Schlauchbootforum

Schlauchbootforum (https://schlauchboot-online.com/index.php)
-   Smalltalk (https://schlauchboot-online.com/forumdisplay.php?f=33)
-   -   Reiches - Armes Deutschland (https://schlauchboot-online.com/showthread.php?t=13283)

elmarG. 06.06.2007 20:03

...darf ich jetz' n' Sprüchlein einer militanten antiG8 Gruppe zitieren (hab' mich eigentlich köstlichst amüsiert, als ich das in der Krone las...)


...zwischen Helm und Nasenbein, passt immer noch n' Pflasterstein...

:gruebel: :ka5: :gruebel:

Berny 06.06.2007 20:08

Erinnert mich ein wenig an dies hier
Um Links zu sehen, bitte registrieren
(Achtung, nichts für sensible Leute !!!)

Ujevic 06.06.2007 21:24

deutlich weniger Schwerverletzte
 
Zitat:

Zitat von elmarG.
... zwischen Helm und Nasenbein...

Anscheinend gehört es wieder zur Taktik der Exekutive in D, die Stimmung mit Falschmeldungen aufzuheizen.

"Bei den Krawallen vor dem G8-Gipfel hat es nicht, wie zunächst angegeben, 30 schwer verletzte Polizisten noch 20 schwer verletzte Demonstranten gegeben. Grund sind Fehler in der Statistik.
Von den insgesamt 50 als schwer verletzt gemeldeten mussten nur zwei Polizeibeamte stationär im Krankenhaus behandelt werden. Nach den gesetzlich festgelegten Kriterien für die Registrierung von Unfallopfern gilt aber nur als schwer verletzt, wer stationär behandelt wird.
...Die Beamten der einzelnen Einsatzabschnitte hätten die Schwere der Verletzung selbst bewertet und ihre Zahlen dann an den zentralen Einsatzstab gemeldet, der sie lediglich addiert habe. (...)"

Quelle & mehr: Um Links zu sehen, bitte registrieren

Ujevic 07.06.2007 10:49

Außerdem:
Demonstranten: Polizei provoziert Krawalle
Heute, 7. Juni 2007, vor 3 Minuten
Gipfelgegner werfen der Polizei den Einsatz von Zivilbeamten zur gezielten Provokation von Krawallen vor. Die Demonstranten berichten von einem Polizisten in Zivil, der am Mittwoch Blockierer zu Straftaten habe anstacheln wollen. Der Mann sei von Demonstranten aus Bremen als Bremer Polizist identifiziert worden, sagte Henning Obens von der Blockadegruppe Block G-8.

Um Links zu sehen, bitte registrieren

Berny 08.06.2007 07:46

Also das glaubst du wohl nicht wirklich, oder ???
Hier würden sich die Polizisten strafbar machen.
Dass sich Polizisten in Zivil unter die Demonstranten mischen, und auch angeben, bei strafbaren Handlungen dabei zu sein, um sich selbst von den HardcoreChaoten nicht auszuschließen, ist sicherlich möglich.
Aber die Spekulation in der obengenannten Weise ist absurd.

Zum Thema der Verletzungen:
Das stimmt so auch wieder nicht:
zB ist eine Kopfverletzung immer als schwere Verletzung anzusehen, auch wenn diese nicht stationär behandelt werden muss.

Erfahrungsgemäß gibt es bei Krawallen alle möglichen Belssuren, die zB genäht werden müssen, oder auch anders behandelt werden müssen. Dies sind alle schwere Verletzungen, erfordern aber nicht unbedingt einen stationären Aufenthalt!

Die Bewertung, ob diese Verletzungen schwer oder leicht sind, haben nicht unbedingt mit einem stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus zu tun.

Ujevic 08.06.2007 08:34

Zitat:

Zitat von bootsboerse.at
Also das glaubst du wohl nicht wirklich, oder ???

