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Wie slippen: 4 Meter Schlauchboot + 15PS
Hallo,
habe mir jetzt ein Honwave T40 mit Aluboden (85kg) gekauft. Fahre es jetzt erst mal mit einem 15PS 2Takter kurzschaft 30kg mit einem 25ltr. Kunsstofftank + Zubehör 20kg Somit ergibt sich ein Gewicht von ca. 160kg Wie würdet Ihr das Boot ins Wasser bringen? Slipwagen oder was mir besser gefallen würde wären Sliprädern. Nur, hält der Spiegel das Gewicht mit Sliprädern überhaupt aus. Gruß Thomas |
Ich würd auf jeden Fall Slippräder nehmen!
Meine Zodiac Räder waren für 200kg ausgelegt |
Kennt diese jemand ?
Aber 4x 15mm Löcher in den Spiegel sind geftig oder? PROSCAN MARINE Räder Um Links zu sehen, bitte registrieren |
Zitat:
Zur Grundsatzfrage Slippwagen versus Slippräder: Hättest eine Möglichkeit den Slippwagen am "Slipport" sicher zu belassen ? Wenn ja: Würde ich immer nen Slippwagen nehmen. Die Osculati Slippräder im Einsatz: http://up.picr.de/23594836ai.jpg Der Harbeck Slippwagen im Einsatz: http://up.picr.de/23594903ne.jpg |
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... wenn Du die Variante mit den Sliprädern bevorzugst, dann musst Du die Bohrlöcher mit Sikaflex o.ä. abdichten, damit der Spiegel kein Wasser zieht! . |
Wo liegt denn das Boot mit Aluboden auf dem Slipwagen auf?
Auf dem Spiegel oder den Schläuchen? |
Ich habe Slippräder an meinem 3,80-Wiking und einen Slippwagen für mein 4,2-Meter Semperit (zwischenzeitlich sogar einen kleinen Heinemann-Anhänger mit dem ich zu Fuß ins Wasser kann).
Meine Erfahrung: Beim Bootstransport mit irgendwo um 150 kg werde ich blind!!! Besonders den Slip bergauf schaffe ich alleine eher nicht mehr. Da muss schon wirklich alles passen. Ich empfehle: wenn irgendwie möglich, probiere vorher aus, ob Du einen manuellen Slipvorgang mit Deiner Kombi überhaupt packst bevor Du alles kaufst und auf.- und einbaust weil Du es Dir in der Theorie so vorgestellt hast. Ich kenne Deine Statur nicht, aber wenn ich lese, dass Kleinandi seine Anhänger-Stützlast von über 100kg nicht wirklich gemerkt hat, so hat der offensichtlich einen anderen Körper als ich. Nur weil einer sein 150kg-Boot mit Rädern slipauf-slipab schiebt, muss das für Dich lange nicht gelten! Meine 2 ct. |
Wegen der Stützlast eben zwingend abgewinkelte Stützräder, sonst brech ich zusammen.
Hatte welche an meinem Quicksilver 340 mit Holzboden, das was ca. 30kg leichter jedoch beim Slippen am Limit da es einfach sau schwer war. Doch mir den gewinkelten sollte die Stützlast gut reduziert werden. |
Zitat:
http://up.picr.de/23595189mg.jpg ... weil die Bugleine einen Karabinerhaken hat, der beim Heraus-Slippen in eine Ringmutter an der Slippwagen-Deichsel zuerst eingeklinkt wird. http://up.picr.de/23595194cc.jpg Also Procedere Heraus-Slippen in etwa so: (1) Boot mit Bugleine Richtung Slipwagen ausrichten (2) Slipwagen und seine Langauflagen schön unter das Boot schieben (3) Solange bis der Karabiner an der Bugleine eingehakt werden kann. Dann einhaken. (4) Boot herausziehen ... wissend, dass der Spiegel / Motorgewicht genau auf der Slippwagen-Hinterachse liegt (= IMHO optimal) Slippe mein C3 mit ca 200kg öfters so ... Ein paar Mukkis sind nicht unvorteilhaft :lachen78: |
Perfekte Aussage - Danke !
Grudsätzlich wären mir Slipräder lieber, habe aber Angst das die Belastung für den Spiegel einfach to much ist. Was denkt Ihr ? |
Zitat:
Slipräder hatte ich am 340er Zodiac auch, und später auch einen Slipwagen. Hat beides seine vor- und Nachteile: Slipwagen muß irgendwo verstaut/ transportiert werden, Stützräder mitnehmen fand ich auch nicht so prickelnd. Das Zodiac habe ich nahe am Wasser aufgebaut und dann, zu zweit, ins Wasser gehoben, der Motor wurde dann erst im Wasser angehangen, was auch nicht immer ganz ungefährlich für den Motor ist.... Früher oder später kauft mann meistens doch einen richtigen Trailer...:ka5: |
Bei einem 15 PS Zweitakter brauchst Du dir um den Spiegel keine Sorgen zu machen. Ich würde das Boot halt nicht auf den Rädern abgestützt LAGERN, aber für rein-raus kein Problem.
