtour kannst Du wohl bis Cuxhaven fahren, je nach Tide und je nach Wetterlage. Aber mit dem Schlauchboot bis Helgoland, davon rate ich Dir dringend ab.
Ich weiß nicht, wie Dein Bombard ausgerüstet ist und was Du Dir von einer solchen Fahrt versprichst. Aber eine solche Fahrt - auch nur bis Cuxhaven - solltest Du nur in einem seetüchtigen RIB ausreichend motorisiert ab 5 m Länge aufwärts , und nur mit der richtigen Sicherheitsausrüstung machen. Außerdem gehört ein zweiter Mann mit an Bord.
Die Elbmündung ist kein Spielplatz. ...."
Ostsee und dänische Inseln sind mit einem Boot wie Deines unter Berücksichtigung der Wetterlage und der richtigen See-Ausrüstung ohne weiteres zu befahren. Da gibt es bestimmt sehr viele schöne Reviere und Seestrecken. Aber bestimmt nicht die Nordsee. Also überlege Dir dies nochmal gründlichst. Als ehemaliger Hochseesegler auch im Norden, weiß ich von was ich hier spreche.
Gruß
Dieter zw. München und Ingolstadt
Dem ist nichts hinzuzuführen! Vielleicht unterhälst Du Dich mal mit der Truppe der DGZRS, die stehen mit ihren hochseetüchtigen Rettungskreuzern draußen bei der Kugelbake bei Cuxhaven, was die zu Deinen Helgoland Vorstellungen sagen ... wenn Du uns schon nicht glauben magst was die Nordsee so an Überraschungen mit sich bringen kann.:biere:
Das Du den lieben Martin auch noch als Nörgler hinstellst, finde ich nicht gut, er meint es doch nur gut mit Dir. :smileys5_
neandertaler
31.07.2008, 19:10
Nun gut, ich bin ja noch neu hier und will keinen Stress. Lasst uns das Thema einfach vergessen. Ich werde den Admin bitten, es zu sperren und dann zu löschen.
Enttäuschend finde ich allerdings schon, dass nicht argumentiert wird, sondern nur allgemeine "Ratschläge" gegeben werden, die zum Teil nicht einmal der eigenen Erfahrung entstammen.
Die Erklärung, warum es schlimmer sein soll, wenn der Wind bei einem 3,50 Meter Boot von 2 auf 4 Bft. auffrischt, als wenn er bei einem 5 Meter Boot von 4 auf 6 ansteigt, steht noch immer aus...
Viele Grüße,
Oliver
Ich kann Euch folgendes aus eigener Erfahrung berichten. Letztes Jahr Anfang Mai habe ich unser 12m Segelboot von Rügen nach Lemmer überführt. Eine Station war auch Helgoland. Von hier aus ging es nach Norderney. Am nächsten Tag nach Borkum. Morgens Seewetterbericht eingeholt. Vorhersage für den Tag 4 mit Böen 5. Nach ca 4-5 Std Fahrt nahm der Wind immer mehr zu und die Wellen wurden größer und größer. Nach 6 Std. kam über Funk Sturmwarnung 7 mit Böen 8-9 und das der Fährverkehr eingestellt wird. Als die Dunkelheit einsetzte war auf der offenen Nordsee die Hölle los. Wir waren Mittendrin. Nachts um 23.30 Uhr kamen wir dann in Borkum an. Das zur Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen.
Also, mit einem Schlauchi würde ich persönlich nicht nach Helgoland fahren.
Ralph
Na ja die Hölle ist wohl wieder mal ........................ übrigens Bft 7 ist = "steifer Wind" und kein Sturm, für 12m eigentlich nichts was einem Kopfzerbrechen machen sollte:ka5::ka5::ka5:
Aber wie immer "die Crew ist der limitierende Faktor" sozusagen die "gefühlte Hölle":seaman:
Deine Antworten zeugen davon, dass Du keine bzw. sehr wenig Erfahrung mit dem "offenen Meer" hast. Tue Dir und allen Seenotrettern bitte den Gefallen und fange klein an. Und nimm um Gotteswillen keine Menschen mit, die Deinen "Bootskünsten" vertrauen. Wenn Du einmal mit einem richtigen Boot Windstärken zwischen 6 und 9 erlebt hast und mitbekommen hast was es gerade in der deutschen Bucht heissen kann "Wind gegen Welle", dann würdest Du nicht so respektlos von den Gewalten der Natur Schreiben. Die Norsee ist kein Anfängergebiet.
Ralph
Na ja die Hölle ist wohl wieder mal ........................ übrigens Bft 7 ist = "steifer Wind" und kein Sturm, für 12m eigentlich nichts was einem Kopfzerbrechen machen sollte:ka5::ka5::ka5:
Aber wie immer "die Crew ist der limitierende Faktor" sozusagen die "gefühlte Hölle":seaman:
Ja, das hat der Kapitän eines deutschen Fischkutters an dem Tag auch geglaubt. Es hat ihn und noch zwei anderen auf seinem 21m Boot das Leben gekostet.
neandertaler
31.07.2008, 19:20
Deine Antworten zeugen davon, dass Du keine bzw. sehr wenig Erfahrung mit dem "offenen Meer" hast. [...]
Ich nehme an, das gilt rotbart!?
Ich nehme an, das gilt rotbart!?
Nein Dich.
Nein ich werde diesen Thread nicht sperren, schliessen oder ähnliches.
Es wurde keiner beleidigt oder gegen die Forenregeln verstossen.
Nun gut, ich bin ja noch neu hier und will keinen Stress. Lasst uns das Thema einfach vergessen. Ich werde den Admin bitten, es zu sperren und dann zu löschen.
Enttäuschend finde ich allerdings schon, dass nicht argumentiert wird, sondern nur allgemeine "Ratschläge" gegeben werden, die zum Teil nicht einmal der eigenen Erfahrung entstammen.
Die Erklärung, warum es schlimmer sein soll, wenn der Wind bei einem 3,50 Meter Boot von 2 auf 4 Bft. auffrischt, als wenn er bei einem 5 Meter Boot von 4 auf 6 ansteigt, steht noch immer aus...
Viele Grüße,
Oliver
Warum löschen? Man kann nur lernen aus den Beiträgen und das gilt auch für Dich. Aber der zuständige MOD könnte den Thread aus Treffen herausnehmen und richtig zuordnen.
Zu Deiner Frage: Zum Beispiel fährt ein 5 m Schlauchboot (hier RIB) anders als ein demontables 3,50 m Schlauchboot bei Welle, wo das kleinere mit der Welle nicht fertig wird und Wasser schaufelt oder übernehmen würde.
Noch nicht ausprobiert? Dann fahre mal mit Deinem 3,50 m Boot im Hamburger Hafen wenn richtig Verkehr ist und die Schlepper das Wasser so aufwühlen. Da sitzt Du sehr bald in einer nassen "Badewanne" ... und sowas im Vergleich kannst Du Dir draußen in der Deutschen Bucht kaum länger leisten. :biere:
Mit einem kleinen Schlauchboot bei ruhigem Wasser zu fahren ist kein Kunststück, aber bei Welle wird es zunehmend schwierig. Da sind die größeren Schlauchboote im Vorteil. :biere:
Nun gut, ich bin ja noch neu hier und will keinen Stress. Lasst uns das Thema einfach vergessen. Ich werde den Admin bitten, es zu sperren und dann zu löschen.
Enttäuschend finde ich allerdings schon, dass nicht argumentiert wird, sondern nur allgemeine "Ratschläge" gegeben werden, die zum Teil nicht einmal der eigenen Erfahrung entstammen.
Die Erklärung, warum es schlimmer sein soll, wenn der Wind bei einem 3,50 Meter Boot von 2 auf 4 Bft. auffrischt, als wenn er bei einem 5 Meter Boot von 4 auf 6 ansteigt, steht noch immer aus...
Viele Grüße,
Oliver
Nun cool aber auch down.
Die meisten hier fahren im Sommer in HR und haben noch nie einen richtigen Sturm auf See erlebt - Gott sei Dank !!!
Für Dieter sind Boote unter 5m und mind. 50 PS nicht seetüchtig:cognemur: komisch dass die Leute der DGzRS früher mit Ruderbooten (im Sturm) ausgelaufen sind:confused-:confused- und dass die Engländer kleine (offene) Segelboote hatten (Salvager genannt) --- aber die waren natürlich alle nicht seetüchtig:stupid: sie haben nur die Leute damit gerettet.
Lindemann und Bombard (ich schrieb es schon) sind mit Minibooten über den Atlantik :cool:
Diese Diskussion was seetüchtig ist oder nicht hängt mir zum Halse heraus :cognemur::cognemur: die Polynesier hatten kein GPS :motz_4::motz_4:sondern nur Einbäume und haben tausende von Meilen zurückgelegt.
Heute kann ja keiner mehr navigieren ohne bunte Bildschirmchen an Bord, Seemannschaft ist ein Fremdwort und 3 m Seegang ist ein Tsunami:cognemur::cognemur::cognemur::cognemur
Wir reden hier über 45km nicht eine Strecke Hamburg - China, wie sie unsere (Berliner) Vereinsyacht gerade gefahren ist.
Praktisch jedes verantwortungsvoll geführte (und gut ausgerüstete) Boot ist in der Lage so etwas zu absolvieren. Das hat wenig mit der Größe aber viel mit Können zu tun:schlaumei
Ob es komfortabel ist stand hier nicht zur Debatte
Sorry aber das musste mal gesagt werden.
