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Bootsumbauten Bootserweiterungen ala "Pimp my Boat"

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  #1  
Alt 14.02.2022, 19:38
Camillo111
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Bin am überlegen? Batterien 2 x 70Ah oder einmal 100Ah

Liebe Profis, abgesehen von Kosten und Gewicht, bin ich derzeit noch nicht ganz schlüssig … ob ich eventuell 2 x 70Ah mit dem automatischen Trennschalter ( den hätte ich schon) einbauen soll oder eine 100 / 120 Ah
Grundsätzlich gibt es schon Tage, welche wir den ganzen Tag am See oder eben am Meer in Buchten verbringen.
Was die Verbraucher anbelangt … da verbaue ich entweder eine Engel 45 oder die Waeco cfx 36 , habe beide hängt vom Platz ab. Weiters einen Raymarine 9 Zoll Axiom+ Plotter sowie ein Fusion Radio mit 4 Lautsprecher (ohne subw. ) das ganze System soll über NMEA2000 laufen. Sämtliche Lichter sind LED.. somit zu vernachlässigen.
So aus dem Bauch heraus …. EINE oder ZWEI AGM Batterien?
Wäre wirklich über eure Meinung sehr dankbar!
Grüße!
Hannes
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  #2  
Alt 14.02.2022, 19:49
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OLKA OLKA ist offline
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Eine Batterie, die Verbraucher über einen „Unterspannungsabschalter“ und für den Notfall einen Startaffen: so ist das bei uns.

Die Frage ist dann aber, wie groß soll sie sein. Schließlich muss die Lichtmaschine die Batterie auch wieder vollladen.
Entweder tagsüber mit PV oder nachts mit Landstrom oder täglich ein paar Stunden fahren.

Ich hab‘s beim Ducato gemessen (und glaube nicht, dass die Lichtmaschine vom AB mehr leistet): Die Batterie wird mit knapp 20 A geladen.
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  #3  
Alt 14.02.2022, 20:07
Camillo111
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Danke Olaf, ich Habe nachgesehen, Batterieladestrom 35 A
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  #4  
Alt 15.02.2022, 08:14
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Comander Comander ist offline
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Der Chef hat gesprochen: eine reicht und das ist auch meine Meinung solange du nicht täglich nur zur nächsten Bucht fährst und die Batterie leer ziehst.
2 Batterien ist ein übertriebenes Sicherheitsbedürfnis und nur für die passend die sehr wenig fahren.Täglich etwa 2h fahren und du hast nahezu immer eine volle Batterie.Natürlich brauchst einen Wächter , die sollten aber in jeder Kühlbox verbaut sein. Für den Fall der Falle -so wie Olaf sagt- eine Startbatterie sprich Startaffen dabei haben.Mit eine guten Batterie die nicht zu alt ist dürfte es keine Probleme geben zumal ja du beim Fahren immer den Zustand der Batterie erkennst und du dich darauf einstellen kannst.

Übrigens gibts durchaus Unterschiede in der Art der Batterie. Ich würde da nicht sparen.

PS: ich gehe nicht davon aus dass du Landstromanschluss nutzt.
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und immer eine Handbreit...na Ihr wisst schon
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Gruß Harry

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Geändert von Comander (15.02.2022 um 08:21 Uhr)
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  #5  
Alt 15.02.2022, 12:40
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rg3226 rg3226 ist offline
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Oje dann bin ich anderer Meinung wie der Cheffe

Wir haben seit Anfang an 2 Batterien im Boot.

Ich muß allerdings über den 2Wege Hauptschalter die Startbatterie weg schalten.So kann ich mir die Batterie aber aussuchen die geschont werden soll und auch wieder geladen werden muß.

Es giebt eine gewisse Sicherheit vorallen wenn man stundenlang in der Bucht liegt.
Die eine bleibt immer Startbatterie.

So einen Startaffen muß ja auch immer geladen sein.

Mit einem Trennrelais ist es doch sehr gut.

Kommt natürlich auch auf die Größe des Bootes an.

Click the image to open in full size.
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  #6  
Alt 15.02.2022, 13:25
hobbycaptain
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ich find, die Frage ist genauso akademisch wie 1 Motor oder Doppelmotorisierung.
Wer gern mehr Sicherheit hat, greift zu 2, wer eher pragmatisch veranlagt ist, nimmt 1.
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  #7  
Alt 16.02.2022, 07:54
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Rotti Rotti ist offline
ZarRottiKer
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@camillo - Hannes, hast du schon mal nachgedacht über eine LIFEPO4 Starterbatterie. Die kosten auch nicht mehr die Welt. Klein, leicht und hohe Kapazitäten : Um Links zu sehen, bitte registrieren Und bei richtigen Umgang halten die EWIG ....
__________________
LG
Mathias

.


...