Also der Glaube versetzt bekanntlich Berge, aber wenn die Presse schon mal nachhakt - bitte:

"Er gehörte zu einer Gruppe von fünf Leuten", sagte Obens in Rostock über den Vorfall vom Mittwoch am Blockadepunkt Rennbahn. Obens kündigte an, Fotos von dem Mann zu veröffentlichen, falls die Polizei den Vorfall nicht bestätige. Sprecher der Polizeisondereinheit Kavala wollten den Vorfall auf Nachfrage nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren.

Laut Obens waren die fünf Männer in schwarz gekleidet mitsamt Kapuzenpullovern. Sie hätten versucht, eine Gruppe von tschechischen Autonomen aufzustacheln. "Er hat versucht, mit denen etwa loszumachen", sagte Obens. Daraufhin seien die Männer von anderen Demonstranten zur Rede gestellt worden.

Während vier von ihnen flüchten konnten, sei ein Mann umringt worden. "Wir haben ihn aufgefordert, sich auszuweisen oder zu sagen, von wo er kommt", sagte Obens. Daraufhin habe der Mann die übrigen Demonstranten nur noch mit "Sie" angesprochen und jede Auskunft verweigert.

Als der mutmaßliche Zivilpolizist beharrlich alle Angaben verweigerte, sei er zu Polizeikette geführt worden und dort einer Festnahmeeinheit übergeben worden. Ein anderer mutmaßlicher Zivilpolizist aus der Gruppe sei schon vorher durch die Polizeikette verschwunden, sagte Obens."

Quelle: Rheinische Post. Um Links zu sehen, bitte registrieren
("Die Rheinische Post ist eine der größten regionalen Abonnenten-Zeitungen in Deutschland. Sie wird seit 1946 von der Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH in Düsseldorf herausgegeben. Ihr Leitsatz lautet "Zeitung für Politik und christliche Kultur", ihr Profil ist eher konservativ und CDU-nah." Quelle:Wiki)


Zur Kategorisierung von Opfern:

"UK 2: Unfall mit Schwerverletzten. Als Schwerverletzter gilt ein Verunglückter, bei dem durch die Unfalleinwirkung ein Krankenhausaufenthalt von mehr als 24 Stunden erforderlich war und der 30 Tage nach dem Unfall noch am Leben war."
Quelle: Um Links zu sehen, bitte registrieren

Adrian 08.06.2007 08:51

Zitat:

Zitat von santhos
Ich finde es schon bezeichnend wie wieder auf den Polizisten rumgehackt wird, wenn einer von uns da wäre und um sein Leben kämpfen würde ich weiß nicht ob da einer die Nerven behalten würde.

Es ist leider im Vorfeld nicht möglich friedliche und gewaltbereite zu unterscheiden.

Also ist es besser die direkte Konfrontation zu vermeiden.

Also ich verstehe das Mitleid mit den Polizisten nicht ganz, wir haben ja immernoch frei Berufswahl, niemand wurde gezwungen den Beruf des Polizeibeamten auszuüben. Dieser Beruf wird leider allzu selten aus idealistischen Gründen gewählt sondern vielmehr um eine ruhige Kugel zu schieben und eine krisensichere Anstellung zu haben. Und jetzt,wo die uniformierten "Hilfsarbeiter im Staatsdienst" einmal etwas leisten sollen, oder gar "ertragen" müssen, da ist das Gejammer groß.

Ujevic 08.06.2007 09:00

Zitat:

Zitat von Adrian
Also ich verstehe das Mitleid mit den Polizisten nicht ganz, wir haben ja immer noch freie Berufswahl...