Man sollte aber nicht vergessen, dass bei den von Rotbart erwähnten Beispielen die Todesraten wohl schon im mehrstelligen Prozentbereich lagen.
neandertaler
31.07.2008, 19:42
Nein Dich.
Ach so, mich. :chapeau:
Wie ich schon schrieb - ich war auch schon einige Male auf der Ostsee zwischen Rügen und Bornholm unterwegs. Bei Windstärken bis zu 8 Bft. Ich habe nun schon von einigen anderen, wesentlich erfahreneren Seglern wie ich es bin, gehört, dass es wohl kaum ein Seegebiet auf der Welt gibt, das so einen unangenehmen und materialmordenden Seegang hat, wie die Ostsee.
Gut, ich war dort auf Schiffen zwischen 10 und 12 Metern Länge und nicht mit einem kleinen Schlauchboot unterwegs. Trotzdem weiß ich, wie sich 8 Bft. anfühlen uns wie man dabei Achterbahn fährt. :seaman:
Zur Erinnerung ich möchte nur bei Windstärke 2, in Böen 3-4 starten um nach "oben" noch ausreichend Reserven zu haben. Sollte der Wind überraschend auf 6 auffrischen (was ich schon für sehr außergewöhnlich halte) und die Wellen größer werden, bin ich immer noch im grünen Bereich. Dann geht es eben in Verdrängerfahrt weiter und die Reise dauert etwas länger....
Also bitte - ich warte noch immer auf die Erklärung, was mir denn realistisch bei einer für die nächsten Stunden guten Wettervorhersage passieren kann....
Bitte keine weiteren Antworten in der Art wie "Du brauchst mindestens..." oder "Nordsee = Mordsee". :chapeau:
Also konkret und mit Begründung. :chapeau::chapeau:
Viele Grüße,
Oliver
P.S.: Eigentlich ist das auch nicht das Thema, aber gut. Wer sich mit mir auf dem Weg nach Helgoland umbringen will, schickt mir vielleicht besser eine PM. :chapeau:
Man sollte aber nicht vergessen, dass bei den von Rotbart erwähnten Beispielen die Todesraten wohl schon im mehrstelligen Prozentbereich lagen.
Also ich habe gerade mal bei bsu-bund (Bundesamt Seeunfalluntersuchung) nachgeschaut für Mai 2007 haben die aber keinen untergegangenen Fischkutter/Trawler verzeichnet:confused-:confused-:confused-:confused-
Kennst Du den Namen oder das genmaue Datum ????
neandertaler
31.07.2008, 20:04
Also ich habe gerade mal bei bsu-bund (Bundesamt Seeunfalluntersuchung) nachgeschaut für Mai 2007 haben die aber keinen untergegangenen Fischkutter/Trawler verzeichnet:confused-:confused-:confused-:confused-
Kennst Du den Namen oder das genmaue Datum ????
Hmmm... vielleicht meint Fitje den Untergang der Hoheweg!? Die ging allerdings am 8.11.06 und war 26,60 Meter lang. Zumindest war sie der letzte Kutter, den ich auf der von Dir benannten Seite des des BSU finden konnte.
http://www.bsu-bund.de/cln_005/nn_88888/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2008/Ubericht__564__06.html?__nnn=true
Ich lese mir den Bericht gerade durch. Beim Ergebnis bin ich noch nicht angekommen finde aber das schon einmal ganz interessant:
[...] Es wurde in der Nordsee bis zu den Faröern und westlich der Shetlands gefischt. Dabei waren Windstärken um 10 Bft durchaus Normalität. [...]
Am Unfalltag wehte es wohl mit 6 - 7, es gab eine Windwarnung bis 9.
So, ich muss jetzt weiter lesen... :chapeau:
Dicke Lippe
31.07.2008, 20:27
Argumente läßt du doch ohnehin nicht gelten, einen guten Tip hast du bereits bekommen, wenn du hier niemandem glaubst, frag die Jungs der DGzRS. Möglichst vor der Hinfahrt (nicht dann auf der Rückfahrt).
Deinen Ehrgeiz verstehe ich ohnehin nicht. 45km über freies Wasser ist recht eintönig. Fahr einfach 45km auf dem Rhein bergwärts, dann hast du sogar immer was zu gucken.Und mal abgesehen von Wind, Sturm, plötzlichem Luftverlust, Motorausfall, Wasser im Benzin etc. Hast du auch schon mal was von Nebel gehört? Den gibt es auch schon mal sehr plötzlich, oder starker Regen. Man sieht schlecht, ja du hast GPS, schon gut, aber man wird auch nicht gesehen.
Also Antwort: Lass es, bring andere gar nicht auf so eine Schnapsidee. Boot zu klein, nicht geeignet und garantiert nicht Kat. B zertifiziert. Also schon im grob fahrlässigen Bereich.
neandertaler
31.07.2008, 20:37
Argumente läßt du doch ohnehin nicht gelten [...]
Die muss ich wohl überlesen haben... Vielleicht kannst Du sie noch einmal wiederholen!? Bitte...
[...] Deinen Ehrgeiz verstehe ich ohnehin nicht. 45km über freies Wasser ist recht eintönig. Fahr einfach 45km auf dem Rhein bergwärts, dann hast du sogar immer was zu gucken.Und mal abgesehen von Wind, Sturm, plötzlichem Luftverlust, Motorausfall, Wasser im Benzin etc. Hast du auch schon mal was von Nebel gehört? Den gibt es auch schon mal sehr plötzlich, oder starker Regen. [...]
Was wäre denn da bei einem größeren Boot anders? Außer, dass statt 15 150 PS ausfallen!? Übrigens ist ein Motorausfall der einzige Grund wegen dem ich mir Sorgen mache. Und mit ein Grund, weshalb ich nach Mitstreitern suche.
Wenn ich nur einen einzigen Grund hören würde, der mir plausibel macht, was mir völlig überraschend Schlimmes passieren könnte, das mit einem größeren Boot nicht passieren kann, lege ich den Gedanken sofort beiseite.
Viele Grüße,
Oliver
hobbycaptain
31.07.2008, 21:26
...................
Wenn ich nur einen einzigen Grund hören würde, der mir plausibel macht, was mir völlig überraschend Schlimmes passieren könnte, .....................
Du könntest sterben und durch eine Rettungsaktion noch andere in Gefahr bringen.
Ersteres wär wohl nur Dein Problem, wenn Du alleine bist, Zweiteres nicht mehr :ka5:
neandertaler
31.07.2008, 21:30
Du könntest sterben und durch eine Rettungsaktion noch andere in Gefahr bringen.
Ersteres wär wohl nur Dein Problem, wenn Du alleine bist, Zweiteres nicht mehr :ka5:
Mensch, bist Du pfiffig... wenn das mal keine konkrete Gefahr ist, die mir auf einem größeren und stärkeren Boot erspart bliebe... :lachen78:
hobbycaptain
31.07.2008, 21:41
Mensch, bist Du pfiffig... wenn das mal keine konkrete Gefahr ist, die mir auf einem größeren und stärkeren Boot erspart bliebe... :lachen78:
na, wenn das Bootsgrößen unabhängig ist, dann kannst ja auch mit einer Luftmatraze rauspaddeln, Du Pfiffikus :lachen78: .
neandertaler
31.07.2008, 21:42
Sodele, ich habe den Bericht durch.
Das finde ich schon mal ganz interessant:
Ein über sechs Stunden anhaltender richtungsstabiler Wind der Stärke 5 bis 6 Bft kann bei ungestörten Tiefwasserbedingungen eine Windsee mit kennzeichnenden Wellenhöhen um 2 m erzeugen.
Es muss also sechs(!) Stunden mit 5 - 6(!!) Beaufort blasen, bis die Wellen eine Höhe von 2 Metern ereichen!
Interessant auch das Fazit. Ursache waren mit größter Wahrscheinlichkeit unzulässige Veränderungen am Aufbau, die das Schiff äußerst instabil machten. Dazu kam dann noch ein Maschinenausfall durch einen Schlauch, der in den Propeller geriet. So nahm das Unglück seinen Lauf:
4. Die Stabilitätswerte des Schiffes haben sich durch Umbauten erheblich verschlechtert, so dass aufgrund von äußeren Einflüssen wie Wind und Wellen das Schiff über Stb -Seite gekentet ist.
Dieser letzte Fall wurde von der BSU eingehend untersucht und mit den im Kapitel 5 durchgeführten Berechnungen als am wahrscheinlichsten angesehen und nachfolgend zusammengefasst:
Die massiven Verschlechterungen der Stabilitätswerte, bedingt durch den Umbau des Schiffes im Jahre 2003/2004, sind ursächlich für eine Kenterung. Die Kenterung wurde durch die äußeren Belastungen aus Seegang, Windeinfluss und Wasser auf dem Hauptdeck ausgelöst. Möglicherweise wurden eine starke Schlagseite und der beschleunigte Untergang des Schiffes durch Übergehen von Ausrüstungsteilen und Eisladung oder das Wassernehmen durch offenstehende Türen und Luken begünstigt. Durch ein Blockieren des Propellers hatte der Schiffsführer keine Chance, das Schiff durch Fahrtbeschleunigung, verbunden mit Kursänderungen, zu stabilisieren.
Das Schiff hatte nach den letzten Umbaumaßnahmen nicht mehr den vorgeschriebenen Stabilitätsumfang von mindestens 60°, sondern lediglich nur noch 33,4°. Durch die Berechnungen unter Kapitel 5 wird nachgewiesen, dass das Schiff durch den zum Unfallzeitpunkt anliegenden Kurs bei achterlichen Wellen alleine durch den Einfluss der vorherrschenden Wellenrichtung, Wellenlänge und Wellenhöhe gekentert sein muss. Die Wellenhöhe war nicht ungewöhnlich, und unter den alten Stabilitätsverhältnissen vor dem Umbau wäre es für das Schiff ertragbar gewesen.