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  #8  
Alt 16.02.2022, 08:19
Atlas Atlas ist offline
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Sind die schon so ausgereift @Rotti? Im WM (Iveco) Forum ließt man teilweise nicht so tolle Sachen wie Überladung, Unterladung und so.
Warum sollte man ein Risiko eingehen? Eine normal wartungsfreie Batterie hält auch 5 Jahre und länger und kann leichte Tiefentladung und auch Dauerladungen ab.Die Motoren sind darauf ausgelegt also quasi konventionell. Geht das risikolos auch mit den viel gepriesenen LIFEPO4 ? Ich lasse mich gerne belehren.
__________________
Allzeit gute Fahrt
Gruß Mathias
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  #9  
Alt 16.02.2022, 10:47
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ZarRottiKer
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Servus Mathias! Mit WM meinst du Wohnmobil Forum ?
Die Winston Zellen bei den Starterbatterien sind da anscheinend anders aufgebaut und vertragen Ladepannung bis 14,6V. Hab noch nie gesehen, dass meine Spannung am Boot überhaupt auf 14V beim Yamaha F150 geht. Tiefentladung tut keiner Batterie gut . Ebenso bei der Winston nicht. Aber Visus - Andreas glaub ich hat ja Winston Zellen im Betrieb. Vielleicht kann der mehr dazu sagen.
__________________
LG
Mathias

.


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  #10  
Alt 16.02.2022, 13:25
Camillo111
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Danke an all jene die mir ihre Meinung geschrieben haben. Bei den „Startaffen“ hält sich mein Vertrauen in Grenzen, wenn man sich die einzelnen Kommentare beim Versand-Riesen liest. Werde es mir noch überlegen, ob eine „ Große „ oder zwei ( Kleine 70Ah ) AGM verbaut werden.
Aber trotzdem nochmals Danke 😊👍🏼
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  #11  
Alt 16.02.2022, 13:46
Keri-Kapitän Keri-Kapitän ist offline
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Meine Empfehlung ist ganz eindeutig: Zwei Batterien und zwar gänzlich verschiedene.
Für den Dauerbetrieb von kleinen Verbrauchern brauche ich Solarbatterien, zum Anlassen eine Starter-Batterie.
Starter-Batterien sind für kurzfristig hohe Ströme ausgelegt und werden danach schnell wieder aufgeladen. Sie sind sehr empfindlich gegen Tiefentladung und nutzen etwa 30% der Kapazität, ab 60% Entladung sind sie dauerhaft beschädigt. Sind aber relativ preiswert (70Ah AGM für 115€).
Solarbatterien sind darauf ausgelegt, kontinuierlich kleinere Ströme zu liefern und sind wesentlich robuster gegen Tiefentladung (etwa 70% der Kapazität). Sie haben eine höhere Zyklusfestigkeit und können mehrere Starter-Batterien überleben. Eine Sonnenschein Solar-Block 75 AH kostet z.B 213€, hält etwa 3-4 mal so lange.
Bei einer Solar-Batterie stehen kurzfristig nur 50% der Ladung zur Verfügung.
Weil Solar-Batterien einen geringeren Innenwiederstand haben, würde ich sie beim Start nicht parallel geschaltet lassen und ggf. per Relais kurzfristig trennen. Bei meinem Boot habe ich nur die Starter-Batterie am Motor und lade die Bordbatterie für den Rest Solar. Das hat den Vorteil, dass wenn mal ein Verbraucher nicht abgeschaltet ist (z.B. Licht)die Starterbatterie nicht verreckt.
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  #12  
Alt 16.02.2022, 18:48
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schlauchi20 schlauchi20 ist offline
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In der Theorie alles richtig und bestimmt die optimale Lösung.

Ich bekomme bei mir (schlecht) eine zweite Batterie installiert.
Was habe ich am Boot?
Eine 95 Ah normale Starterbatterie (wartungsfrei, aber mit Säure) war verbaut.
Damit haben wir auch ein paar Stunden in der Bucht gelegen, haben leise Musik gehört. Plotter mache ich meistens aus, Funke bleibt oft an. Im Untergrund läuft die Kompressorbox.

Ich habe in Kroatien mit dem Vorgehen noch nie eine leere Batterie gehabt. Zumindest wir liegen ja nicht 8 h in einer Bucht, die nur 10 min vom Startpunkt entfernt ist.
Als wir vor 2 Jahren alleine in Griechenland unterwegs waren, habe ich zur Sicherheit einen Startaffen mitgenommen. Und ich habe mir noch ein mobiles Solarpanel mit ich glaube 50 Watt zugelegt.
Liegen wir geplant lange in der Bucht, dann kommt das Teil in 2 min eben oben aufs Bimini.
Aber nicht, wenn es nur 2 Stunden sind.

Und mit dieser Kombi hat die „billige“ Batterie 5 Jahre gut durchgehalten.

Der Startaffe würde auch bei fast leerer Batterie den Motor noch starten können.
Und der kann auch noch zu Hause noch bei den Autos helfen.

Für mich nicht die beste, aber eine sehr gut funktionierende Kombi.

Gruß Rüdiger
__________________
Viele Grüße
Heike & Rüdiger
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  #13  
Alt 16.02.2022, 19:31
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Visus1.0 Visus1.0 ist offline
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Du musst mal schauen, welche Batteriekapazität dein Motor ab Werk vorgibt.

