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2-Takt Alles zum Thema 2 Takt Aussenbordmotoren.

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  #1  
Alt 10.06.2005, 18:16
Seda Seda ist offline
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Johnson 6 PS auf 8 Ps umbauen?

Ich habe einen Johson 6 PS, der seit 10 Jahren brav seinen Dienst tut. Der Johnson 6 Ps ist offensichtlich baugleich mit dem 8 PS-Motor (gleiches Gewicht, gleiches Aussehen). Weiss jemand wo genau der technische Unterschied liegt und wie man entdrosseln kann?

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Seda
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  #2  
Alt 10.06.2005, 22:25
Moepsel Moepsel ist offline
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Pfeil

Hallo
Zuerst zum freundlichen OMC Händler gehen und die Dichtung zwischen Vergaser und Einlaßtrakt kaufen und zwar von der 8 PS Ausführung.
Zu Hause dann den Vergaser vom 6 PS abschrauben.
Alte Dichtung entfernen.
Neue 8 PS Dichtung auflegen.
Man wird feststellen das die Ansaugöffnung deutlich kleiner ist als das Loch in der neuen Dichtung.
Nun die größere Ansaugöffnung der neuen Dichtung auf den Ansaugflansch übertragen (mit Filzschreiber aufmalen).
Jetzt am Besten den Ansaugflansch vom Motor abschrauben.
Das Ansaugloch auf den Durchmesser der 8 PS Version auffeilen oder mit zB. Drehmel aufschleifen (manche machen das ohne Abschrauben und saugen die entstehenden Späne ab.
Das war es in der Hauptsache schon.
Bei manchen Baujahren sitzt im Vergaser eine Buchse welche den Durchlaß reduziert. Diese kann dann von der Motorseite her einfach herausgezogen werden. Diese Reduzierbuchse ist jedoch nur bei manchen Baujahren (ältere Motore) vorhanden.
Ich kann nicht garantieren das diese Methode bei allen Baujahren des 6 PS Motors funktioniert.
Bei allen Modellen die den Starter noch seitlich am Block haben funktioniert sie jedoch.
Auch bei den ersten Baujahren mit dem Starter auf der Schwungscheibe habe ich diesen Umbau schon durchgeführt.
Nur für Motore der letzten 5 - 6 Jahre fehlt mir die Erfahrung.
Ich glaube einmal gehört zu haben das bei den neueren Motoren zusätzlich ein größerer Vergaser benötigt wird. Dafür kann ich aber meine Hand nicht ins Feuer legen.

viele Grüße
Moepsel
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  #3  
Alt 10.06.2005, 22:31
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Elsterchen Elsterchen ist offline
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Hallo,
zu diesem Thema findest Du in der Suchfunktion schon 100000 Beiträge. Nocheinmal in Kürze. Beim alten Johnson 6 (vor Bombardier) befindet sich in der Aluminiumplatte zwischen Vergaser und Kurbelgehäuse eine Engstelle, die leicht aufgefrässt werden kann. Etwas doof zu schrauben, da an der Platte auch der Starter befestigt ist. Also Vergaser ab, Platte runter, zwischenzeitlich mit Starterseil total verheddern, mit Pappis alter Metabo durchknattern, irgendwie wieder zusammenfrickeln und jetzt mit endschnellen 8PS die Wasserschutzpolizei überhohlen. Viel Erfolg, es funzt!
Grüße Henning
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  #4  
Alt 11.06.2005, 09:37
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Berny Berny ist offline
Berny
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Bitte bei solchen Überlegungen auch die Versicherungsfrage und Patentfrage mit einbeziehen!!! Das kann gehörig in die Augen gehen, wenn mal was passiert!
__________________
【ツ】 I bins, da Berny 【ツ】
Meine Antworten sind auch nur Meinungen, müssen also nicht stimmen

E-Tec - wer keinen hat, weiß nicht, was er versäumt!
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  #5  
Alt 11.06.2005, 16:49
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DieterM DieterM ist offline
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Hallo Berny,

Seda ist Segler mit einer 53' Segel-Yacht und verwendet das Z-Cadet Fastroller nur als Beiboot mit diesem Outboarder. Denke das das keine Führerscheinfrage ist.
__________________
Gruß
Dieter
Boating is not just a pastime, its a way of life!
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  #6  
Alt 13.06.2005, 02:58
Seda Seda ist offline
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Ich danke sehr herzlich für alle Ratschläge! Ehrlich gesagt scheue ich nun doch etwas den Umbau. Ich hatte, wie Dieter richtig andeutete, seit 10 Jahren ein Zodiac und einen Johnson 6 PS wobei der Johnson sehr viel zuverlässiger war, als das Zodiac-Beiboot, da es mehrfach undicht wurde. Der Johnson lag zweimal wegen fliegendem Beiboot bei mehr als 10 Bft. im Salzwasser - jedesmal konte er wieder zum Leben erweckt werden und er läuft immer noch ervorragend. Dennoch will ich nun (auch nach Euren Ratschlägen) quasi neu anfangen: Deshalb besorge ich mir den Nachfolger meines Zodiacs, den Cadet Fastroller 310 und wahscheinlich einen Tohatsu 9,8 (weil er so wunderbar leicht ist wie der Johnson). Beide Überlegungen haben damit zu tun, dass ich Boot und Motor immer wieder mal alleine wassern muss - und da kommt es auf das Gewicht an! Frage: liege ich mit dem Tohatsu völlig daneben?