Auf Seite 93 gibt es auch den bemerkenswerten Hinweis, dass dem Schiff durchaus auch seine schiere Größe in Verbindung mit dem veränderten Schwerpunkt zum Verhängnis hätte werden könne:
[...] dass das Schiff instabil ohne positiven Hebelarm ist, wenn sich der Wellenkamm einer 32 m langen und 3 m hohen Welle im Schiffsbereich zwischen 20,0 m und 25,5 m vom hinteren Lot befindet.
Klartext: bei der Wellenlänge und -höhe kippt das Schiff um, wenn es sich mit dem Bug auf dem Wellenberg und dem Heck im Wellental befindet.
Groß = es kann nichts passieren, klein = Lebensgefahr klingt zwar sooooo schön einfach, ist es aber offensichtlich nicht...
Der Kutter ist mit Mann und Maus abgesoffen wie ein Stein. Was für ein Elend, insbesondere für den Azubi, der gerade erst seine Ausbildung zum Fischwirt begonnen hatte.
Viele Grüße,
Oliver
Du hast das Risoko eines Motorproblems ja bereits angesprochen...
Mag zwar sein das du im Normalfall 20km/h oder von mir aus auch 30 oder mehr fahren kannst. Sollte jedoch einer der Mitfahrer tatsächlich ein Motorproblem haben ist Schleppen angesagt und da schaffst du nur noch Verdrängerfahrt... Somit verlängert sich deine Überfahrt um mehrere Stunden... Damit wären wir dann beim Problem das du nicht nur dich selbst sondern auch noch diejenigen in Gefahr bringst die dich Schleppen...
Ich will dir deine Idee sicher nicht ausreden, ganz im Gegenteil, ich finde größere Strecken schon irgendwie Reizvoll... Jedoch sollte man Sinn und Risiko gut gegeneinander abwägen...
Gruß Carsten
neandertaler
31.07.2008, 23:12
Hi,
ich habe mich gerade per PM davon überzeugen lassen, das Vorhaben (vorerst) fallen zu lassen.
Für mich persönlich sind die Hauptgründe dabei, dass ich doch lieber erst einmal ausführliche Nordseeerfahrungen mit dem Boot sammle, um so ein Gefühl zu bekommen, wie sich das Boot bei welchem Seegang verhält und wie gut sich damit längere Strecken auf See bewältigen lassen.
Es wäre zugegebenermaßen ätzend, wenn wir mit 5 Boote da stehen und sich dann schon der 30- oder 40 cm-Seegang als Quälerei erweist.
Ende August fahren wir über ein Wochenende an die Nordsee nach Holland. Dort werde ich wohl je Richtung 15 Km zu einem Angelplatz fahren und dabei einem Fahrwasser folgen, das nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernt ist. Ideal, um die Nordsee zu "testen"!
Viele Grüße,
Oliver
Hi,
ich habe mich gerade per PM davon überzeugen lassen, das Vorhaben (vorerst) fallen zu lassen.
Für mich persönlich sind die Hauptgründe dabei, dass ich doch lieber erst einmal ausführliche Nordseeerfahrungen mit dem Boot sammle, um so ein Gefühl zu bekommen, wie sich das Boot bei welchem Seegang verhält und wie gut sich damit längere Strecken auf See bewältigen lassen.
Es wäre zugegebenermaßen ätzend, wenn wir mit 5 Boote da stehen und sich dann schon der 30- oder 40 cm-Seegang als Quälerei erweist.
Ende August fahren wir über ein Wochenende an die Nordsee nach Holland. Dort werde ich wohl je Richtung 15 Km zu einem Angelplatz fahren und dabei einem Fahrwasser folgen, das nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernt ist. Ideal, um die Nordsee zu "testen"!
Viele Grüße,
Oliver
na also, geht doch
Fahr bei Windstärke 3 und auflaufendem Wasser raus und dann entscheide, ob
Du wirklich bis nach Helgoland willst/kannst :chapeau:
Und während des Holland-Urlaubs empfehle ich diese Lektüre.....
Auf zwei Eimern Luft durchs Mittelmeer von Werner Lange.
Mein Lieblingsbuch in Sachen Schlauchboot.
Danach hat man Lust auf Meer.
Hi Oliver (Neandertaler),
wer viel fragt, bekommt viele Antworten....
Probiere es einfach aus. Dreh' mal ne Proberunde um Texel, Holland ist doch Dein Revier und wenn es Dir Spaß gemacht hat, fahr nach Helgoland.
Sicherheitsausrüstung hast Du ja offenbar, mein Tipp beschränkt sich auf reichlich Sprit, ein Kilo Schokolade, Wasser und wasserdichte,warme Kleidung, nix ist schlimmer als auf See zu frieren, das macht Dich wirklich fertig.
Ich bin mal einhand mit meinem Katamaran von Frederikshaven nach Göteborg gesegelt, hin in knapp 5 Std. zurück habe ich 12 gebraucht. Nur mit Kompass, 5mm Neopren und 5l Wasser. Von solchen Abenteuern kann man lange im Alltag zehren.
Übrigens, fahre ich voraussichtlich dieser Tage mit meiner Gummiwurst auch nach Helgoland, Absprunghafen wird Norddeich sein.
Hallo Ingo,
genau! Und dann wird aus erster Hand berichtet.
neandertaler
01.08.2008, 00:11
@Idrian:
Ich habe mir das Buch gerade gebraucht über Amazon bestellt. Ich fürchte nur, dass es meine Abenteuerlust nicht gerade dämpfen wird... :ka5:
@Ingo:
Rund Texel ist eine super Idee! Das wäre z. B. ab Den Helder eine schöne Tagestour! Und immer das rettende Ufer in greifbarer Nähe...
Alleine nach Helgoland würde ich persönlich nicht machen - dazu habe ich zu wenig Vertrauen in den Quirl. DGzRS über Funk zu rufen muss auch nicht unbedingt sein. Da wäre mir ein zweiter Motor oder ein Mitfahrer schon lieber. :chapeau:
Fährst Du denn allein oder kommt noch ein anderes Boot mit?
Viele Grüße,
Oliver
Eigentlich finde ich die Idee OK ! Wenn das Wetter paßt ist es wirklich ein spaziergang auch im 3,50 m Boot , aber halt nur wenn das Wetter paßt.
Beobachte doch mal den Wetterdienst bzw. die Wettermeldungen von Helgoland. Wie oft die dort Windstärke 2 melden , das ist nicht sehr häufig !
Am letzten Wochenende war ja wirklich tolles Wetter und wir sind von Bremerhafen nach Wangerooge gefahren ( hin und zurück 150 km ). Die Nordsee war sehr glatt keine Schaumkronen auf der Rückfahrt schon so extrem glatt wie ich die Nordsee selten gesehen habe , nun fahren wir ja immer noch unter Landschutz , auch wenn wir kein Land mehr sehen so schützt es immer noch.
Und auch an diesem Tag hat Helgoland Windstärke 3-4 gemeldet !
Und noch ein Argument warum dieser Törn mit einem größeren Rib ungefährlicher ist:
Nehmen wir an wir fahren von Bremenhafen nach Helgoland , das sind ziemlich genau 100 Km.
Bei guten Bedingungen benötige ich für die Strecke gut 2 Stunden und du etwa 5 Stunden.
Wenn wir jetzt auf Helgoland sind und wir die Meldung bekommen das sich da was zusammen braut , dann werde ich mich sputen und das launische Wetter hat nur noch zwei Stunden zeit mich zu erwischen und bei Dir sind es dann 5 !
Gruß
Volker
balou&crew
01.08.2008, 00:30
Hallo, Oliver!
Da Du gerne Tipps haben möchtest, die auf eigenen Erfahrungen basieren, melde ich mich dann auch mal zu Wort:
Wir sind 4 Jahre hintereinander mit unserem 315 Bombard Tropic und verschiedenen Motorisierungen auf der Costa Brava unterwegs gewesen, und haben dort jede Menge Wind und Seegang der unterschiedlichsten Sorte kennengelernt.
Die Erfahrungen reichen diesbezüglich von "morgens im Frühjahr topfebene Wasseroberfläche" bis "Nachmittags im Hochsommer nach 3 Tagen Wind eine unüberwindbare Dünung" direkt vorm Strand, was dann eine "Kiel oben"-Erfahrung mit sich brachte... :ka5:
Wir haben uns dann ein 4,20m Rib gekauft und sind mit einigen Forumlern auf Fehmarn gewesen, bei 3 bft raus nach Heiligenhafen, kurz mal ein Eis gegessen, und bei ca. 6 bft Gegenwind wieder zurück.
Der Hinweg hat ´ne gute halbe Stunde gedauert, der Rückweg fast 2 Stunden, und so ziemlich alle beteiligten Boote (grössere und kleinere) hatten teilweise erhebliche Schäden zu verzeichnen. :cognemur:
Dummerweise war das unsere erste Fahrt mit dem Rib, und ich behaupte mal, dass man heute - 4 erfahrungsreiche Jahre später - die Situation auch besser hätte meistern können.