Wenn die Kosten egal sind, würde ich die Winston Starterbatterie empfehlen mit Batteriewächter.
Die gibt es mit 90Ah und ist speziell als Starter gemacht.
Das entspricht einer Säurebatterie von ca. 160 bis 180 Ah.

Dieser Lifepo4 Akku wird dein Boot weit überleben, und deine Enkerl werden sie noch verwenden, wenn er nicht unter 10.5 Volt entladen wird.

Die Kosten sind aber doch hoch.

Kurzfristiger gedacht und wenn die Kosten eine grössere Rolle spielen, würde ich nur eine 100Ah AGM verwenden und einen Startaffen. Da kommst du immer nach Hause.
Du kannst da 60 bis 80 Ah herausnehmen.
Der Startaffe entlädt sich so gut wie kaum, nur wenn du ihn brauchst, musst du nachladen.
__________________



Ich bin jetzt in einem Alter, in dem dir der Körper am nächsten Tag ganz leise ins Ohr flüstert: mach das nie, nie wieder.







Liebe Grüsse
Andreas

Geändert von Visus1.0 (16.02.2022 um 19:42 Uhr)
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  #14  
Alt 16.02.2022, 19:44
Camillo111
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Servus Andreas, bezüglich dem Life-Pro ich habe mir die Webseite schon kurz angesehen, aber irgendwie habe ich vor diesem Ding am Boot schon einen „ Respekt „
Bin mir nicht ganz sicher ob ich mich mit so einer „Granate“ wohl fühle. In einem Wohnmobil etc. würde ich mir absolut nichts denken, aber gerade bei einem Schlauchboot, zwecks Erschütterungen usw.
Bräuchte man für diese Batterie ein spezielles Ladegerät oder könnte man diese genauso einfach mit dem Außenbordmotor verbinden wie zb eine AGM?
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  #15  
Alt 16.02.2022, 20:02
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Visus1.0 Visus1.0 ist offline
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Zitat:
Zitat von Camillo111 Beitrag anzeigen
Servus Andreas, bezüglich dem Life-Pro ich habe mir die Webseite schon kurz angesehen, aber irgendwie habe ich vor diesem Ding am Boot schon einen „ Respekt „
Bin mir nicht ganz sicher ob ich mich mit so einer „Granate“ wohl fühle. In einem Wohnmobil etc. würde ich mir absolut nichts denken, aber gerade bei einem Schlauchboot, zwecks Erschütterungen usw.
Bräuchte man für diese Batterie ein spezielles Ladegerät oder könnte man diese genauso einfach mit dem Außenbordmotor verbinden wie zb eine AGM?

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Diese hier ja, gibt es in 40 60 und 90 Ah. Die ist auch fürs Starten, BMS braucht man nicht, sind ausgesuchte Zellen.

Die anderen Winstonzellen nur mit BMS.


HINWEIS:
Die monolithischen 12-V-Batterien enthalten kein PCM (keine Elektronik). Sie bestehen aus fein ausbalancierten Zellen mit identischer Leistung. Die Batterie muss als einzelner monolithischer 12-V-Block verwaltet und betrieben werden. Wir empfehlen den Betrieb in serieller Verbindung nicht. Für Systeme mit einer höheren Spannung von 24/36/48 V und mehr empfehlen wir die Verwendung von Einzelzellen 90 Ah + BMS123Smart
Die Nennspannung der Batterie beträgt 12 V und die Betriebsspannung 11,5 V - 15 V.
Die maximale Ladespannung für die Erstladung beträgt 15 V.
Die empfohlene Folgeladung beträgt 14,6 V.
Die Mindestspannung beträgt 11 V.
Maximum Entladestrom ist 3C kontinuierlich.
Betriebstemperatur -25°C bis 80°C (Entladen)



Diese Batterien sind für alle Traktionsanwendungen einschließlich Elektrofahrzeuge geeignet. Vollständig geeignet auch für stationäre Anwendungen - wie Energiespeicher.
Auch zum Starten von Verbrennungsmotoren einsetzbar. Im Prinzip benötigt man keine spezielle Elektronik für den Einsatz von LP 12V Batterien zum Starten, es ist aber sehr wichtig min. und max. Spannung, daher empfehlen wir die Verwendung eines beliebigen Spannungsanzeigegeräts, das Sie über die aktuelle Spannung informiert. Dies ist besonders bei häufigem Anlassen wichtig. Wir empfehlen die Verwendung eines einfachen Auto-Voltmeters.
Wir bieten ein Anzeigevoltmeter PROM-VOLT
an. Es gibt keinen Selbstentladungseffekt.
Kann in jedem Entladezustand aufgeladen werden- kein Memory-Effekt
LiFePO4 ist eine sehr sichere Technologie, keine Selbstentzündung, reagiert nicht mit Feuchtigkeit oder mit Sauerstoff.
__________________



Ich bin jetzt in einem Alter, in dem dir der Körper am nächsten Tag ganz leise ins Ohr flüstert: mach das nie, nie wieder.







Liebe Grüsse
Andreas
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