Jeder Verletzte ist einer zuviel.

armstor 08.06.2007 09:29

Zitat:

Zitat von Adrian
Also ich verstehe das Mitleid mit den Polizisten nicht ganz, wir haben ja immernoch frei Berufswahl, niemand wurde gezwungen den Beruf des Polizeibeamten auszuüben. Dieser Beruf wird leider allzu selten aus idealistischen Gründen gewählt sondern vielmehr um eine ruhige Kugel zu schieben und eine krisensichere Anstellung zu haben. Und jetzt,wo die uniformierten "Hilfsarbeiter im Staatsdienst" einmal etwas leisten sollen, oder gar "ertragen" müssen, da ist das Gejammer groß.

Hallo Adrian

Ich habe mir überlegt auf solche Äusserungen zu antworten, aber ich tus wenn auch ungern:
" Du bist der Dümmste der mir in meiner Dienstzeit ( 34 Jahre ) untergekommen ist. Und ich hoffe dass du nie einen Hilfsarbeiter des Staates brauchst.

Keine lb. Grüße
Franz

Ujevic 08.06.2007 09:50

anders als in A: "Lockspitzel"
 
@ Berny

"Anders als etwa in Österreich, wo die Strafprozeßordnung den Einsatz polizeilicher Lockspitzel grundsätzlich verbietet, hält ihn die deutsche Rechtsprechung – in gewissen Grenzen – für zulässig. Dennoch, bekräftigte der Polizeisprecher, für »Kavala« sei dergleichen »definitiv ausgeschlossen« und fügte – ungefragt – hinzu: »Was andere Sicherheitsbehörden möglicherweise tun, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kann hier nicht für irgendwelche Verfassungsschützer sprechen.«

Der Einsatz von wem auch immer losgeschickter Provokateure paßt jedenfalls ins Bild diverser Ungereimtheiten und lancierter Falschmeldungen der letzten Tage. Mehrere Medien, darunter FAZ-Online und Deutsche Welle, berichteten gestern unter Berufung auf Polizeiangaben, »daß sich gewaltbereite Demonstranten mit Kartoffeln bewaffneten, die mit Nägeln gespickt seien«. »Kavala« konnte dies gestern nachmittag nicht bestätigen. Es gebe keine Erkenntnisse darüber, daß Polizisten mit derartigen Dingen angegriffen worden seien, sagte Lütjann. Ähnliches hatte der Berliner Tagesspiegel am Dienstag berichtet. Unter der Schlagzeile »Tiefer Einschnitt« zitiert das Blatt einen anonymen »hochrangigen Sicherheitsexperten«, es seien »Früchte und andere weiche Wurfgeschosse« eingesetzt worden, »die mit Rasierklingen und den Klingen von Tapeziermessern gespickt waren«. Merkwürdig, daß man auch fünf Tage nach den vermeintlichen Vorfällen und zwei Tage nach der Veröffentlichung in der »Kavala«-Pressestelle von derartigen Wurfgeschossen nichts weiß. Inzwischen haben allerdings diverse Medien – voran die Bild-Zeitung – die Behauptung ungeprüft aufgeriffen und weiterverbreitet." Quelle: Um Links zu sehen, bitte registrieren

Adrian 08.06.2007 10:48

Zitat:

Zitat von armstor
Hallo Adrian

Ich habe mir überlegt auf solche Äusserungen zu antworten, aber ich tus wenn auch ungern:
" Du bist der Dümmste der mir in meiner Dienstzeit ( 34 Jahre ) untergekommen ist. Und ich hoffe dass du nie einen Hilfsarbeiter des Staates brauchst.

Keine lb. Grüße
Franz

Warum fühlst Du Dich angegriffen ? Habe ich einen wunden Punkt getroffen ;-)Wenn Du den Beruf aus idealistischen Zielen ergriffen hast, Respekt. Nur leider ist das die Ausnahme. Im übrigen ist es ja nur mein gutes Recht die Hilfe eines Polizisten in Anspruch zu nehmen, lebt er ja von meinen Steuergeldern. Oder muß man da noch dankbar sein ?

rotbart 08.06.2007 10:53

Zitat:

Zitat von armstor
Hallo Adrian

Ich habe mir überlegt auf solche Äusserungen zu antworten, aber ich tus wenn auch ungern:
" Du bist der Dümmste der mir in meiner Dienstzeit ( 34 Jahre ) untergekommen ist. Und ich hoffe dass du nie einen Hilfsarbeiter des Staates brauchst.

