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Schlauchboot Alles über zerlegbare Schlauchboote mit beweglichem Boden.

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  #1  
Alt 20.11.2006, 08:56
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maikel maikel ist offline
sunshine-Käptn
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140 kg Motor an Bolero 500 sub?

Hallo,
wir haben uns ein gebrauchtes Pischel Bolero 500 sub zugelegt, motorisiert mit einem Mercury 60 PS. Bislang waren wir nur am Gardasee unterwegs, möchten aber vermehrt auf dem Bodensee fahren. Obwohl Baujahr 2002 bekommt der Mercury aber leider keine Bodenseezulassung.
Aus diesem Grund überlegen wir, uns einen 75PS E-Tec, 138 kg, zulegen. 75PS deshalb, weil man diesen auf 90 PS umbauen könnte, da beide in Grundzügen baugleich sind. Wenn wir uns (irgendwann doch noch) ein größeres Boot anschaffen sollten, sind wir damit auf der sicheren Seite.
Das Pischel ist zwar zugelassen bis 80 PS, auf dem Typenschid ist das Motorengewicht auch nicht vermerkt, aber im Prospekt steht Motorgewicht 120 kg. Ich finde, das paßt eigentlich an sich schon nicht, welcher Motor mit 80PS wiegt schon nur 120 kg.

Daher meine Frage an Euch:
Habt Ihr Erfahrung damit, einen schwereren Motor anzuhängen? Ist davon grundsätzlich abzuraten oder liegt das Mehrgewicht im Rahmen?

Vielen Dank für Euere Hilfe
maikel
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  #2  
Alt 20.11.2006, 10:18
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Zitat:
Zitat von maikel
Hallo,
wir haben uns ein gebrauchtes Pischel Bolero 500 sub zugelegt, motorisiert mit einem Mercury 60 PS. Bislang waren wir nur am Gardasee unterwegs, möchten aber vermehrt auf dem Bodensee fahren. Obwohl Baujahr 2002 bekommt der Mercury aber leider keine Bodenseezulassung.
Aus diesem Grund überlegen wir, uns einen 75PS E-Tec, 138 kg, zulegen. 75PS deshalb, weil man diesen auf 90 PS umbauen könnte, da beide in Grundzügen baugleich sind. Wenn wir uns (irgendwann doch noch) ein größeres Boot anschaffen sollten, sind wir damit auf der sicheren Seite.
Das Pischel ist zwar zugelassen bis 80 PS, auf dem Typenschid ist das Motorengewicht auch nicht vermerkt, aber im Prospekt steht Motorgewicht 120 kg. Ich finde, das paßt eigentlich an sich schon nicht, welcher Motor mit 80PS wiegt schon nur 120 kg.

Daher meine Frage an Euch:
Habt Ihr Erfahrung damit, einen schwereren Motor anzuhängen? Ist davon grundsätzlich abzuraten oder liegt das Mehrgewicht im Rahmen?
Hallo Maikel,

ein weiteres Schlauchboot auf dem Bodensee? Das freut mich!

Zu dem Thema schwerer Motor findest Du im Forum relativ viel. Neben der Hecklastigkeit (schlechteres Fahrverhalten) und dem eventuellen Problem mit Versicherungsschutz hast Du am Bodensee jedoch noch ein anderes Problem. Du musst Dein Boot für eine Zulassung vorführen. Und da könnte es passieren, dass Du keine Zulassung bekommst.

Also bevor Du viel Geld ausgibst erkundige Dich lieber genau bei den zuständigen Stellen ob es in der Kombination wie Du sie vorhast geht. Du darfst auch nicht vergessen, dass es bei uns mit einer einmaligen Zulassung nicht getan ist. Das Boot muss regelmäßig abgenommen werden und auch bei einer Kontrolle auf dem See könnte es der Wapo auffallen.

Ich würde mich an Deiner Stelle von einem Händler beraten lassen, der auch die Zulassung für Dich übernehmen kann.
__________________
Viele Grüße vom Bodensee
Tom


Freiwilliger Seenotdienst e.V. (Bodensee)
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  #3  
Alt 20.11.2006, 10:37
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Reden