Bis heute sind wir uns einig, dass das die heftigste Tour unserer Schlauchi-Karriere war, und ich behaupte mal, dass wir schon zu den eher schmerzbefreiten Schlauchis gehören... :gruebel:
Inzwischen waren wir häufiger mal in der Wesermündung und auf der Nordsee unterwegs, und haben festgestellt dass die Bedingungen auf der Nordsee von wahnsinnig vielen Faktoren abhängen, die man SO weder an der Costa Brava noch auf der Ostsee vorfindet.
Unser Resümee aus den Jahren der Bootfahrerei: jeder Trip ist anders und das Meer auch - es kann bei exakt gleicher Wettervorhersage zu verschiedenen Jahres- oder auch Tageszeiten völlig unterschiedlich aussehen.
Aber wem sag´ ich das, Du scheinst ja auch Deine Erfahrungen gesammelt zu haben, nur halt noch nicht mit´m Schlauchi. Da stellt sich so´ne 2m-Welle irgendwie plötzlich ganz anders dar als vom Segelboot aus...
Und in brenzligen Situationen kann man am besten cool bleiben, wenn man seine Fähigkeiten, das Boot und die Crew in und auswendig kennt, und auf einen möglichst umfangreichen Erfahrungsdschatz zurückgreifen kann.:schlaumei
Wie rookie schon schrieb: uns hat es ja am Wochenende durchaus in den Fingern gejuckt - einfach weiter Richtung Helgoland!!! Aber wir haben uns dann ja doch lieber für Wangerooge entschieden... Und auch da sah es auf dem Rückweg nicht danach aus dass wir trocken heim kommen...hat aber trotz meeeega-donnern doch noch geklappt. (An dem Videomaterial bastele ich noch...)
So, mehr kann ich dazu nicht sagen,
eine Helgoland-Tour als Schlauchi-Premiere halte ich für denkbar ungeeignet (stark untertrieben).
Ich schliesse mich meinen Vorgängern an, fahr´ erstmal ein paar Kilometer bei unterschiedlichen Bedingungen in unterschiedlichen Revieren, dann ist es auch ein gutes Gefühl und macht Spass wenn Du nach Helgoland startest...:chapeau:
Viele Grüsse,
Simone
neandertaler
01.08.2008, 00:56
Hi Volker!
[...] Wie oft die dort Windstärke 2 melden , das ist nicht sehr häufig !
Das sehe ich auch als kritisch an - wenn man schon in der Nähe wohnt und allein fahren will, kann man einfach die Gunst der Stunde nutzen und los fahren. Möchte man dagegen mit Anderen fahren, ist auf ein Wochenende beschränkt und hat auch noch eine längere Anreise, geht die Sache mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit in die Hose, auch wenn die Vorhersage am Donnerstag noch gut aussah.
Das Wetter-Fenster bei dem so eine Fahrt mit einem kleinen Schlauchboot Spaß macht, ist eben ziemlich klein...
[...] Nehmen wir an wir fahren von Bremenhafen nach Helgoland , das sind ziemlich genau 100 Km.
Bei guten Bedingungen benötige ich für die Strecke gut 2 Stunden und du etwa 5 Stunden.
Wenn wir jetzt auf Helgoland sind und wir die Meldung bekommen das sich da was zusammen braut , dann werde ich mich sputen und das launische Wetter hat nur noch zwei Stunden zeit mich zu erwischen und bei Dir sind es dann 5!
Gut, ich rechne ab Cuxhaven, das sind rund 70 Km, wobei man auch in Scharhörn Schutz suchen könnte. Von dort sind es "nur" 45 Km über die Nordsee. Grundsätzlich stimme ich Deiner Rechnung aber natürlich zu.
Mit einem kräftigeren Boot schafft man die Strecke in vielleicht nicht einmal einer Stunde. Ich wäre 1,5 bis 2 Stunden unterwegs, wobei ich das noch immer für einen durchaus überschaubaren Zeitraum halte.
Mal sehen - ich gehe jetzt ein Wochenende bei Vlissingen angeln, wobei ich vielleicht (hoffentlich) an beiden Tagen jeweils 60 - 80 Km in unmittlebarer Küstennähe auf der Nordsee zurück lege.
Dann mache ich mit meiner Frau einmal "rund Texel" und damit ist diese Saison vermutlich auch schon vorbei.
Nächstes Jahr kommt dann wieder Helgoland auf die Wunschliste. Bis dahin kann ich auch besser einschätzen, wie es abhängig von der Wettervorhersage auf dem Meer aussieht... :chapeau:
@balou&crew:
Vielen Dank für Deinen Bericht! :cool:
Kannst Du das vielleicht etwas näher erläutern und auch einige Worte zur Rückfahrt von Fehmarn sagen?
Dummerweise war das unsere erste Fahrt mit dem Rib, und ich behaupte mal, dass man heute - 4 erfahrungsreiche Jahre später - die Situation auch besser hätte meistern können.
Viele Grüße,
Oliver
AndreasHH
01.08.2008, 12:10
Hallo an Alle,
es ist zu diesem Thema jetzt sehr viel geschrieben worden, daß Meiste davon finde ich richtig. Ich will das Für oder Wider hier auch nicht wiederholen, nur ein wenig ergänzen.
In der deutschen Bucht sind selten unter 3 Bf. Auch die Wellenhöhe ist bei 3 Bf sehr unterschiedlich. Wenn der West in die Bucht drückt, und das tut er meistens, sind die Wellen deutlich höher als bei Ost und erheblich unangenehmer.
Die Wellen sind i.d.R. lang und das ständige Berg- und Talfahren ist sehr nervig und auch spritfressend.
Langweilig finde ich persönlich die Strecke überhaupt nicht, denn es ist jede Menge Betrieb im Fahrwasser, nach der Tonne 2 beginnt gleich die Außenelbe-Reede, wo meistens Schiffe und auch die Lotsen liegen. Wenn man da genau hinsieht, kann man bei guter Sicht Helgoland auch schon sehen und hat das Ziel vor Augen.
Ich war noch nicht mit dem eigenen Boot auf Helgoland, wohl aber schon bei sehr gutem Wetter in der Bucht bis hinter der Außenelbe-Reede, auch nicht mit dem Schlauchboot, sondern mit einem 8m Gfk-Boot und finde das Revier -sagen wir mal- sehr anspruchsvoll. Imho auch überhaupt nicht zu vergleichen mit der kroatischen Adria.
Ich finde den Gedanken reizvoll, mit dem Schauchi in die Bucht zu fahren, persönlich würde ich es aber zum Anfang darauf beschränken, von Cuxhaven aus das Hauptfahrwasser zu fahren und bei Tonne 15/17 ins Nebenfahrwasser nach Neuwerk abzubiegen und da auch zu bleiben. Man bekommt dann schon einen Eindruck von der Elbmündung, hat aber immer das nahe Flachwasser als Sicherheit in der Hinterhand. Selbst diese Strecke würde ich mit dem Schlauchboot nicht allein fahren.
Mag sein, daß ich überängstlich bin, aber ich habe schon gehörigen Respekt.
balou&crew
03.08.2008, 01:51
Hallo, Oliver!
Sind in den letzten 4 Jahren viel mit dem Rib unterwegs gewesen, und inzwischen weiss man Wetter und Wellen - wie auch immer sie aussehen - besser einzuschätzen.
Haben z.B. interessante Dinge gelernt: dass ein grosser "Pott" nicht automatisch grosse Wellen schmeisst - so´n kleiner Schlepper in Bremerhaven rührt schon gewaltig was auf, also weiss man ungefähr was da so kommen kann (auch gerne mal 15 min nachdem das Schiff in grösserer Entfernung vorbeigefahren ist).
Die einen Wellen machen halt Spass, die anderen nicht,
oft liegen allerdings auch nur mm in der Gashebel-Stellung zwischen Heidenspass und Bandscheibenvorfall, auch das weiss man jetzt besser einzuschätzen.
Und wie man sie am besten anfährt, wann man besser mal Gas wegnimmt (@alle: jaaaaa auch wir nehmen inzwischen zuweilen mal das Gas weg!!!) und wann man am besten mit Vollgas wegkommt (zu unserer Verwunderung nicht immer die beste Lösung:ka5:)
Zu guterletzt noch die Eigenheiten gewisser Reviere: Auswirkungen von Wind auf Welle, also Wind gegen Welle (z.B. Tidenströme) auf der Nordsee, bzw. Wesermündung, usw.
Das Ijsselmeer z.B. ist ja nun wirklich kein Ozean, aber wir haben kaum besch...eidenere Wellen gesehen als dort. Klitzekleine Kabbelwellen, die in Gleitfahrt mit dem Bombard kaum wegzustecken waren und einem in Verdrängerfahrt das Boot fluteten...
Inzwischen haben wir noch 80cm Bootslänge draufgelegt und haben ein 5m Rib, und jetzt leuchtet einem auch Rookies Spruch ("Länge läuft") allmählich ein...
Also: nix geht über Schlauchi - Erfahrung, dann klappt´s auch mal mit Helgoland.:chapeau:
Viele Grüsse,
Simone
neandertaler
03.08.2008, 02:08
Hi Simone,
vielen Dank für Deinen netten Bericht! :chapeau:
Inzwischen haben wir noch 80cm Bootslänge draufgelegt und haben ein 5m Rib, und jetzt leuchtet einem auch Rookies Spruch ("Länge läuft") allmählich ein... [...]