Keine lb. Grüße
Franz

Hi
Wenn dann DAS Dümmste und nicht DER Dümmste, :schlaumei
aber wenn die Formulierung von Adrian auch völlig überspitzt ist, ein klein bisschen Wahrheit steckt darin - denn ein Restrisiko hat die Polizei und vor allem auch die Schutzpolizei natürlich, und wer dieses Restrisiko nicht will - darf eben diesen Beruf nicht ausüben ! Ebenso wie auch schon Schornsteinfeger und Dachdecker heruntergefallen sind !

@ujevic
Die Zahl der Verletzten AUF BEIDEN SEITEN nach oben zu schrauben gehört zur Public Relation Masche

@Berny
ich habe keine Ahnung wie es in Österreich ist, aber in D ist ein Schwerverletzter tatsächlich nur ein solcher, der stationär behandelt werden muß

@Adrian
Hilfsarbeiter im Staatsdienst ist schlicht Unsinn !

Polizisten sind wenn schon dann Hilfsarbeiter der Staatsanwaltschaft, aber in Wirklichkeit sollen sie "DIENER DES VOLKES (Bürgers)" sein, denn von diesem werden Sie ja auch bezhalt:schlaumei

Leider ist das bei vielen Polizisten (im normalen Streifendienst) in Vergessenheit geraten.

N8falke 08.06.2007 10:59

Zitat:

Zitat von Ujevic
Jeder Verletzte ist einer zuviel.

Und zwar egal auf welcher "Seite"!!!

Adrian 08.06.2007 11:00

Zitat:

Zitat von rotbart
Hi

@Adrian
Hilfsarbeiter im Staatsdienst ist schlicht Unsinn !

Polizisten sind wenn schon dann Hilfsarbeiter der Staatsanwaltschaft, aber in Wirklichkeit sollen sie "DIENER DES VOLKES (Bürgers)" sein, denn von diesem werden Sie ja auch bezhalt:schlaumei

Leider ist das bei vielen Polizisten (im normalen Streifendienst) in Vergessenheit geraten.

Ich sprach von den Uniformierten im mittleren Dienst um genau zu sein. Gibt sicher auch fähige Leute bei der Polizei, die stehen aber nicht dort.

Dem letzten Satz kann ich allerdings nur zustimmen.

goeberl 08.06.2007 11:47

freie brufswahl als rechtfertigung für verletzungen angeben, ist armseelig. an gewalttätigen auseinandersetzungen beteiligen muss sich auch keiner, und wäre es deswegen legitim, diese chaoten einfach niederzuknüppeln?

die polizei hat fast immer das problem, quasi einen schritt hinten nach zu sein. das nennt man dann REagieren, und dazu benötigt es reaktionszeit.
die atlernative wäre, von vorn herein so aufzutreten, dass krawalle garnicht erst möglich sind. aber da würden ein paar tausend polzisten nicht ausreichen.

ich hab sogar verständnis für teilweise überzogene reaktionen von einzelnen polizisten. wenn ich hinter einem plexiglas schild stehen müsste, und ein vermummter chaot würd mit voller wucht auf mich zulaufen und versuchen, mir den schild wegzureissen und dann durch die reihe durchbrechen, dann würd ich meinen ellbogen nicht extra wegziehen, damit er seine nase nicht trifft. :ka5:

einmal kurz OT:
ist irgendwer von den österreichischen usern (also polizisten) bei den übungen der EE für die EM in wien mit dabei?

lg martin


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:34 Uhr.

Powered by vBulletin
Copyright ©2000 - 2024, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright © 2005 - 2025 , http://schlauchboot-online.com