Maikel,
Du wirst auch Probleme haben, einen 75er E-Tec auf 90 PS zu bringen.
Die Motoren sind zwar bis auf die Software 100% identisch, nur wirst Du niemanden finden, der Dir die 90er Software auf den 75er aufspielt.
Ist bei den größeren Motoren übrigens genauso.
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  #4  
Alt 20.11.2006, 11:18
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DieterM DieterM ist offline
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Zitat:
Zitat von maikel
...
Obwohl Baujahr 2002 bekommt der Mercury aber leider keine Bodenseezulassung.
Aus diesem Grund überlegen wir, uns einen 75PS E-Tec, 138 kg, zulegen. 75PS deshalb, weil man diesen auf 90 PS umbauen könnte, da beide in Grundzügen baugleich sind. Wenn wir uns (irgendwann doch noch) ein größeres Boot anschaffen sollten, sind wir damit auf der sicheren Seite.
Das Pischel ist zwar zugelassen bis 80 PS, auf dem Typenschid ist das Motorengewicht auch nicht vermerkt, aber im Prospekt steht Motorgewicht 120 kg. Ich finde, das paßt eigentlich an sich schon nicht, welcher Motor mit 80PS wiegt schon nur 120 kg.

Daher meine Frage an Euch:
Habt Ihr Erfahrung damit, einen schwereren Motor anzuhängen? Ist davon grundsätzlich abzuraten oder liegt das Mehrgewicht im Rahmen?

Vielen Dank für Euere Hilfe
maikel
Kann hier meine Vorredner nur bestätigen, für einen schwerer als zugelassenen Motor am Boot brauchst Du unbedingt die Werftfreigabe für Dein Boot. Ohne eine amtliche Bestätigung geht da garnichts und am Bodensee noch weniger.

Aber am Bodensee hast Du noch zwei weitere Probleme. Zweitakter Outboarder sind grundsätzlich nicht mehr zugelassen am Bodensee. Und ein zugelassener Outboarder auf mehr Leistung umzubauen nenötigt nicht nur die techn. Freigabe (Homologationszertifikat für mehr Leistung) des Herstellers, sondern für den Bodensee auch die Zertifizierung des Herstellers für die Abgaswerte gemäß den neueren Vorschriften am Bodensee. Eine Einzelabnahme des Motors in dieser Beziehung ist für Dich nicht bezahlbar.

Ansonsten sind die meisten älteren Schlauchboote nur für die leichteren Gewichte der 2-Takt Outboarder ausgelegt, so auch Dein Pischel nur bis 120 kg Motorgewicht. Moderne Schlauchboote haben andere Konstruktionen und Versteifungen, als auch andere Unterwasserrümpfe um mit den starken und auch wesentlich schwereren 4-Takt und E-Tec Motoren fertig zu werden.

Meine Empfehlung: denke über ein anderes Schlauchboot nach das diese Vorraussetzungen erfüllen kann. Dann kannst Du Dir dann auch stärkere Motoren leisten.
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  #5  
Alt 20.11.2006, 11:33
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Zitat:
Zitat von DieterM
Aber am Bodensee hast Du noch zwei weitere Probleme. Zweitakter Outboarder sind grundsätzlich nicht mehr zugelassen am Bodensee. Und ein zugelassener Outboarder auf mehr Leistung umzubauen nenötigt nicht nur die techn. Freigabe (Homologationszertifikat für mehr Leistung) des Herstellers, sondern für den Bodensee auch die Zertifizierung des Herstellers für die Abgaswerte gemäß den neueren Vorschriften am Bodensee. Eine Einzelabnahme des Motors in dieser Beziehung ist für Dich nicht bezahlbar.
Hallo Dieter,

die E-Tec sind neuerdings wieder zugelassen (40PS-90PS). Stand gerade ein Bericht in der aktuellen Ausgabe der IBN. Leider jedoch nur in der Printausgabe und nicht in der Onlineausgabe: Um Links zu sehen, bitte registrieren

Der Yachtclub Radolfszell hat wohl beim dortigen DLRG einen mit 40 PS in Betrieb genommen.

Laut Bericht sollen bei den E-Tecs die üblichen Spülverluste vermieden werden und deshalb ist der Motor zulassungsfähig. Zudem sollen sie auch deutlich leiser sein als die herkömmlichen 2-Takter.
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Viele Grüße vom Bodensee
Tom


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  #6  
Alt 20.11.2006, 19:02
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skipperteam skipperteam ist offline
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Zitat:
Zitat von maikel
Hallo,
wir haben uns ein gebrauchtes Pischel Bolero 500 sub zugelegt, motorisiert mit einem Mercury 60 PS. Bislang waren wir nur am Gardasee unterwegs, möchten aber vermehrt auf dem Bodensee fahren. Obwohl Baujahr 2002 bekommt der Mercury aber leider keine Bodenseezulassung.
Aus diesem Grund überlegen wir, uns einen 75PS E-Tec, 138 kg, zulegen. 75PS deshalb, weil man diesen auf 90 PS umbauen könnte, da beide in Grundzügen baugleich sind. Wenn wir uns (irgendwann doch noch) ein größeres Boot anschaffen sollten, sind wir damit auf der sicheren Seite.
Das Pischel ist zwar zugelassen bis 80 PS, auf dem Typenschid ist das Motorengewicht auch nicht vermerkt, aber im Prospekt steht Motorgewicht 120 kg. Ich finde, das paßt eigentlich an sich schon nicht, welcher Motor mit 80PS wiegt schon nur 120 kg.