So ein RIB wäre schon geil. Z. B. ein schwarzes Bombard Explorer oder besser gleich ein Profi-RIB wie ein Avon Searider mit Doppelmotorisierung... :cool: Mir fallen dazu auch gleich einige passende Abenteuerspielplätze ein. Die behalte ich aber lieber mal für mich, sonst gibt es gleich wieder Hiebe... :ka5:
Dummerweise hängt bei uns an der Kupplung schon der Wohnwagen, weshalb ich auf ein zerlegbares Boot angewiesen bin. Ein Bombard Commando wäre unter den Zerlegbaren sicherlich noch mit das seegängigste, an ein ordentliches RIB kommt aber auch das wohl nicht annähernd ran... :confused-
Viele Grüße,
Oliver
Das Ijsselmeer z.B. ist ja nun wirklich kein Ozean, aber wir haben kaum besch...eidenere Wellen gesehen als dort.
stimmt Simone,
an diesem Tag sind auch wir nicht raus aber die KNRM-Leute hatten trotzdem ihren Spass :chapeau:
http://www.pawasarat.de/Videos/workum2.wmv
Der Thread ist ja schon etwas älter. Da ich das Thema spannend finde, greife
ich es einmal auf.
Von der Ostspitze Wangerooge, alter Ostanleger, sind es nach Helgoland laut Google Maps 44km.
Der Thread ist ja schon etwas älter. Da ich das Thema spannend finde, greife
ich es einmal auf.
Von der Ostspitze Wangerooge, alter Ostanleger, sind es nach Helgoland laut Google Maps 44km.
Ja, das stimmt. Was willst du uns damit mitteilen?
Von Calais sind es weniger als 40 km über den Ärmelkanal nach England.:ka5:
Wenn das Wetter passt und nicht plötzlich in den 2 Stunden umschlägt ist das alle machbar. Wenn es doch auffrischt oder plötzlich Nebel aufkommt möchte ich nicht mit einem C3 da unterwegs sein.
Auf beiden Strecken musst du durch Verkehrstrennungsgebiete mit reichlich Verkehr. Da sollte das Boot unter „allen Umständen“ zügig in Gleitfahrt kommen
Ja, das stimmt. Was willst du uns damit mitteilen?
Von Calais sind es weniger als 40 km über den Ärmelkanal nach England.:ka5:
Wenn das Wetter passt und nicht plötzlich in den 2 Stunden umschlägt ist das alle machbar. Wenn es doch auffrischt oder plötzlich Nebel aufkommt möchte ich nicht mit einem C3 da unterwegs sein.
Auf beiden Strecken musst du durch Verkehrstrennungsgebiete mit reichlich Verkehr. Da sollte das Boot unter „allen Umständen“ zügig in Gleitfahrt kommen
Das wurde ja alles schon ausdiskutiert. Ich bin mit meinem C3 schneller in Gleitfahrt als so manches Segelboot mit 5 Knoten Rumpfgeschwindigkeit. Das Wetter ist heute zu Tage besser berechenbar, als noch 2008, als dieser Thread begonnen wurde.
Wenn mind. 4-5 Boote, wohlgemerkt Boote mit guter Rauhwassertauglichkeit mitfahren, vielleicht ein größeres Motorboot als Begleitboot, dann sollte es kein Problem darstellen.
Hafen-HH
02.09.2020, 21:39
Wir sind gerade vor drei Wochen mit 9 RIBs zwischen 4m und 6,5m von HH bzw. Cuxhaven aus nach Helgoland gefahren. Aus der vorhergesagten stabilen Wetterlage mit 0,4m Welle wurde ab Cuxhaven recht schnell und völlig unerwartet eine 1+ Meter Welle mit 2m Spitzen dabei. Da hatten alle unsere RIBs ordentlich zu tun (dabei waren z.B. Zar 53, 57 und 65, NJ, Joker Clubman, Narwhal 545).
Wir hatten auch eine 4m Searider dabei. Die konnte nicht mit Schwung durch die Welle (ob es an Boot oder Fahrer lag weiß ich nicht ;)). Daraus resultierte, dass wir nur mit 6 Knoten voran kamen und ab Hamburg statt 6 Stunden 9,5 Stunden benötigt haben. Das war echt anstrengend zum Schluss. Alle anderen Boote waren mindesten 5,5m lang und hätten Gleitfahrt machen können. Diese 1,5m sind schon ein Unterschied.
Gefährlich war es alleine aufgrund der Bootanzahl zu keiner Zeit Aber das kleine Boot hatte schon echt zu kämpfen.
Das wurde ja alles schon ausdiskutiert. Ich bin mit meinem C3 schneller in Gleitfahrt als so manches Segelboot mit 5 Knoten Rumpfgeschwindigkeit. Das Wetter ist heute zu Tage besser berechenbar, als noch 2008, als dieser Thread begonnen wurde.
Wenn mind. 4-5 Boote, wohlgemerkt Boote mit guter Rauhwassertauglichkeit mitfahren, vielleicht ein größeres Motorboot als Begleitboot, dann sollte es kein Problem darstellen.
Ich weiß wirklich nicht auf welche Gedanken manche Bootsbesitzer kommen.
Mit einem C3 nach Helgoland :gruebel::confused-
Sorry....aber ist dir eigentlich klar was du machen möchtest.
Du bringst dich leichtsinnig in Gefahr !!!!
Und wenn was passiert sind ja die anderen da :confused-
Fahr mit deinem C3 an der Küste entlang oder auf einem Fluß wie die anderen auch.
Dafür ist es gemacht :seaman:
Stormanimal
03.09.2020, 21:09
Wir sind gerade vor drei Wochen mit 9 RIBs zwischen 4m und 6,5m von HH bzw. Cuxhaven aus nach Helgoland gefahren. Aus der vorhergesagten stabilen Wetterlage mit 0,4m Welle wurde ab Cuxhaven recht schnell und völlig unerwartet eine 1+ Meter Welle mit 2m Spitzen dabei. Da hatten alle unsere RIBs ordentlich zu tun (dabei waren z.B. Zar 53, 57 und 65, NJ, Joker Clubman, Narwhal 545).
Wir hatten auch eine 4m Searider dabei. Die konnte nicht mit Schwung durch die Welle (ob es an Boot oder Fahrer lag weiß ich nicht ;)). Daraus resultierte, dass wir nur mit 6 Knoten voran kamen und ab Hamburg statt 6 Stunden 9,5 Stunden benötigt haben. Das war echt anstrengend zum Schluss. Alle anderen Boote waren mindesten 5,5m lang und hätten Gleitfahrt machen können. Diese 1,5m sind schon ein Unterschied.
Gefährlich war es alleine aufgrund der Bootanzahl zu keiner Zeit Aber das kleine Boot hatte schon echt zu kämpfen.
Schön war es trotzdem :banane:
Von der Tour zehre ich noch immer :cool:
Heinz Fischer
03.09.2020, 22:06
Ja das war eine coole Sache, müssen wir unbedingt wiederholen !
Aber dann fahren wir schon Freitags los 😎
Persönlich hätte ich Interesse mal von Carolinensiel, wo meine Eltern zuvor und nun ich das Ferienhaus haben, nach Wangerooge oder nach der Mole westwärts Richtung Spiekeroog zu fahren.
Helgoland und mein MK II? :gruebel: bei glatter See mit 40 km/h locker machbar, REserve bis über 50 Km/h vorhanden, aber glatte See ist es ja leider nicht und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Geschwindigkeit bei Wellengang sehr zügig reduziert. Aber im Pulk wäre es tatsächlich interessant.
Stormanimal
04.09.2020, 18:50
Ja das war eine coole Sache, müssen wir unbedingt wiederholen !
Aber dann fahren wir schon Freitags los 😎
:chapeau:
Heinz Fischer
08.10.2020, 16:57
Hier noch mal ein kleines Filmchen von den Teilnehmer der Helegoland Tour 2020
https://www.youtube.com/watch?v=YxGGZ-BbQOc
The_Brave
03.11.2020, 13:07
Neugierig las ich soeben den Fred durch und war einerseits angetan und inspiriert von dem Mut des Erstellers aber auch gewarnt von den Beiträgen der Erfahrenen. Menschen die beruflich zur See fahren haben oft ein anderes und vor allem, weniger romantisches oder verklärtes Bild von der „See“.
Insbesondere die Mannschaften der DGzRS wissen dazu interessante Erfahrungen zu schildern, denn ich war so frei die Frage zu stellen, wie gefährlich das ist, wenn einer alleine mit einem 4 Meter Rib nach Helgoland fahren will.
Antwort.
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen sich überschätzen und dann fahren wir raus und bergen sie, wenn sie noch leben. Die Nordsee ist kein Spielplatz. Das vergessen einige.
Das Prinzip Hoffnung kann man ja für sich als ausreichend beschreiben, nur sinnvoll ist das nicht. Es ist eine Wette, wie beim Glücksspiel. Ich könnte ja im Auge des Orkans mit einer Cessna starten und immer nur im Auge des Orkans fliegen, dann dürfte alles gut gehen. Ich bin ein erfahrener Pilot. Oder sieht da jemand ein Problem?
Mal abgesehen von all den triftigen Einwänden, warum das gefährlich ist (unmöglich ist es sicher nicht), so bleibt bei egal welcher Bootsgröße eine Restgefahr.
Flugzeugunglücke ereigneten sich in der Regel durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände, obwohl alle Systeme an Bord redundant sind.
Einer will mit seinem Schlauchboot alleine raus fahren, okay. Wie stelle ich mir das vor? Die Karte auf dem Schoß, den Kompass in der linken den Stift und das Geodreieck in der rechten Hand? Ich würde ja nachts fahren, dann muss keiner das elend sehen. Eine zufällige Welle, die etwas größer ist und Zack ist der Kompass weg, das Funkgerät hat schwimmen gelernt oder die Karte/das Navi in der Hand gehört den Krabben?