Beste Grüsse
Seda
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  #7  
Alt 13.06.2005, 09:48
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Elsterchen Elsterchen ist offline
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Hallo,
komisch das Du nach den schlechten Erfahrungen mit dem Zodiac, wieder eines anschaffen willst. Für das gleiche Geld bekommt man doch ein besseres Boot.
Grüße Henning
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  #8  
Alt 13.06.2005, 12:03
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DieterM DieterM ist offline
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Hallo Henning,

denke das die heutigen Fastroller von ZODIAC absolut ausgereift sind. Wenn schon die Anfangsserie immerhin 10 Jahre gehalten hat, kann man nicht sagen, das einer schlechte Erfahrungen damit gemacht hat. Und als Beiboot für eine Yacht gibt es meines Wissens kaum was Besseres. Lediglich bei AVON gibt es etwas Vergleichbares, da dort in Old-England besonders viele Segler unterwegs sind ... und die wissen bestimmt auf was sie zurückgreifen müssen.

Schau, der Einsatzzweck eines Beibootes zu einer Yacht ist nicht wie wir es hier machen mit durch die Gegend preschen und möglichst viel Gleitfahrt herauszuholen. Das Boot muß handlich sein um es zusammengepackt aus der Backskiste herauszuholen und aufzupumpen, bzw. zu Wasser zu lassen von dem erhöhten Deck einer Segelyacht. Dann werden teilweise mehrere Personen an Land gebracht oder auch zurückgeholt, entweder unter Motor oder auch mit Rudern. Ab und zu wird es auch mal nachgeschleppt. Diese Alltagsverwendung ist eigentlich recht strapaziös für das Boot, aber dafür werden diese Tender gebaut. Das sie auch für "Kids" um unter Motor durch die Gegend gefahren zu werden eingesetzt werden, ist halt ein Nebeneffekt. Aber für diese Yachteinsatz gibt es meines Wissens nichts besseres und handlicheres als ZODIAC oder AVON.

@Seda: auch Tohatsu ist ein renomierter Outboarder Hersteller aus Japan. Da kannst Du nichts falsch machen, denn das Gewicht ist sicher hier entscheidend.
__________________
Gruß
Dieter
Boating is not just a pastime, its a way of life!

Geändert von DieterM (13.06.2005 um 12:08 Uhr)
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  #9  
Alt 13.06.2005, 17:41
Seda Seda ist offline
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Ich danke allen nochmals herzlich für ihre Beiträge. Es ist genau so, wie es Dieter beschrieben hat: ich brauche ein leichtes, strapazierfähiges Dinghi mit einem leistungsstarken, aber eben auch sehr leichten Motor. Mein altes Z-Fastroller hatte Probleme mit dem Kleber, es musste mindestens dreimal nachgeklebt werden, ansonsten war es prima: zusammenrollen und rein in die Backskiste, beim Aufbau umgekehrt: ich ziehe es dort heraus und lege es direkt auf unsere Achterkajüte; dort schliesse ich einen Kompressor an und in wenigen Minuten ist das Ding aufgeblasen und zu Wasser gelassen. Genauso brauche ich es wieder. Und da erschien mir eben das neue Zodiac-Fastroller ideal.

Alles Gute Euch
Seda
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  #10  
Alt 13.06.2005, 21:47
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Elsterchen Elsterchen ist offline
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Hallo,
ich will hier nicht die alte PVC versus Hypalon Diskussion aufwärmen, aber gerade weil so ein Dinghi sehr großen Belastungen ausgesetzt ist, vor allem was die UV-Bestrahlung angeht, würde ich eines aus Hypalon besorgen. Ich habe selber nie ein Zodiac gehabt, aber ich finde, das im Forum sehr viel über Mängel an den Booten berichtet wird. Wie gesagt, ich hatte noch keines vielleicht ist es ja auch viel besser als ich annehme.
Grüße Henning
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  #11  
Alt 27.05.2013, 21:14
corni3 corni3 ist offline
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Guten Abend zusammen!

Da ich mich am kommenden Wochenende an den "Ansaugflansch" meines 1984 Evinrude (Reise)-AB machen möchte, habe ich gerade auch die Ausführungen Moepsel sehr aufmerksam gelesen ;-)

Die Frage, die mich nun noch beschäftigt, ist in wie weit die Dichtung hinter der Ansaugplatte nach dem Abbau der Platte ersetzt werden muss. Wer hat da evtl. Erfahrung, oder einen guten Tipp?

Einen schönen Abend!

Grüße aus Münster

Olaf
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