Daher meine Frage an Euch:
Habt Ihr Erfahrung damit, einen schwereren Motor anzuhängen? Ist davon grundsätzlich abzuraten oder liegt das Mehrgewicht im Rahmen?

Vielen Dank für Euere Hilfe
maikel

Hallo Maikel,

auch wir sind gerade auf der Suche nach einem neuen AB für unser Marlin!
Interessanterweise scheint sich das maximal zulässige Gewicht des Motors nach den Gegebenheiten des Markts zu richten. So ist es plötzlich möglich, dass die max. Last und damit einhergehend die zulässige Leistung sich erhöht.
Der Grund hierfür ist einfach der, dass die Hersteller der Außenborder und den Werften plötzlich bewusst wurde, dass mit dem Verbot der 2 Takter in der bisherigen Form, ein Vakuum in dem mittleren Leistungsbereich entsteht. 4 Takter in der 70 - 90 PS Klasse sind für viele Boote ursprünglich zu schwer!
Wie lange wussten die entsprechenden Stellen von dem Gesetz oder wieso sind sie so davon überracht worden?
Frag mal bei deinem Hersteller nach ob du einen e-tec dranhängen darfst bzw. ob sich das max Gewicht erhöht hat. Würde mich nicht wundern!
Für mich bedeutet dieses merkwürdige Geschäftsgebaren lediglich das man hier auf Kosten von Fahrtauglichkeit und der Sicherheit Kompromisse eingeht. Wie sonst kann erklärt werden "du darfst zwar 165 Kg dranhängen aber empfehlen tun wir höchsten 120 Kg"


Gruß

Harald
__________________
Skipperteam


Nach dem Sternenhimmel ist das Größte und Schönste was Gott erschaffen hat, das Meer.
Adalbert Stifter
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  #7  
Alt 20.11.2006, 19:18
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Du solltest nicht die PS-Zahl direkt mit dem Gewicht in Verbindung bringen, dies sind zwei Paar Schuhe.
Die Angaben der Hersteller bez Gewicht und PS hat nichts mit dem zu tun, ob diese zwei Zahlen auch in Verbindung gebracht werden können.
Also PS ist das eine, das Motorgewicht das andere.

Obwohl so manche interessante Dinge diesbezüglich passieren, wurde doch beim Bombard C4 (zugelassen 50 PS) das Motorgewicht von 89 auf 105 Kg erhöht. Nichts außergewöhnliches, aber wenn man bedenkt, dass ein 50 PS 4 Takt mit E-Start und Powertrimm so um die 100 KG auf die Waage bringt, doch interessant!

Hat sich da Materialtechnisch was getan (eher nicht) oder bestätigt sich dadurch doch die Theorie von Harald, dass sich diese Angaben irgendwie nach den Marktgegebenheiten richtet
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  #8  
Alt 20.11.2006, 19:31
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Super, daß Ihr so schnell und ausführlich antwortet! Ganz herzlichen Dank!
Da will doch eine Menge bedacht sein.

Ich werde also mal bei Pischel nachfragen, was die dazu sagen und dann sehen wir weiter.

Viele Grüße
maikel
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  #9  
Alt 20.11.2006, 19:49
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Zitat:
Zitat von bootsboerse.at

Hat sich da Materialtechnisch was getan (eher nicht) oder bestätigt sich dadurch doch die Theorie von Harald, dass sich diese Angaben irgendwie nach den Marktgegebenheiten richtet
Hallo Berni,

leider keine Theorie, sondern Aussagen von verschiedenen Händler mit denen ich gesprochen habe. Wenn auch nur unter der vorgehaltenen Hand.