Der Motor setzt aus, warum auch immer und wenn das Boot nicht mehr gleitet, sondern im Wasser treibt, ist so ne Nussschale ganz schön wackelig. Hatte ich selbst gerade erst in Frankreich mit so nem kleinen Ding. Manche Dinge muss man eben ausprobieren, S-Bahn surfen, Freeclimbing, nem Tiger am Schwanz ziehen, usw.
Wahrscheinlich kannst du hundert mal mit dem kleinen Boot raus fahren und es passiert - nichts. Und das wünsche ich auch jedem! Nur, wenn irgendwas passiert, egal was, dann bist du in dem kleinen Ding verloren und die selbstaufblasende Rettungsweste sorgt dann immerhin dafür, dass du vielleicht nur unterkühlt in deiner Nussschale sitzt und um Hilfe betest. Ich habe mal mehrere Stunden in dem Rettungsboot aus dem Schleudersitz auf der Nordsee verbracht. Offensichtlich habe ich überlebt, aber brauche ich das nochmal?
Ich traf mal einen, der sich mit seinem nackten hintern auf einen Kaktus gesetzt hat. Das dauerte, bis die alle Stacheln aus seinem Allerwertesten gezogen hatten und dann habe ich ihn gefragt, warum es das gemacht hat. Er sagte, dass er das vorher für eine gute Idee hielt. Nun, daran war soweit nichts auszusetzen.
Ich muss immer noch an den Tiger denken...
Heinz Fischer
03.11.2020, 13:52
Neugierig las ich soeben den Fred durch und war einerseits angetan und inspiriert von dem Mut des Erstellers aber auch gewarnt von den Beiträgen der Erfahrenen. Menschen die beruflich zur See fahren haben oft ein anderes und vor allem, weniger romantisches oder verklärtes Bild von der „See“.
Insbesondere die Mannschaften der DGzRS wissen dazu interessante Erfahrungen zu schildern, denn ich war so frei die Frage zu stellen, wie gefährlich das ist, wenn einer alleine mit einem 4 Meter Rib nach Helgoland fahren will.
Antwort.
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen sich überschätzen und dann fahren wir raus und bergen sie, wenn sie noch leben. Die Nordsee ist kein Spielplatz. Das vergessen einige.
Das Prinzip Hoffnung kann man ja für sich als ausreichend beschreiben, nur sinnvoll ist das nicht. Es ist eine Wette, wie beim Glücksspiel. Ich könnte ja im Auge des Orkans mit einer Cessna starten und immer nur im Auge des Orkans fliegen, dann dürfte alles gut gehen. Ich bin ein erfahrener Pilot. Oder sieht da jemand ein Problem?
Mal abgesehen von all den triftigen Einwänden, warum das gefährlich ist (unmöglich ist es sicher nicht), so bleibt bei egal welcher Bootsgröße eine Restgefahr.
Flugzeugunglücke ereigneten sich in der Regel durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände, obwohl alle Systeme an Bord redundant sind.
Einer will mit seinem Schlauchboot alleine raus fahren, okay. Wie stelle ich mir das vor? Die Karte auf dem Schoß, den Kompass in der linken den Stift und das Geodreieck in der rechten Hand? Ich würde ja nachts fahren, dann muss keiner das elend sehen. Eine zufällige Welle, die etwas größer ist und Zack ist der Kompass weg, das Funkgerät hat schwimmen gelernt oder die Karte/das Navi in der Hand gehört den Krabben?
Der Motor setzt aus, warum auch immer und wenn das Boot nicht mehr gleitet, sondern im Wasser treibt, ist so ne Nussschale ganz schön wackelig. Hatte ich selbst gerade erst in Frankreich mit so nem kleinen Ding. Manche Dinge muss man eben ausprobieren, S-Bahn surfen, Freeclimbing, nem Tiger am Schwanz ziehen, usw.
Wahrscheinlich kannst du hundert mal mit dem kleinen Boot raus fahren und es passiert - nichts. Und das wünsche ich auch jedem! Nur, wenn irgendwas passiert, egal was, dann bist du in dem kleinen Ding verloren und die selbstaufblasende Rettungsweste sorgt dann immerhin dafür, dass du vielleicht nur unterkühlt in deiner Nussschale sitzt und um Hilfe betest. Ich habe mal mehrere Stunden in dem Rettungsboot aus dem Schleudersitz auf der Nordsee verbracht. Offensichtlich habe ich überlebt, aber brauche ich das nochmal?
Ich traf mal einen, der sich mit seinem nackten hintern auf einen Kaktus gesetzt hat. Das dauerte, bis die alle Stacheln aus seinem Allerwertesten gezogen hatten und dann habe ich ihn gefragt, warum es das gemacht hat. Er sagte, dass er das vorher für eine gute Idee hielt. Nun, daran war soweit nichts auszusetzen.
Ich muss immer noch an den Tiger denken...
Was möchstet du uns mit deinen Statement sagen ? Verstehe deinen Beitrag nicht ganz :confused-
Naja :gruebel: ich glaube er will damit mitteilen das sich einige mit ihren Schlauchis überschätzen.
Wenn man den Anfang ließt und wie es 2020 weitergeht :ka5:
Mich würde dazu die Meinung der DGzRS interessieren.
The_Brave
05.11.2020, 12:01
Okay, dann nochmal ohne Schnörkel.
1. Nicht alles was man machen kann, macht auch Sinn.
2. Was einmal gut geht, muss nicht zweimal gut gehen.
und 3. Zieh einem Tiger nicht am Schwanz!
The_Brave
10.11.2020, 20:15
So, hier zusätzlich die offizielle Antwort der DGzRS in Kopie:
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Zu etwaigen Genehmigungen und Vorgaben können wir Ihnen keinerlei Auskunft geben. Möglicherweise ist die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr für Sie der richtige Ansprechpartner. Wir haben Ihnen eine Richtlinie für Seeschiffe auf Probefahrt angehängt, die häufig auch für vergleichbare Events wie das Ihre herangezogen wird.
Aus rettungsdienstlicher Sicht können wir das von Ihnen skizzierte Vorhaben jedoch leider nicht gutheißen – das gilt nicht zuletzt auch für die Tatsache, dass es Nachahmer hervorrufen könnte, die mit Hochsee-ungeeigneten Fahrzeugen versuchen, Helgoland anzulaufen. Vielleicht würden Sie Ihr Event-Vorhaben doch noch einmal überdenken?
______
Ich hoffe damit eine würdige Antwort auf den ursprünglichen Fred beitragen zu können.
Nicht böse gemeint aber wer hat Dir den Benutzernamen gegeben ? :confused-
The_Brave
10.11.2020, 22:22
Aha, warum erwähnst, dass du es nicht böse meinst? Oder anders gefragt, wie meinst du es denn?
Kleiner Hinweis dazu Mut und Dummheit werden gerne Verwechselt.
Als einheimischer weiß ich gerade nicht was ich bedenklicher finden soll.
Das Boot oder die Vorstellungen einer Sturmfahrt.....
Das Wetter ist hier doch wechselhafter als es viele von euch kennen.
Besonders außerhalb der 3 Meilenzone dauert es vom schönsten Sommertag bis zum heftigen Sturm manchmal keine 20 Minuten.
Gerade bei extrem wechselhaften Wetter, kann man sich nicht immer auf den Wetterbericht/ Seewetterbericht verlassen,.
Man sollte also wissen wie man sich dann verhält.
Nun behaupte ich das Wind und Welle für ein Rib größer 4m erstmal nicht sooo gefährlich sind.
Da die Nordsee ja nicht besonders tief ist, gibt es ja keine besonders hohen Wellen.
Aber warum verunglücken hier JEDES Jahr Menschen?
Wenn man das in der Zeitung und den Unfallberichten vom Bsh verfolgt, liest man von:
Seemänische Fehler
Spritmangel
Technische defekte
Verkettung unglücklicher Umstände
Falsche Ausrüstung
Sandbänke
Wenn man uns fragt müsste es heissen:
falsche Vorstellungen einer Sturmfahrt in der Nordsee
Fehlende Ortskenntnis
Stellt euch doch mal einen Sturm im Wattenmeer vor.
Wie schon geschrieben sind die Wellen hier nicht besonders hoch, aber kurz, steil und spitz. Daß ist tückisch.
Denn:
Die entstehende Gischt nimmt euch die Sicht ( wie bei Nebel )
Das kleine Boot klatscht extrem ins Wellental und bohrt sich in die nächste Welle. ( ist wie eine Vollbremsung)
Jetzt hält man sich mit beiden Händen fest ( Karte lesen unmöglich, Kompass dreht sich extrem, ist jetzt unbrauchbar )
Normale Handy und Tablethalterungen brechen.
Wer jetzt orientierungslos wird und oder Panik bekommt , macht die o.g Fehler.
Spritmangel:
Man fährt mit relativ hoher Drehzahl in Verdrängerfahrt, der Verbrauch steigt enorm.
Meine beiden 4 Takter brauchen in so einem Fall etwas mehr als das doppelte pro Km.
Wer seinen Verbrauch pro Stunde rechnet wird staunen was passiert.
Technische defekte
Zum einen ist natürlich enorm welche Kräfte auf das Material wirken, zum anderen bin ich manchmal erstaunt wie Boote verkabelt sind und wo und wie Batterien verbaut sind. Denn das gerade kleinere Boote bei extremfahrten reichlich Wasser nehmen ist doch normal.