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Das mit dem Slippen ohne Trailer ist bei mir ja schon etwas her....
Für mein Zephyr hatte ich nen selbst umgebauten Bootswagen. Der hatte quasi zwei Langauflagen, die genau Bodenplatten Breite hatten. Ca 80 cm lang. Das Ende immer unterm Spiegel. War gerade in kaltem Wasser immer fummelig. Hab das Boot eigentlich nie von Hand aus dem Wasser bekommen. So hab ich mir geholfen : Beim Kombi die Heckklappe auf und ans Wasser. Mit einem Seil von der Bugöse das Boot quasi mit der Spitze in den Kofferraum gezogen, festgezurrt und raus gezerrt. Geradeaus ging das super. Kurven ging gar nicht, aber Sliprampen haben selten scharfe Kurven. .... In der Ebene ließ es sich gut von Hand bewegen. |
klare Ansage: nimm ordentliche slipräder, welche nicht zu klein sind (vom Umfang her) und dahin geht's.
Ich glaub nicht, dass du ein Terminator bist, der die Kraft eines 15ps Motors an den Spiegel bringt, indem er das Boot auf sliprädern aus dem Wasser zieht. Denk logisch, schau dir das Gewicht, die hebelwirkung usw. bei normalem motorbetrieb an, dann kannst dir die Sorgen alle sparen. ordentlich bohren, abdichten und große Beilagescheiben, fertig Was ich noch dazu hatte - als ich noch ein solches boot besaß - war ein bugwagerl, das war für längere Wege ideal um als Wasser zu kommen. |
Selbst ein 50kg 4-tackter macht dem T40 nix aus, da er noch in das gewichtsschema passt, du hast den ca. 30kg 2-tackter dran :-) nur auf dauer lagernd auf den rädern wäre wohl nicht das optimalste.
habe auch räder dran an, im Urlaub merkt man doch seine Arme und Kreuz, wenn man das boot 200m hin und her bewegt... (vorallem wenns aus dem wasser kommt) |
Ich wollte auch noch unsere Erfahrungen loswerden:
Wir haben ein 3,6m Luftbodenboot (ca. 50kg) und nen 15PS 4-takter (nochmal ca. 50kg). Als Slipräder haben wir passend zu unserem E-Sea Boot die Slipräder von der Firma E-Sea bzw. EMS-Marine. Das funktioniert wunderbar zum slippen und um das Boot über den Campingplatz zu ziehen. Wir haben auch noch einen Schleppwagen, haben diesen aber bisher kaum verwendet, bisher gings meistens ohne. Nur für weite Strecken wäre dieser zu empfehlen. Wenn wir Tank und alles Gerödel wie Schnorchelzeug usw. (nochmal 40-50kg) ganz nach hinten an den Spiegel schieben, so dass das Gewicht möglichst nahe an den Rädern ist, dann muss man vorne am Buggriff nur noch 15kg hochheben (mit Kofferwaage dieses Jahr gemessen), da der Motor als Gegengewicht brav mithilft. Das lässt sich dann auch alleine noch gut händeln. Anian |
Kleine Ergänzung noch.
An meinem Slippwagen kann man eine Erweiterung für eine Anhängerkupplung an die Deichsel schrauben. Damit lassen sich auch schwere Boote relativ leicht slippen (wenn man eine AHK am Auto hat :zwinkern: ). http://up.picr.de/23604208mx.jpg http://up.picr.de/23604209is.jpg |
Zitat:
Hallo Genau dieses Teil fehlt mir für mein Harbek 24 AL. Wir kommen auch auf die 160kg. Ich würde immer einen Slipwagen vorziehen. Es sei denn man ist auf ein max. Gewicht begrenzt. Habe auch noch Slipräder Rum liegen wo der Schwerpunkt unter dem Boot liegt. Die Räder befinden sich hinten teils unterm Boot da das Gewicht im Bug etwas leichter ist. Aber durch das hohe Gewicht des Bootes u Motor ist es bequemer mit dem Slipwagen. |
Zitat:
Gibt es bei Harbeck ( Um Links zu sehen, bitte registrieren ) im Shop. 85€ http://up.picr.de/23606974qo.jpg |
Hi,
aufem Campingplatz hab ich mal jemanden mit sowas gesehen: Um Links zu sehen, bitte registrieren Sah recht einfach aus. |
Zitat:
sieht ja ganz praktisch aus, aber 179,-€ zusätzlich zu den Sliprädern :gruebel: dann kann man auch einen vernüftigen Slipwagen kaufen, zumal das Ding ja auch noch recht sperrig ist |
Zitat:
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Zitat:
Wenn ja wie ist denn deine Preisvorstellung? (Bild)?? LG |
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