Die Frage ist wirklich "was ist zu tun" Immer nur Werte angeben ist relativ leicht. Möglicherweise sollten die Werften einfach mal verschiedene Motoren an die Boote hängen um eine klare Aussage treffen zu können! Aber das wird ein Wunschtraum bleiben!
Selbst hier im Forum nutzt es nichts zu sagen das ein 5 m RIB das oder das Gewicht trägt, da jedes Boot anders reagiert es ist zum


Gruß


Harald
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Skipperteam


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  #10  
Alt 20.11.2006, 19:52
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Zitat:
Zitat von skipperteam
Hallo Maikel,

auch wir sind gerade auf der Suche nach einem neuen AB für unser Marlin!
Interessanterweise scheint sich das maximal zulässige Gewicht des Motors nach den Gegebenheiten des Markts zu richten. So ist es plötzlich möglich, dass die max. Last und damit einhergehend die zulässige Leistung sich erhöht.
Der Grund hierfür ist einfach der, dass die Hersteller der Außenborder und den Werften plötzlich bewusst wurde, dass mit dem Verbot der 2 Takter in der bisherigen Form, ein Vakuum in dem mittleren Leistungsbereich entsteht. 4 Takter in der 70 - 90 PS Klasse sind für viele Boote ursprünglich zu schwer!
Wie lange wussten die entsprechenden Stellen von dem Gesetz oder wieso sind sie so davon überracht worden?
Frag mal bei deinem Hersteller nach ob du einen e-tec dranhängen darfst bzw. ob sich das max Gewicht erhöht hat. Würde mich nicht wundern!
Für mich bedeutet dieses merkwürdige Geschäftsgebaren lediglich das man hier auf Kosten von Fahrtauglichkeit und der Sicherheit Kompromisse eingeht. Wie sonst kann erklärt werden "du darfst zwar 165 Kg dranhängen aber empfehlen tun wir höchsten 120 Kg"


Gruß

Harald
Harald, Vorsicht, bitte nicht alles durchmischen. Es ist sicher eine Marktforderung, das mit den höheren Gewichten der 4-Takter etwas geschehen mußte und das in technischer Hinsicht an den Booten. Gute Hersteller machen sowas mit viel Sorgfalt, da sie an ihren Booten trotz der hohen Sicherheit nicht so gerne an die Grenzen ihrere Materialtechnik gehen.

Oder waum glaubst Du, das mir die MARLIN-Werft den 75 oder 80 PS 4-Takter mit um die 165-175 kg haben unbedingt ausreden wollen? Die jüngeren Versionen des 16'er Modells sind inzw. von max. 145 kg und 70 PS auf 175 kg und 80 PS geliftet worden, diese haben aber garantiert eine zusätzliche innerliche Versteifung im Spiegel bekommen. Nur sehr widerständlich habe ich für mein Boot aus dem Jahr 2002 (!) die zugestandene Erhöhung bekommen, nachdem ich darauf hingewisen hatte das ich mein Boot selten ausfahre und schon garnicht Wasserskifahren wollte. Das spricht Bände und steht für das Qualitätsbewußtsein des Herstellers.

Meine Empfehlung hier an die jeweiligen Interessenten für mehr Leistung an ihren Booten ist: tauscht Eure Boote die die Freigabe nicht haben gegen jüngere Versionen aus die die Freigabe haben, wenn Ihr stärkere und schwerere Motoren draufhängen möchtet, dann seit Ihr aus dem Schneider mit der dann auch garantierten zusätzliche Robustheit an Euren Booten.

Eine weitere Empfehlung wäre einfach ein etwas längeres Boot herzunehmen mit mehr Leistung. Schon ein 1/2 Meter mehr Länge kann da Wunder wirken. Bei den MARLINs wäre es das 18'er oder 19'er Modell.
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  #11  
Alt 20.11.2006, 20:02
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Fortnox Fortnox ist offline
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Zitat:
Zitat von DieterM
Harald, Vorsicht, bitte nicht alles durchmischen. Es ist sicher eine Marktforderung, das mit den höheren Gewichten der 4-Takter etwas geschehen mußte und das in technischer Hinsicht an den Booten. Gute Hersteller machen sowas mit viel Sorgfalt, da sie an ihren Booten trotz der hohen Sicherheit nicht so gerne an die Grenzen ihrere Materialtechnik gehen.

Oder waum glaubst Du, das mir die MARLIN-Werft den 75 oder 80 PS 4-Takter mit um die 165-175 kg haben unbedingt ausreden wollen? Die jüngeren Versionen des 16'er Modells sind inzw. von max. 145 kg und 70 PS auf 175 kg und 80 PS geliftet worden, diese haben aber garantiert eine zusätzliche innerliche Versteifung im Spiegel bekommen. Nur sehr widerständlich habe ich für mein Boot aus dem Jahr 2002 (!) die zugestandene Erhöhung bekommen, nachdem ich darauf hingewisen hatte das ich mein Boot selten ausfahre und schon garnicht Wasserskifahren wollte. Das spricht Bände und steht für das Qualitätsbewußtsein des Herstellers.