Aha, warum erwähnst, dass du es nicht böse meinst? Oder anders gefragt, wie meinst du es denn?
Kleiner Hinweis dazu Mut und Dummheit werden gerne Verwechselt.
Dann sag mir doch mal wie ich jemanden ernst nehmen soll der
a) nicht mal ein ausgefülltes Profil hier hat = black flagg ? :cognemur: und
b) aus dem nicht mal hervorgeht ob überhaupt ein Boot bzw irgendwelche offshore Erfahrungen hat aber kräftig Ratschläge gibt :gruebel:
Das ist einer der Gründe warum viele erfahrene Leute nichts mehr schreiben da alles sofort zerrissen und in Grund und Boden diskutiert wird .
Jeder der ein Boot führt sollte sich der Verantwortlichkeit bewusst sein und grundlegende Dinge wie Safety , Navigation , Wetter , Funk usw beherrschen .
Da aber nicht jeder als Profi geboren wird bietet es sich an sich als Neuling den Erfahrenen Leuten anzuschliessen um von denen zu lernen .
Google mal nach RB4 .
Sind die Briten nun dumm oder mutig ?
Ich kann Dir solche Verantstaltungen nur empfehlen denn wenn Du 10-14 Tage am Stück auf dem Wasser bist und eine festgelegte Route hast lernst Du sehr schnell zwischen Verantwortung , Mut und Dummheit zu unterscheiden .
Dann sag mir doch mal wie ich jemanden ernst nehmen soll der
a) nicht mal ein ausgefülltes Profil hier hat = black flagg ? :cognemur: und
b) aus dem nicht mal hervorgeht ob überhaupt ein Boot bzw irgendwelche offshore Erfahrungen hat aber kräftig Ratschläge gibt :gruebel:
Das ist einer der Gründe warum viele erfahrene Leute nichts mehr schreiben da alles sofort zerrissen und in Grund und Boden diskutiert wird .
Jeder der ein Boot führt sollte sich der Verantwortlichkeit bewusst sein und grundlegende Dinge wie Safety , Navigation , Wetter , Funk usw beherrschen .
Da aber nicht jeder als Profi geboren wird bietet es sich an sich als Neuling den Erfahrenen Leuten anzuschliessen um von denen zu lernen .
Google mal nach RB4 .
Sind die Briten nun dumm oder mutig ?
Ich kann Dir solche Verantstaltungen nur empfehlen denn wenn Du 10-14 Tage am Stück auf dem Wasser bist und eine festgelegte Route hast lernst Du sehr schnell zwischen Verantwortung , Mut und Dummheit zu unterscheiden .
Hast du dir mal den ersten Beitrag durchgelesen....ich glaube darauf bezog sich das.
Stormanimal
11.11.2020, 18:07
Hast du dir mal den ersten Beitrag durchgelesen....ich glaube darauf bezog sich das.
Hast Du mal geschaut wann der Neandertaler das letzte mal Online war.
Den wird das danach Geschriebene nicht mehr erreichen.
Daher ist das Geschriebene von The Brave bezüglich dem Eröffnungsbeitrag m.E. überholt.
The_Brave
11.11.2020, 18:28
Ach , lieber Bomber, weil du es bist, will ich mir dir Zeit nehmen, nur für dich;-)
Ich interessiere mich selbst dafür, mit meinem Bötchen, welches erst im nächsten Jahr geliefert wird, nach Helgoland zu fahren. So kam ich überhaupt zu diesem Fred hier und las neu- und wissbegierig. Der erste Eintrag von neandertaler war wertfrei und unschuldig gefragt von einem der noch keine Erfahrungen hat, also etwa auf meinem Kenntnisstand ist. Nun las ich aber weiter (und ich glaube, du hast die dann folgenden Beiträge von Neandertaler nicht gelesen, das würde deine Haltung jetzt erklären).
außerdem gab es noch weitere gute Hinweise wie:
Nun versteift Euch mal nicht zu doll auf diesen Helgoland- Trip! Es muß schon alles sehr, sehr gut passen mit dem Wetter (und zwar nicht nur an den beiden Tagen, sondern möglichst auch schon in der Woche davor, Stichwort: Dünung...), damit man diesen Törn mit offenen Booten machen kann- jedenfalls, wenn man dabei Spaß haben will und nicht nur auf so`ne Art maritimen Survival-Trip gehen will!
Sicher ginge das alles irgendwie, und die Leute haben schon mit winzigsten Fahrzeugen riesigste Törns unternommen, aber das waren Härtefälle und um die sollte es doch bei uns Hobby-Kapitänen eigentlich nicht gehen, oder?
Ich jedenfalls hätte keine Lust auf so eine "Tour der 1000 Arschtritte", nur um dann erzählen zu können, das man mal mit`m Schlauch auf Helgoland war! Im Gegenteil: Das ist eine super-öde Sache, nur so stumpf einen Kurs zu brettern, nix zu gucken außer Wasser, ständig festkrallen, nass bis auf die Knochen usw., müßte ich mir nicht geben.....
Zum (theoretischen) Ausgangspunkt: Sandstedt ist die schlechtere Wahl. Ungeschützt schon ewig weit nur bis zur Außenelbe. Dazu steht da die See aus Vorzugswindrichtung (N- NW!) direkt in die Wesermündung hinein, d.h. mit`m RIB kann man da schon bei Bremerhaven Kopf stehen- ganz geil. Dazu dann noch den Nervenkitzel, bei evtl. auch diesigem Wetter das Fahrwasser der Außenelbe kreuzen zu müßen, wo z.B. große Containerschiffe auch schon mal mit deutlich über 20kn rausgelaufen kommen- da betet dann garantiert jeder, das der Benzin-Kollege hinten am Spiegel schön durchhält.....
Die Elbe ab Brunsbüttel ist auch schon ruppig genug, aber mit sehr flach gehenden Booten kann man wenigstens ein bisschen Schutz vom schleswig- holsteinischen Elbufer bekommen, wenn`s ganz hart wird. Außerdem hat man mit dem Norderelbe- Fahrwasser eine gute Betonnung in die richtige Richtung mehr oder weniger für sich allein und muß nicht, mitten im Großschiffahrtsverkehr, ganz bis zur Außenelbe oder womöglich gar über die vorgelagerten Sände (Gr. Vogelsand usw.) da draußen, was bei einer Wetterverschlechterung nun wirklich nicht mehr so lustig ist, denn dann wird`s da sehr schnell richtig eklig!
Zum Wetter: Die Wetterlage müßte absolut stabilst sein, wenn da auch nur die geringsten Zweifel sind, sofort canceln. Wenn es in der Deutschen Bucht plötzlich aus NW zu wehen anfängt, stehen gerade in den großen Flußmündungen sehr schnell richtige "Hümpels", wenn Ebbstrom geht (Wind gg. Strom)- da geht dann ganz schnell gar nichts mehr in Gleitfahrt und die Tour wird zur endlosen Tortour!
Und jetzt mal zur Alternative: Wischhafen und dann elbaufwärts! Da gibt`s alles, was Ihr wollt: Was zu gucken, richtig dicke Pötte, kleine Nebenarme, Häfen und, wenn´s etwas mehr weht, immer noch Wellen genug, das man Abends dann davon die Schn.... gestrichen voll hat! Bei gutem Wetter solltet Ihr in 2-3 Std. in Hamburg sein, und dann?
Hafenrundfahrt! Da allein kann man locker einen ganzen Tag verbringen, ist schon was anderes wie Duisburg Ruhrort..... Wenn man weiter elbaufwärts will, wird`s richtig verträumt hübsch, oder man fährt ein Stück die Bille hoch, oder, oder: Jede Menge Möglichkeiten, man kann pausieren, mal irgendwo anbinden und was essen usw.- zöge ich persönlich dem Härtetrip definitiv vor!
So- ich will ja hier nicht nur die Spaßbremse mimen! Natürlich geht so ein Helgoland-rüberbretter-Trip easy, wenn´s Wetter ideal ist, auslaufen, Hebel auf die Back und ab dafür. Keine Frage, funktioniert. Aber wozu? Helgoland ist zu der Zeit ein Irrenhaus, von den Seglern kriegt man nur wieder den besagten gezeigt und AK auf spiegelglatter Nordsee wird schnell langweilig und ist, eigentlich, nur teuer.....
Gruß,
Wolfgang
__________________
Aber selbst die Info reichte mir noch nicht, und ich wollte hören, was echte Fachleute dazu sagen, also schrieb ich die DGzRS an und schilderte mein Vorhaben mit einem 650 cm Rib nach Helgoland zu fahren. Zunächst bekam ich eine recht trockene Antwort am Telefon, die ich hier auch gepostet hatte und später sogar noch eine Mail dazu. Auch deren Inhalt findet man in meinem Beitrag. Vielleicht hast du überlesen, dass es dabei gar nicht um meine Meinung ging, sondern um die Aussage der DGzRS ist?
In sofern kann ich deinen unter b geschilderten Einwand schwer nachvollziehen
Wie dem auch sei.
Weiter empfiehlst du mir eine Google Suche die mich zu einem professionell organisierten Event mit Begleitbooten, Kamerateam und rein professionellen Piloten in Trockenanzügen und Hochsee Rettungsanzügen führt.
Den Vergleich findest Du hilfreich, Bomber?
Es folgten ein paar sehr stichhaltige Informationen von anderen Teilnehmern mit durchaus berechtigten Argumenten, doch diese waren dem Ersteller nicht genug. In mir keimten derweil Zweifel auf, ob ich als Anfänger mir so einen Trip zumuten soll, oder ob das vielleicht nur was für alte Hasen ist.