Meine Empfehlung hier an die jeweiligen Interessenten für mehr Leistung an ihren Booten ist: tauscht Eure Boote die die Freigabe nicht haben gegen jüngere Versionen aus die die Freigabe haben, wenn Ihr stärkere und schwerere Motoren draufhängen möchtet, dann seit Ihr aus dem Schneider mit der dann auch garantierten zusätzliche Robustheit an Euren Booten.

Eine weitere Empfehlung wäre einfach ein etwas längeres Boot herzunehmen mit mehr Leistung. Schon ein 1/2 Meter mehr Länge kann da Wunder wirken. Bei den MARLINs wäre es das 18'er oder 19'er Modell.
Mal ne kurze Frage nebenbei:

Bekommt man mit dem neuen Boot dann einen Geldscheisser auch gleich mitgeliefert?
__________________
MfG
Martin

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  #12  
Alt 20.11.2006, 20:14
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Zitat:
Zitat von Fortnox
Mal ne kurze Frage nebenbei:

Bekommt man mit dem neuen Boot dann einen Geldscheisser auch gleich mitgeliefert?
Martin, den gibt's wohl nur bei Marlin

Zumindest würde das auch Rottis neue Errungenschaft erklären
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  #13  
Alt 20.11.2006, 21:44
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GEldscheisser hin oder her.
Ich bin der Meinung daß Dieter da sicher Recht hat. Wenn die Werte eines Motors - egeal ob vom Gewicht oder der Ps-Zahl her - die vom Bootshersteller angegeben WErte übersteigt würde ich die Finger von solchen Aktionen lassen und schwerere bzw. stärkere Motoren nicht montieren. WArum - weil ich keinen Geldscheisser habe und ich mir Folgeschäden am Boot nicht leisten kann/will.
Natürlich kann jeder einen Versuch starten und stärkere und schwerere Dinge hinten an den Spiegel hängen. Nur, soll er dann nicht jammern wenn wirklich was kaputt geht. DAss es Versicherungstechnisch ja auch nicht erlaubt ist will ich hier gar nicht zur Diskussion bringen.

LG
Mathias

Olaf:
Zitat:
Zumindest würde das auch Rottis neue Errungenschaft erklären
.lass mir doch die Freude wenn ich mir was Neues kaufe. Und ausserdem nehme ich mir die Freiheit mein verdienstes Geld dort auszugeben wo es mir und meiner Familie gefällt
__________________
LG
Mathias

.


...

Zugfahrzeug LMC Cruiser 674G Liberty auf Fiat Ducato 2,3 Um Links zu sehen, bitte registrieren

Geändert von Rotti (20.11.2006 um 22:03 Uhr)
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  #14  
Alt 21.11.2006, 12:56
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Reden

Zitat:
Zitat von Rotti
Olaf: .lass mir doch die Freude wenn ich mir was Neues kaufe. Und ausserdem nehme ich mir die Freiheit mein verdienstes Geld dort auszugeben wo es mir und meiner Familie gefällt




100 % zustimmung

gruß geri
__________________
wer nie ein Boot besaß der waas an Schaas

Ausspruch eines leidgeprüften Bootsbesitzer
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  #15  
Alt 21.11.2006, 18:38
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Berny
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Ich denke Martins Einwand war eher Richtung Dieters Tipps gedacht, sie sind sicherlich gut gemeint, aber leider gehen sie oft an der Substanz vorbei!

Wenn jemand ein Boot im Auge hat, so sind diese Ansichten meistens eh am oberem Limit der Ausgaben angedacht, ich denke, dass die meisten hier die Boote unter anderem auch auf Basis der finanziellen Möglichkeiten aussuchen, und hier oft nach dem Motto "mit dem Geld, was ich habe, das bestmögliche Boot kaufen" handeln.

Und hier ist es halt oft etwas niederschmetternd, wenn zwar gut gemeinte Tipps, aber die finanziellen Möglichkeiten weit überschreitend angeboten werden.

Dieter hat sicherlich Recht mit seiner Meinung, aber was hilft das jemanden, der sich das nicht leisten kann ?

@Dieter: sehe deine Tipps mal von dieser Seite, das würde den anderen oft viel mehr helfen!
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