Tatsächlich habe ich mittlerweile wirklich viele Informationen von offiziellen Stellen und erfahrenen Menschen aus der Region bekomme, so dass der Plan nicht nur realistisch scheint, sondern obendrein Spaß verspricht und um den soll es doch gehen, oder nicht?
Darum verstehe ich auch deine persönlichen Angriffe nicht. Du kennst mich schließlich nicht und urteilst, weil ich mein Profil nicht ausreichend gefüllt habe. Deshalb kannst du mich nicht ernst nehmen oder fragst sarkastisch, wer mir den Namen gegeben hat?
Weißt du, Bomber, den Namen habe ich tatsächlich mal "geschenkt" bekommen, auf einem Foto mit einem ganz lieben Gruß, weil ich schon zwei Jahre im Krankenhaus lag und nie verzagt habe. Klar ist Krebs Scheisse, aber Trübsal blasen brachte meiner Meinung nach auch nichts und weil ich nicht nur selbst nicht den Mut verloren hatte, sondern auch den anderen Patienten Mut gemacht habe, gab diese Person mir diesen Nick mit auf meinen weiteren Lebensweg. War es das was du wissen wolltest? Darf ich den Nick-namen jetzt behalten? Also natürlich nur, wenn du einverstanden bist, Bomber?!
Stormanimal
11.11.2020, 19:51
Aus dem Beitrag vor mir entnehme ich zuallererst das sich da jemand völlig auf den Schlips getreten fühlt weil seine Aussagen kritisiert wurden.
Nur zur Information. Der Kollege Bomber, der dort namentlich angenörgelt wurde, ist mit seinem Schlauchi bereits u.a. rund Irland und rund England gefahren.
Ich tippe mal darauf das der Link, den er Etwas weiter oben eingestellt, hat auf die EnglandTour hinweist die er in der entsprechenden Gruppe gefahren ist (sicher bin ich mir dabei nicht)
Daher kann man Unterstellen das er etwas mehr als rudimentäre Kenntnisse vom Bootfahren und den dabei möglicherweise auftretenden Gefahren hat.
Möglicherweise ist sein persönliches Limit auch etwas höher als das einiger anderer User dieses Forums.
Aus dem Beitrag vor mir entnehme ich zuallererst das sich da jemand völlig auf den Schlips getreten fühlt weil seine Aussagen kritisiert wurden.
Sorry.....aber einen größeren Unsinn kanst du wohl in diesem Forum nicht schreiben.
Ich habe ihn kennen gelernt und bin mit ihm gefahren.
Und jetzt bitte ich euch das ihr euch überlegt was ihr schreibt.
Stormanimal
11.11.2020, 23:42
Sorry.....aber einen größeren Unsinn kanst du wohl in diesem Forum nicht schreiben.
Ich habe ihn kennen gelernt und bin mit ihm gefahren.
Und jetzt bitte ich euch das ihr euch überlegt was ihr schreibt.
Reiner, auch wenn Du mit Ihm gefahren bist heißt das nicht das seine Aussagen kritiklos hingenommen werden müssen.
Auch wenn Du das anscheinend anders siehst.
Rein fachlich gebe ich ihm zumindest Teilweise recht.
Einige der Aussagen in seinem letzten Beitrag sind in meinen Augen mit subjektivem Empfinden gemischt.
Die Seitenhiebe auf Bomber hätte er sich dabei sparen können.
Wenn ich mir den Beitrag vom Kollegen Bomber, auf den sich The Brave letztendlich bezieht und wegen dem er Bomber angeht, auch mehrfach durchlese sehe ich noch immer keinen Grund so „ange****t“ zu reagieren.
Daher sehe ich meine Aussage definitiv nicht als „den größten Unsinn in diesem Forum“.
Den größten Unsinn schreiben hier andere Leute.
Diese Leute sollten mal überlegen was sie schreiben.
Namen will ich nicht nennen.
Kleinandi
12.11.2020, 07:17
Guten Morgen
Es gibt Dinge für die eine PN besser geeignet ist :ka5:
LG Andi
The_Brave
12.11.2020, 09:50
Lasst und den Zwist hier beilegen und nicht vertiefen. Wer weiß - bei einem Bierchen würden wir wahrscheinlich drüber lachen können, es soll uns doch allen Spaß machen hier.
Heinz Fischer
12.11.2020, 10:31
Aus rettungsdienstlicher Sicht können wir das von Ihnen skizzierte Vorhaben jedoch leider nicht gutheißen – das gilt nicht zuletzt auch für die Tatsache, dass es Nachahmer hervorrufen könnte, die mit Hochsee-ungeeigneten Fahrzeugen versuchen, Helgoland anzulaufen. Vielleicht würden Sie Ihr Event-Vorhaben doch noch einmal überdenken?.
Was wurde eigentlich bei der DGzRS angefragt ?
Ich behaupte mal die Boote mit denen wir unsrer Helgoland Tour gefahren haben waren schon dafür geeignet.
Mein RIB hat zu Beispiel die Entwurfsklasse B:Windstärke 8 , Welle bis 4 Meter.
Das heißt das Boot ist für solche Bedingungen gebaut, ob der Fahrer damit halten kann ist fraglich, bzw. Tagesformabhängig !:lachen78:
Lasst und den Zwist hier beilegen und nicht vertiefen. Wer weiß - bei einem Bierchen würden wir wahrscheinlich drüber lachen können, es soll uns doch allen Spaß machen hier.
Ja das glaube ich auch :chapeau:
Ich habe mal einen Film raus gesucht allerdigs war das auf der Ostsee.
War mit Detlev (Monty) seinem noch 47er Zar, Thomas und Ute (Tommy und Oliver (Oliver 74).
Ist schon beeindruckend :ka5:
https://www.youtube.com/watch?v=J-bn_K5aAf0
Kleinandi
12.11.2020, 11:34
Das ist einer der Gründe warum viele erfahrene Leute nichts mehr schreiben da alles sofort zerrissen und in Grund und Boden diskutiert wird .
Jeder der ein Boot führt sollte sich der Verantwortlichkeit bewusst sein und grundlegende Dinge wie Safety , Navigation , Wetter , Funk usw beherrschen
Ersteres ist leider so, ist aber ein grundsätzliches Problem der Sozialen Medien geworden. Was mich am meisten stört das es oft nur Google Wissen ist das da als Erfahrung verkauft wird. Zweites sehe ich auch so. Letztendlich kenne auch nur ich mein Boot, meine Ausrüstung und meine Erfahrung :chapeau:
LG Andi
Ersteres ist leider so, ist aber ein grundsätzliches Problem der Sozialen Medien geworden. Was mich am meisten stört das es oft nur Google Wissen ist das da als Erfahrung verkauft wird. Zweites sehe ich auch so. Letztendlich kenne auch nur ich mein Boot, meine Ausrüstung und meine Erfahrung :chapeau:
LG Andi
Leider wahr .. :cognemur:
Daher werde ich mich jetzt lieber darum kümmern meine eigenen Erfahrungen mit den ETEC Injektoren weiter zu vertiefen . Die sind nämlich aus England vom Reinigen zurück :chapeau:
schlauchi20
12.11.2020, 23:46
Ja das glaube ich auch :chapeau:
Ich habe mal einen Film raus gesucht allerdigs war das auf der Ostsee.
Ist schon beeindruckend :ka5:
https://www.youtube.com/watch?v=J-bn_K5aAf0
Genau:
Das ist nicht ohne, aber sieht doch alles andere als gefährlich aus.
Da gehen keine Wellen über die Boote und da wird auch noch in Gleitfahrt durch die Wellen gepflügt.
Denke, so sind wir auch schon durch die Ostsee gefahren.
Ob man das machen muss: Nein
Ob man das machen kann: Ja
Ob das Spaß macht: Hängt von der Einstellung und der Tagesform ab. Die einen sagen so, die anderen sagen so.
Wir hatten mal eine Fahrt, da „mussten“ wir wieder zurück in den Hafen zum Ausgangspunkt der 3 Tages Tour. Das waren so zwischen 5 oder 6 Stunden gegen die Welle, immer wieder Wasser von oben oder der Seite.
Wir waren schon froh, dass wir dann irgendwann da waren.
An dem Abend war ich froh, ohne die Fische gefüttert zu haben, wieder da zu sein.
Inzwischen sehe ich das als tolle Erfahrung.
Unsicher habe ich mich im Boot übrigens nie gefühlt, und wir waren natürlich nicht alleine unterwegs, wir hatten 4 Boote in der Gruppe. Das gibt schon Sicherheit.
Gruß Rüdiger
Kleinandi
13.11.2020, 12:18
Leider wahr .. :cognemur:
Daher werde ich mich jetzt lieber darum kümmern meine eigenen Erfahrungen mit den ETEC Injektoren weiter zu vertiefen . Die sind nämlich aus England vom Reinigen zurück :chapeau:
:chapeau:
Ich mache auch lieber meine eigene Erfahrungen bzw. nutze das Wissen was mein Beruf so mit sich bringt. Und bei Bootsthemen hat man ja mitlerweile auch Freunde gefunden denen man vertrauen kann :smileys5_
LG Andi
Heinz Fischer
30.01.2021, 21:58
Hier noch ein kleines Video von unsre Helgoland Tour 2020.
Vielen Dank an Klaus:chapeau:
https://youtu.be/Y_zb44CUrA4
vBulletin® v3.8.11, Copyright ©2000-2026, vBulletin Solutions, Inc.